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INVEST Billstedt/HornHamburg Billstedt/Horn als Prototyp fürIntegrierte gesundheitliche Vollversorgungin deprivierten großstädtischen Regionen5. Fachgespräch – Gesundheitsversorgung in Billstedt-Horn01.02.2017OptiMedis AG1

Agenda1. Versorgungs- und Gesundheitssituation2. Gesundheit für Billstedt-Horn UG und das Projekt INVEST Billstedt/Horn3. Mitarbeiter der Gesundheit für Billstedt/Horn UG4. Der Gesundheitskiosk5. Ihre Ideen in Murmelgruppen6. AusblickOptiMedis AG2

Versorgungsprobleme in Billstedt-HornVersorgungsproblem auf SystemebeneAnbieter- und sektorenorientierte VersorgungsstrukturenFehlende Kooperationen zwischen Leistungserbringern (soz. Einrichtungen)Versorgungsproblem auf LeistungserbringerebeneHohe Arbeitsbelastung durch zeitintensive und viele PatientenkontakteWenig Zeit für sprechende Medizin und KommunikationsbarrierenVersorgungsproblem auf PatientenebeneHohe Prävalenzen chronischer Erkrankungen und MultimorbiditätNiedrige Gesundheitskompetenz / Schwierigkeiten beim SelbstmanagementFehlendes zielgruppenspezifisches und interkulturelles VersorgungsangebotWachsende Bedeutung komplexer ProblemlagenUnzureichende Arzt-Patienten-KommunikationKulturell bedingt vielfach variables KrankheitsverständnisOptiMedis AG3

Versorgungsprobleme in Billstedt-HornGesundheitsstatus, die Versorgung und die Kosten› Erkrankungen treten in BH etwa 10 Jahre früher auf› höhere Prävalenz der Volkskrankheiten in allenAltersklassen› Entwicklungsstörungen bei Kindern› Niedrige Gesundheitskompetenz› Schwierigkeiten beim SelbstmanagementWeitere Besonderheiten in BH:› wachsende Bevölkerung› zunehmende Anzahl an Flüchtlingen undZuwanderern› Eingeschränkte Arzt-PatientenKommunikation› eingeschränkte MobilitätAffektive Störungen bei FrauenDunklen Balken HamburgTransparenten Balken Differenz der einzelnen Postleitzahlbereichegegenüber diesem Durchschnitt.Quelle: Entwicklungs- und Handlungskonzept für eine gesundheitsfördernde Stadtteilenwicklung in Billstedt und Horn, en-und-Berichte/2016/Billstedt Horn BGV Analyse Final.pdfOptiMedis AG

Lösungsansatz: Integrierte VersorgungsmodelleQuelle: Sachverständigenrat zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen, 2009OptiMedis AG5

INVEST Billstedt/HornGesundheit für Billstedt-Horn UGKonsortialpartnerKooperationspartnerÄrztenetz Billstedt-Horn e.V.OptiMedis AGMiMi HamburgOptiMedis AGAOK Rheinland/HamburgBillenetzSKH Stadtteilklinik HamburgBarmer GEKAWO Landesverband Hamburg e.V.NAV-Virchow-BundDAK GesundheitBezirksamt Hamburg MitteUKE - Institut für AllgemeinmedizinHausärzteverband Hamburg e.V.Universität HamburgHamburg Center for Health Economicsconnected-health.euOptiMedis AG6

OrganigrammGeschäftsführerDr. Helmut HildebrandVernetzung undVersorgungsmanagement1 FTEOrganisation1 FTEChristoph LuckmannAlexander ,5 FTESilke HoopsWerkstudentinVersorgungsmanagement0,5 FTEAnna-LenaWoldmannLena Maria WoldmannVersorgungsmanagement1 FTEKatharina GrüttnerMaryam rnetzung undInterkulturelles0,5 FTEDr. Oana GröneGesundheitsmanagement1 FTEIrena LorenzUnternehmenskommunikation1 FTEAntje JonasZielgruppenansprache0,5 FTEMirja ndheitskioskOptiMedis AGGesundeitskiosk7

Diverse innovative Versorgungsinterventionen in Billstedt/Horn sind geplantVisionAnnäherung der gesundheitlichenChancen(HH Westen – HH Osten)Interventionsmodule / HandlungsfelderAkteureStärkung sorgungsprogrammeEntwicklung vonBehandlungspfadenVerbesserung dermedizinischenKommunikationAufbau einerKurzliegerstationSicherstellung derArzneimitteltherapiesicherheitEinbindung von ITLösungenEinbindung von e- undmHealth LösungenElektronischePatientenakteInnovative Technologien– Data WarehouseVernetzung vonMedizin undGemeinwesenAufbau einesGesundheitskiosks mitGesundheits- undCasemanagementKooperation Vereinenund GemeinwesenAusbau und Stärkungvon Präventions- undVersorgungskettenFörderung derGesundheitskompetenzund desSelbstmanagementsManagementDatengestützte Versorgungsanalyse – und planungOptiMedis AG8

