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UV - GOÄ2019(Euro - )Gebührenordnung für ÄrzteGesetzliche tand: 01.01.2019Änderungen zum 01.11.2018:Teil S I: A-Positionen Ergotherapie Stand 01.11.2018Änderungen zum 01.01.2019:Gebühren UV-GOÄ-Stand 01.01.2019Teil L. I.: Neufassung der Leistungslegende zu Nummer 2005Teil C. VIII.: Änderung der Leistungslegenden zu den Nummern 448, 448a u. 449Teil B. VI.: Anpassung der Berichtsgebühr zu Nummer 110Teil N. I.: Ergänzung der Leistungslegende zu Nummer 4815Teil N. II.: Einfügung Text vor Nummer 4850Teil B. VI.:Ergänzung der Nummer 135a, Vordruck F 6122 - 5103Nachsorgebericht Hautkrebs BK-Nr. 5103Teil B. I.: Änderungen der Leistungslegenden zu den Nummern 4 u. 9Teil B. I.: Streichung der Nummern 5 u. 10

IGebührenverzeichnisfür ärztliche Leistungen11204571100110A.Abrechnung der ärztlichen Grundleistungen und allgemeine LeistungenI.Allgemeine Beratungen und UntersuchungenII.Leistungen unter besonderen BedingungenIII.Visiten, Konsiliartätigkeit, Besuche, AssistenzIV.Wegegeld und ReiseentschädigungV.TodesfeststellungVI.Besondere Regelungen200 bis200 bis250 321374399424433449Nichtgebietsbezogene SonderleistungenI.Anlegen von VerbändenII.Blutentnahmen, Injektionen, Infiltrationen, Infusionen,Transfusionen, Implantation, nbringungenV.Impfungen und TestungenVI.Sonographische LeistungenVII.Intensivmedizinische und sonstige LeistungenVIII. Zuschläge zu ambulanten Operations- und Anästhesieleistungen451 7E.Physikalisch-medizinische LeistungenI.InhalationenII.Krankengymnastik und ÜbungsbehandlungenIII.MassagenIV.Hydrotherapie und ichttherapie600 bis796F.Innere Medizin, Kinderheilkunde, Dermatologie800 bis887G.Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie1001 bis 1168H.Geburtshilfe und Gynäkologie1200 bis 1386I.Augenheilkunde1400 bis 1639J.Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde1700 bis 1860K.Urologie2000200020292100L.Chirurgie, OrthopädieI.Wundversorgung, .Gelenkchirurgiebisbisbisbis3321201620932196

ochenchirurgieFrakturbehandlungChirurgie der KörperoberflächeNeurochirurgieMund-, Kiefer- und axchirurgieHerzchirurgieÖsophaguschirurgie, irurgische konservative eistungen in der eigenen, niedergelassenen PraxisII.BasislaborIII.Untersuchungen von körpereigenen oder körperfremdenSubstanzen und körpereigenen ZellenIV.Untersuchungen zum Nachweis und zur Charakterisierung vonKrankheitserregern4873481648604873N.Histologie, Zytologie und 5000 bis 5855O.Strahlendiagnostik, Nuklearmedizin, Magnetresonanztomographie apie6000 bis 6018P.Sektionsleistungen9101 bis 99109101 bis 9672S.Krankenhausleistungen - ObduktionenI.Bäder, Massagen, Krankengymnastik und andereHeilbehandlungenII.Arzneimittel, Sera, Blutersatzmittel, BlutkonservenBlutspenden, Blutplasmen, therapeutische HilfsmittelIII.Sonstige Leistungen, Obduktionen4500 bis sbisbisbis53835607573558559700 bis 97979800 bis 9910

A. Abrechnung der ärztlichen Leistungen1. Als Vergütung stehen dem Arzt Gebühren, Entschädigungen und Ersatz von Auslagen zu.2. Der Arzt kann Gebühren nur für selbständige ärztliche Leistungen berechnen, die er selbsterbracht hat oder die unter seiner Aufsicht nach fachlicher Weisung erbracht wurden (eigeneLeistungen). Als eigene Leistungen gelten auch von ihm berechnete Laborleistungen desAbschnitts M II. (Basislabor), die nach fachlicher Weisung unter der Aufsicht eines anderenArztes in Laborgemeinschaften oder in von Ärzten ohne eigene Liquidationsberechtigunggeleiteten Krankenhauslabors erbracht werden. Für eine Leistung, die Bestandteil oder einebesondere Ausführung einer anderen Leistung nach dem Gebührenverzeichnis ist, kann derArzt eine Gebühr nicht berechnen, wenn er für die andere Leistung eine Gebühr berechnet.3. Mit den Gebühren sind die Praxiskosten einschließlich der Kosten für den Sprechstundenbedarf sowie die Kosten für die Anwendung von Instrumenten und Apparaten abgegolten, soweitnicht in diesem Vertrag etwas anderes bestimmt ist. Hat der Arzt ärztliche Leistungen unterInanspruchnahme Dritter, die nach diesem Vertrag selbst nicht liquidationsberechtigt sind,erbracht, so sind die hierdurch entstandenen Kosten ebenfalls mit der Gebühr abgegolten.4. Soweit in diesem Vertrag nichts anderes bestimmt ist, dürfen neben den für die einzelnenLeistungen vorgesehenen Gebühren als Auslagen nur berechnet werden:4.1 Die Kosten für diejenigen Arzneimittel, Verbandmittel und sonstige Materialien, die derPatient zur weiteren Verwendung behält, oder die mit einer einmaligen Anwendungverbraucht sind, mit Ausnahme der Kosten für4.1.1 Kleinmaterialien wie Zellstoff, Mulltupfer, Schnellverbandsmaterial, Verbandspray, Mullkompressen, Holzspatel, Holzstäbchen, Wattestäbchen,Gummifingerlinge;4.1.2 Reagenzien und Narkosemittel zur Oberflächenanästhesie;4.1.3 Desinfektions- und Reinigungsmittel;4.1.4 Augen-, Ohren-, Nasentropfen, Puder, Salben und geringwertige Arzneimittel zursofortigen Anwendung;4.1.5 folgende Einmalartikel: Einmalspritzen, Einmalkanülen, Einmalhandschuhe,Einmalharnblasenkatheter, Einmalskalpelle, Einmalproktoskope, Einmaldarmrohre, Einmalspekula.4.2 Die durch Leistungen nach den Abschnitten M, N und O des Leistungs- und Gebührenverzeichnisses entstandenen Versand- und Portokosten,4.3 die bei der Anwendung radioaktiver Stoffe durch deren Verbrauch entstandenen Kostensowie4.4 die nach den Vorschriften des Gebührenverzeichnisses als gesondert berechnungsfähigausgewiesenen Kosten.