Ausgestaltung der Gesundheit für Billstedt/Horn tung// VernetzungGesundheit fürBillstedt/Horn UG// Beratung & Kurse//AufklärungPartnerSetzen mit um// Lotsung & CM// AnamneseStrategische SteuerungAuftragskoordination & Entwicklung undUmsetzung der HandlungsfelderPatientberätBeiratGesundheit und SozialesOptiMedis AG9

Das ist der GesundheitskioskDer Gesundheitskiosk versteht sich als eine niedrigschwellige (unterstützende)Stadtteilinstitution für alle Anliegen, die die Gesundheit betreffen mit dem Zieleine bedarfsorientierte und kontinuierliche gesundheitliche Betreuung in derMuttersprache sicherzustellen und die Gesundheit der Bürger durch einemultiprofessionelle, integrierte und präventive Versorgung zu verbessern, bzw.zu erhalten und die ärztlichen Dienstleiter durch unterstützende Leistungen imBereich der Primärversorgung zu entlasten.OptiMedis AG10

Das ist der Gesundheitskiosk Niedrigschwellige Stadtteilinstitution für alle Anliegen, die die Gesundheit betreffen Ganzheitlicher Betreuungs-/ Versorgungsansatz Multiprofessionelles nichtärztliches Team Gute Erreichbarkeit und unbürokratisch Mehrsprachigkeit: Niedrigschwellige Ansprache der Bürger in mehrerer Sprachen Elektronische Übermittlung erfasster Informationen Gut vernetzt im Stadtteil Indikationsunspezifisches AngebotOptiMedis AG11

GesundheitskioskArztCommunity-Einrichtungen// Vernetzung// Beratung &Kurse//Aufklärung// Lotsung & CM// AnamnesePatientOptiMedis AG12

Die Gesundheitsberatung als SchwerpunktProblemdefinitionDie Gesundheitsberatung imGesundheitskiosk hat zum Zielein vorliegendes Problem (z.B.Diabetes ) zu erkennen undgemeinsam mit dem Klienteneinen individuellen undgeeigneten terstützung undWeiterentwicklung derInterventionsstrategieAnamnese /BestandsaufnahmeVermittlung undHilfestellung bei derUmsetzungAufklärung beiWissenslückenGemeinsameErarbeitung einerInterventionsstrategieOptiMedis AG

ZieleWeiche Ziele Vermeidung von Fehlinformationen und langen Suchbewegungen nach Erstinformationen Erhöhung der Patientenzufriedenheit und –orientierung durch Aufbau eines Vertrauensverhältnisses Befähigung der Klienten im Selbstmanagement (ihrer Erkrankung) durch Aufklärung/ Beratung Verbindung von Prävention und Primärmedizin und Verankerung derselben im Lebensumfeld derZielgruppe Stärkere Ausrichtung auf Prävention statt KurationMessbare Ziele Senkung der Ambulant sensitiven Krankenhausfälle (5% von erwarteten 2000 Patienten pro Jahr) Messbare Einsparungen durch CM / Vermeidung DrehtüreneffektOptiMedis AG14

So könnte es aussehen Bildquelle: edis AG15

So könnte es aussehen Bildquelle: saseman-jonojaOptiMedis AG16

So könnte es aussehen https://www.mazyadmall.com/storedetails.php?id 100OptiMedis AG17

Brainstorming - Was wünschen Sie sich von uns? Machen Sie Ihre Probleme zu unserer Arbeit und gestalten Sie mit 20 Minuten Zeit für 4er- Murmelgruppen mit anschließendem Austausch Schlagworte:Das Wünsche ich mirDas ist für mich ein No-GoDas kann mein Beitrag seinHier sehe ich den KioskOptiMedis AG18

Nächste Schritte Wie geht es weiter?Anregungen / Vorschläge an [email protected] Unterstützung beim Sozialraum-Mapping durch das BillenetzOptiMedis AG19

So bleiben wir in Kontakt!Alexander FischerProjektleiter INVEST Billstedt/[email protected] LorenzGesundheits- und ina Wir freuen uns auf Ihre Anregungen!OptiMedis AG20

SKH Stadtteilklinik Hamburg Barmer GEK AWO Landesverband Hamburg e.V. NAV-Virchow-Bund DAK Gesundheit Bezirksamt Hamburg Mitte UKE - Institut für Allgemeinmedizin Hausärzteverband Hamburg e.V. Universität Hamburg Hamburg Center for H