stenKosten01.10.2018 01.10.201801.10.2018Sachkosten01.10.2018B. Grundleistungen und allgemeine LeistungenAllgemeine Bestimmungen1. Als Behandlungsfall gilt die gesamte ambulante Versorgung, die von demselben Arzt nach derersten Inanspruchnahme innerhalb von drei Monaten an demselben Patienten zu Lasten desselben gesetzlichen UV-Trägers vorgenommen worden ist. Stationäre belegärztliche Behandlung ist ein eigenständiger Behandlungsfall auch dann, wenn innerhalb der 3 Monate ambulante Behandlung durch den Belegarzt erfolgt.2. Die Leistung nach Nummer 1 ist neben Leistungen nach den Abschnitten C bis O im Behandlungsfall nur einmal berechnungsfähig. Die Leistung nach Nummer 1 ist neben der Leistungnach Nummer 6 nicht berechnungsfähig.3. Die Leistungen nach den Nummern 1 bis 15 können an demselben Tag nur dann mehr als einmal berechnet werden, wenn dies durch die Beschaffenheit des Krankheitsfalls geboten war.Bei mehrmaliger Berechnung ist die jeweilige Uhrzeit der Leistungserbringung in der Rechnunganzugeben. Bei den Leistungen nach den Nummern 1 bis 5 und 11 bis 15 ist eine mehrmaligeBerechnung an demselben Tag auf Verlangen, bei der Leistung nach den Nummern 6 bis 10generell zu begründen.4. Die Leistung nach Nummer 1 ist neben den Leistungen nach den Nummern 804 bis 812, 817,835, 849, 861 bis 864, 870, 871, 886 sowie 887 nicht berechnungsfähig.5. Mehr als zwei Visiten an demselben Tag können nur berechnet werden, wenn sie durch dieBeschaffenheit des Krankheitsfalls geboten waren. Bei der Berechnung von mehr als zweiVisiten an demselben Tag ist die jeweilige Uhrzeit der Visiten in der Rechnung anzugeben.Auf Verlangen ist die mehr als zweimalige Berechnung einer Visite an demselben Tag zu begründen.Anstelle oder neben der Visite im Krankenhaus sind die Leistungen nach den Nummern 1 bis15 und/oder 18 nicht berechnungsfähig.6. Besuchsgebühren nach den Nummern 48, 50 und/oder 51 sind für Besuche von Krankenhausund Belegärzten im Krankenhaus nicht berechnungsfähig.7. Terminvereinbarungen sind nicht berechnungsfähig.8. Neben einer Leistung nach Nummer 6 bis 10 sind die Leistungen nach den Nummern 600, 601,1203, 1204, 1228, 1240, 1400, 1401 und 1414 nicht berechnungsfähig.I. Allgemeine Beratungen und Untersuchungen1Symptomzentrierte Untersuchung beiUnfallverletzungen oder bei Verdacht auf dasVorliegen einer Berufskrankheit einschließlichBeratung. Bei Kindern bis zum 6. Geburtstag wirdanstelle der Nummer 1 einmal im Behandlungsfalldie Nummer 6 abgerechnet. Dies gilt nicht beiVerletzungen, bei denen durch bloßeInaugenscheinnahme das Ausmaß der Erkrankungbeurteilt werden kann.2Leistung nach Nummer 1, jedoch außerhalb derSprechstundeDie Leistung nach Nummer 2 ist nichtberechnungsfähig, wenn ein Patient zwar nachAblauf der angezeigten Sprech-stundenzeit, jedochwährend der noch andauernden Sprechstundevom Arzt behandelt wird. Dies gilt auch für eineBehandlung im Rahmen einer 1,443Leistung nach Nummer 1, jedoch bei Nacht(zwischen 20 und 8 Uhr)21,3526,560,001,441,444Leistung nach Nummer 1, jedoch an Samstagen,Sonn- und ende Untersuchung verbunden mit nachUmfang und Zeit besonderem differenzialdiagnostischen Aufwand und/oder Beteiligungmehrerer Organe einschl. Klärung oderÜberprüfung des Zusammenhangs mit derBerufstätigkeit sowie der notwendigen ,400,002,892,89Die Leistung kann pro Behandlungsfall nicht mehrals dreimal berechnet werden.6 a7Leistung nach Nr. 6, zusätzlich neben denLeistungen nach Nrn. 50 bis 50eDie Notwendigkeit der Leistung nach Nr. 6a ist aufder Rechnung zu begründen (z.B. ärztlicheVersorgung von Schwerverletzten und -erkrankten,Verdacht auf multiple Verletzungen)Leistung nach Nummer 6, jedoch außerhalb derSprechstunde

stenKosten01.10.2018 01.10.201801.10.2018Sachkosten01.10.2018Die Leistung nach Nr. 7 ist nicht berechnungsfähig, wenn ein Patient zwar nach Ablauf derangezeigten Sprechstundenzeit, jedoch während der noch andauernden Sprechstunde vomArzt behandelt wird. Dies gilt auch für eine Behandlung im Rahmen einer Bestellpraxis.Leistung nach Nummer 6, jedoch bei Nacht(zwischen 20 und 8 Uhr)30,5638,040,002,892,89Leistung nach Nummer 6, jedoch an Samstagen,Sonn- und ng nach Nummer 11, jedoch an Sonn- undFeiertagen5,987,460,001,441,4415Leistung nach Nummer 11, jedoch anSamstagen ab 12 Uhr5,987,460,001,441,4416Aushändigen von Wiederholungsrezeptenund/oder Überweisungen und/oder Übermittlungvon Befunden oder ärztlichen Anordnungen – auchmittels Fernsprecher – durch die Arzthelferin alsalleinige 7,208910gestrichen11Beratung – auch mittels Fernsprecher – alsalleinige Leistung12131417Leistung nach Nummer 11, jedoch außerhalbder SprechstundeDie Leistung nach Nr. 12 ist nicht berechnungsfähig, wenn ein Patient zwar nach Ablauf der angezeigten Sprechstundenzeit, jedoch währendder noch andauernden Sprechstunde vom Arztberaten wird. Dies gilt auch für eine Behandlung im Rahmen einer Bestellpraxis.Leistung nach Nummer 11, jedoch bei Nacht(zwischen 20 und 8 Uhr)Mitwirkung des Arztes bei der Erstellung des RehaPlanes i. S. von Nr. 3.2 des Handlungsleitfadens"Das Reha-Management der DeutschenGesetzlichen Unfallversicherung". DieFortschreibung des Reha-Planes ist durch dieGebühr abgegolten. Die Mitwirkung bedarf einesAuftrages durch den zuständigen UV-Träger.Daneben ist die Nummer 34 nicht abrechenbar.17 a181919aErstellung eines individuellen Hautschutzplanesnach vorheriger Anforderung durch denUnfallversicherungsträgerDie Leistung beinhaltet auch die Besprechung desHautschutzplanes mit dem ErkranktenDigitaluntersuchung des Mastdarms und/oderder ProstataEinleitung und Koordination flankierender therapeutischer und sozialer Maßnahmen währendder kontinuierlichen ambulanten Betreuungeines chronisch KrankenDie Leistung nach Nummer 19 darf nur einmal imKalenderjahr berechnet werden.Behandlungsplan für die Chemotherapie und/oderschriftlicher Nachsorgeplan für einen tumorkrankenPatienten, individuell für den einzelnen Patientenaufgestellt

stenKosten01.10.2018 01.10.201801.10.2018Sachkosten01.10.2018II. Leistungen unter besonderen Bedingungen20Beratungsgespräch in Gruppen von 4 bis 12 Teilnehmern im Rahmen der Behandlung von chronischen Krankheiten, je Teilnehmer und Sitzung(Dauer mindestens 50 65,00Neben der Leistung nach Nummer 20 sind dieLeistungen nach den Nummern 847, 862, 864,871 und/oder 887 nicht berechnungsfähig.21Eingehende humangenetische Beratung,je angefangene halbe Stunde und SitzungDie Leistung nach Nummer 21 darf nur berechnet werden, wenn die Beratung in der Sitzungmindestens eine halbe Stunde dauert.Die Leistung nach Nummer 21 ist innerhalbeines halben Jahres nach Beginn des Beratungsfalls nicht mehr als viermal berechnungsfähig.Neben der Leistung nach Nummer 21 sind dieLeistungen nach den Nummern 1 bis 15 oder22 nicht berechnungsfähig.22Eingehende Beratung einer Schwangeren imKonfliktfall über die Erhaltung oder den Abbruchder Schwangerschaft - auch einschließlich Beratung über soziale Hilfen, gegebenenfalls aucheinschließlich Beurteilung über das Vorliegeneiner Indikation für einen nicht rechtswidrigenSchwangerschaftsabbruch Neben der Leistung nach Nummer 22 sind dieLeistungen nach den Nummern 1 bis 15 oder21 nicht berechnungsfähig.33Strukturierte Schulung einer Einzelperson miteiner Mindestdauer von 20 Minuten (bei Diabetes, Gestationsdiabetes oder Zustand nach Pankreatektomie) - einschließlich Evaluation zurQualitätssicherung unter diabetologischen Gesichtspunkten zum Erlernen und Umsetzen desBehandlungsmanagements, einschließlich derAuswertung eines standardisierten Fragebogens - ggf. auch für gleichwertig strukturierteSchulungsprogrammeNeben der Leistung nach Nummer 33 sind dieLeistungen nach den Nummern 1 bis 15, 19,20, 847, 862, 864, 871 und/oder 887 nicht berechnungsfähig.34Vom Unfallversicherungsträger beauftragte bzw.auf Veranalassung des Versicherten durchgeführteUntersuchung einschließlich Einschätzung zumbisherigen Verlauf, zum Stand des Heilverfahrensund/oder zu laufenden oder geplanten Maßnahmender medizinischen Behandlung bzw. Rehabilitationdurch einen anderen als den behandelnden Arzt.Sofern die Untersuchung auf Veranlassung desVersicherten erfolgen soll, kann diese nach dieserNummer abgerechnet werden, wenn derUnfallversicherungsträger im Sinne derHeilverfahrenssteuerung über die beabsichtigteUntersuchung informiert wurde und dieKostenübernahme bestätigt hat. Die Leistung kanneinmal pro Behandlungsfall abgerechnet werden.Eine nochmalige Abrechnung durch denselben Arztist nicht zulässig. Die Leistung umfasst dieSichtung und Auswertung der vorhandenenmedizinischen Unterlagen einschließlichbildgebender Diagnostik, eine umfassendeUntersuchung und Beratung im Sinne der Nummer6 sowie die zeitnahe Erstattung eines Berichts überdas Ergebnis der Untersuchung. Bestandteil desBerichts sind bei Beauftragung durch denUnfallversicherungsträger die Beantwortung derdurch diesen formulierten Fragestellungen,Empfehlungen zu weiteren diagnostischenund/oder therapeutischen Maßnahmen,Einschätzung der weiteren Dauer derArbeitsunfähigkeit und eventuell erforderlicherTeilhabeleistungen. Bei Veranlassung derUntersuchung durch den Versicherten ist derUnfallversicherungsträger über Inhalt und Ergebnisder erfolgten Beratung zu informieren. AlleUntersuchungs- und Beratungsleistungen - mitAusnahme bildgebender Diagnostik sowie weitererzur Diagnostik erforferlicher Maßnahmen (z. B.Funktionsmessungen, Laboruntersuchungen) sindmit der Gebühr abgegolten.

stenKosten01.10.2018 01.10.201801.10.2018Sachkosten01.10.2018III. Visiten, Konsiliartätigkeit, Besuche, Assistenz45Visite im KrankenhausDie Leistung nach Nummer 45 ist neben anderen Leistungen des Abschnitts B nicht berechnungsfähig.Werden zu einem anderen Zeitpunkt an demselben Tag andere Leistungen des AbschnittsB erbracht, so können diese mit Angabe derUhrzeit für die Visite und die anderen Leistungen aus Abschnitt B berechnet werden.Anstelle oder neben der Visite im Krankenhaussind die Leistungen nach den Nummern 1 bis15, 18, 48, 50 und/oder 51 nicht berechnungsfähig.Wird mehr als eine Visite an demselben Tagerbracht, kann für die über die erste Visite hinausgehenden Visiten nur die Leistung nachNummer 46 berechnet werden.Die Leistung nach Nummer 45 ist nur berechnungsfähig, wenn diese durch einen liquidationsberechtigten Arzt des Krankenhauses oder dessen ständigen ärztlichen Vertreter persönlicherbracht wird. Die Leistung nach Nr. 45 und 46 istauch berechnungsfähig, wenn sie vom Belegarzterbracht wird.5,386,680,001,671,6746Zweitvisite im KrankenhausDie Leistung nach Nummer 46 ist neben anderen Leistungen des Abschnitts B nicht berechnungsfähig.Werden zu einem anderen Zeitpunkt andemselben Tag andere Leistungen des AbschnittsB erbracht, so können diese mit Angabe derUhrzeit für die Visite und die anderen Leistungenaus Abschnitt B berechnet werden.3,844,770,001,441,44Kostenersatz zur Visite, je Tag, bei Vorhalten einesvom Belegarzt zu vergütenden ärztlichenBereitschaftsdienstes5,185,180,00Besuch eines Patienten auf einer Pflegestation(z. B. in Alten- oder Pflegeheimen) - bei regelmäßiger Tätigkeit des Arztes auf der Pflegestation zu vorher vereinbarten Zeiten -9,2111,460,0024,5830,580,00Anstelle oder neben der Zweitvisite imKrankenhaus sind die Leistungen nach denNummern 1 bis 15, 18, 45, 48, 50 und/oder 51nicht berechnungsfähig.Mehr als zwei Visiten dürfen nur berechnetwerden, wenn sie durch die Beschaffenheit desKrankheitsfalls geboten waren oder verlangtwurden. Wurde die Visite verlangt, muß dies inder Rechnung angegeben werden.Die Leistung nach Nummer 46 ist nurberechnungsfähig, wenn diese durch einenliquidationsberechtigten Arzt des Krankenhausesoder dessen ständigen ärztlichen Vertreterpersönlich erbracht wird.4748Die Leistung nach Nummer 48 ist neben denLeistungen nach den Nummern 11 bis 15, 50,51 und/oder 52 nicht berechnungsfähig.50Besuch, einschließlich Beratung und Untersuchung

Nummer50 a50 b50 c50 d50 osten01.10.2018 01.10.201801.10.2018Sachkosten01.10.2018Leistung nach Nummer 50 (dringend angefordertund sofort ausgeführt oder wegen der Beschaffenheit der Krankheit gesondert notwendig)30,7138,220,00Leistung nach Nummer 50, jedoch aus derSprechstunde heraus sofort ausgeführt39,9249,690,00Leistung nach Nummer 50, jedoch bei Nacht(bestellt und ausgeführt zwischen 20 und 22 Uhroder 6 und 8 023,890,006,496,490,0038,3947,780,00Leistung nach Nummer 50, jedoch bei Nacht(bestellt und ausgeführt zwischen 22 und 6 Uhr)Leistung nach Nummer 50, jedoch an Samstagen ab 12 Uhr sowie an Sonn- und FeiertagenDie Leistungen nach Nummern 50 bis 50e dürfenanstelle oder neben einer Leistung nach Nummer45 oder 46 nicht berechnet werden.Neben den Leistungen nach Nummern 50 bis50e sind die Leistungen nach den Nummern 1bis 6, 7 bis 15, 48 und/oder 52 nicht berechnungsfähig. Die Leistung nach Nr. 6a kannzusätzlich berechnet werden.51Besuch eines weiteren Kranken in derselbenhäuslichen Gemeinschaft in unmittelbarem zeitlichen Zusammenhang mit der Leistung nach denNummern 50 bis 50e - einschließlich Be-ratungund Untersuchung Die Leistung nach Nummer 51 darf anstelleoder neben einer Leistung nach Nummer 45oder 46 nicht berechnet werden.Neben der Leistung nach Nummer 51 sind dieLeistungen nach den Nummern 1 bis 5, 11 bis 15,48 und/oder 52 nicht berechnungsfähig.52Aufsuchen eines Patienten außerhalb der Praxisräume oder des Krankenhauses durch nichtärztliches Personal im Auftrag des niedergelassenen Arztes (z. B. zur Durchführung von kapillaren oder venösen Blutentnahmen, Wundbehandlungen, Verbandwechsel, Katheterwechsel)Wegegeld ist nicht berechnungsfähig.Die Gebühr ist nicht berechnungsfähig, wenndas nichtärztliche Personal den Arzt begleitet.55Begleitung eines Patienten durch den behandelnden Arzt zur unmittelbar notwendigen stationären Behandlung - gegebenenfalls einschließlich organisatorischer Vorbereitung der Krankenhausaufnahme - je angefangene halbe Stundeder EinsatzdauerNeben der Leistung nach Nummer 55 sind dieLeistungen nach den Nummern 56, 60 und/oder833 nicht berechnungsfähig.Verweilen, ohne Unterbrechung und ohneErbringung anderer ärztlicher Leistungen - wegenErkrankung erforderlich -, je angefangene halbeStunde11,5711,57

Nummer5657Leistung- am Tag- bei Nacht (zwischen 20 und 8 Uhr)Die Verweilgebühr darf nur berechnet werden,wenn der Arzt nach der Beschaffenheit desKrankheitsfalls mindestens eine halbe Stundeverweilen muß und während dieser Zeit keineärztliche(n) Leistung(en) erbringt. Im Zusammenhang mit dem Beistand bei einer Geburtdarf die Verweilgebühr nur für ein nach Ablaufvon zwei Stunden notwendiges weiteresVerweilen berechnet ten01.10.2018 0,000,000,780,780,780,78Konsiliarische Erörterung zwischen zwei odermehr liquidationsberechtigten Ärzten, für jedenArztDie Gebühr ist auch zu zahlen für diekonsiliarische Erörterung mit einem amPsychotherapeutenverfahren derUnfallversicherungsträger beteiligten Therapeuten(§ 1 Abs. 2 ÄV)60 a60 b- am Tag- bei Nacht (zwischen 20 und 8 Uhr)Die Leistung nach Nummer 60 darf nur berechnetwerden, wenn sich der liquidierende Arzt zuvoroder in unmittelbarem zeitlichen Zusammenhangmit der konsiliarischen Erörterung persönlich mitdem Patienten und dessen Erkrankung befaßt hat.Die Leistung nach Nummer 60 darf auch dannberechnet werden, wenn die Erörterung zwischen einem liquidationsberechtigten Arzt unddem ständigen persönlichen ärztlichen Vertretereines anderen quidationsberechtigten Arzteserfolgt.Die Leistung nach Nummer 60 ist nicht berechnungsfähig, wenn die Ärzte Mitglieder derselbenKrankenhausabteilung oder derselben Gemeinschaftspraxis oder einer Praxisgemeinschaftvon Ärzten gleicher oder ähnlicher Fachrichtung(z.B. praktischer Arzt und Allgemeinarzt, Internist und praktischer Arzt) sind. Sie ist nicht berechnungsfähig für routinemäßige Besprechungen (z. B. Röntgenbesprechung, Klinik- oderAbteilungskonferenz, Team- oder Mitarbeiterbesprechung, Patientenübergabe).61 a61 b61 cBeistand bei der ärztlichen Leistung eines anderenArztes (Assistenz), die typischerweise ohneärztliche Assistenz nicht erbracht werden kann, jeangefangene halbe Stunde - die Leistungen sindanzugeben.- am Tag- bei Nacht (zwischen 20 und 22 Uhr undzwischen 6 und 8 Uhr)- bei Nacht (zwischen 22 und 6 Uhr)Die Leistungen nach Nummer 61a-c sind nebenanderen Leistungen nicht berechnungsfähig.Die Nummern 61a-c gelten nicht für Ärzte, diezur Ausführung einer Narkose hinzugezogenwerden; sie dürfen nicht berechnet werden,wenn die Assistenz durch nicht liquidationsberechtigte Ärzte erfolgt.

stenKosten01.10.2018 01.10.201801.10.2018Sachkosten01.10.2018IV. Wegegeld und ReiseentschädigungenAllgemeine Bestimmungen1. Als Entschädigungen für Besuche erhält der Arzt Wegegeld und Reiseentschädigung; hierdurch sind Zeitversäumnisse und die durch den Besuch bedingten Mehrkosten abgegolten.2. Der Arzt kann für jeden Besuch innerhalb eines begrenzten Radius um die Praxisstelle einWegegeld berechnen.3. Bei Besuchen über eine Entfernung von mehr als 25 Kilometern zwischen Praxisstelle desArztes und Besuchsstelle tritt an die Stelle des Wegegeldes eine Reiseentschädigung.4. Erfolgt der Besuch von der Wohnung des Arztes aus, so tritt bei der Berechnung des Radiusdie Wohnung des Arztes an die Stelle der Praxisstelle. Werden mehrere Patienten in derselben häuslichen Gemeinschaft oder in einem Heim, insbesondere in einem Alten- oderPflegeheim besucht, darf der Arzt das Wegegeld bzw. die Reiseentschädigung unabhängigvon der Anzahl der besuchten Patienten und deren Versichertenstatus insgesamt nur einmalund nur anteilig berechnen.Wegegeld7172bis zu zwei Kilometernbei Nacht (zwischen 20 und 8 Uhr)3,997,967374bis zu fünf Kilometernbei Nacht (zwischen 20 und 8 Uhr)7,4011,388182bis zu zehn Kilometernbei Nacht (zwischen 20 und 8 Uhr)11,3817,078384bis zu 25 Kilometernbei Nacht (zwischen 20 und 8 Uhr)17,0728,43Reiseentschädigung86bei Benutzung des eigenen Kraftwagensje zurückgelegter Kilometer87bei Benutzung anderer Verkehrsmitteltatsächliche Aufwendungen88bei Abwesenheit bis zu 8 Stundenje Tag8991bei Abwesenheit von mehr als 8 Stundenje Tag0,2956,88113,75für notwendige ÜbernachtungenErsatz von KostenV. TodesfeststellungAllgemeine BestimmungBegibt sich der Arzt zur Erbringung einer oder mehrerer Leistungen nach den Nummern 100 bis107 außerhalb seiner Arbeitsstätte (Praxis oder Krankenhaus) oder seiner Wohnung, kann er fürdie zurückgelegte Wegstrecke Wegegeld nach den Nummern 71 bis 74 oder 81 bis 84 berechnen.100Untersuchung eines Toten - einschließlich Feststellung des Todes und Ausstellung des Leichenschauscheines -19,2023,890,00102Entnahme einer Körperflüssigkeit bei einemToten11,5214,330,005,235,23104Bulbusentnahme bei einem Toten19,2023,890,002,342,34105Hornhautentnahme aus einem Auge bei einemToten17,6621,980,002,112,11Entnahme eines Herzschrittmachers bei einemToten16,9021,020,002,002,00107

BerichtsvordruckeVI. Besondere RegelungenAllgemeine Bestimmungen1. Die Befundmitteilung oder der einfache Befundbericht ist mit der Gebühr für die zugrundeliegende Leistung abgegolten.2. Für Berichte, die auf Verlangen des Trägers der gesetzlichen Unfallversicherung oder aufgrundvon Regelungen des Vertrags Ärzte/Unfallversicherungsträger frei ohne Verwendung einesVordrucks erstattet werden, bemisst sich die Gebühr entsprechend dem Aufwand, Zweck undInhalt nach dem Gebührenrahmen der Nummern 110 bis 123.3. Portoauslagen für angeforderte Berichte/Gutachten sind - soweit kein Freiumschlag beigefügtist - dem Arzt zu erstatten.4. Für die Übersendung von Krankengeschichten oder Auszüge (Fotokopien) daraus wird ungeachtet des Umfanges ein Pauschsatz von 13,76 (Abrechnung als Geb.-Nr.193), zuzüglich Porto,vergütet. Sie müssen vom absendenden Arzt durchgesehen und ihre Richtigkeit muß von diesembescheinigt werden.110Vordruck F 1100Auskunft Behandlung11,12111nicht besetzt112nicht besetzt113nicht besetzt114nicht besetzt115Vordruck F 2100Verlaufsbericht11,12Vordruck F 1110Auskunft ührlicher Befundbericht auf Anforderung desUnfallversicherungsträgers.30,75117118119nicht besetzt120nicht besetzt121nicht besetzt122nicht besetzt123nicht besetzt

Berichtsvordrucke124nicht besetzt125Vordruck F1050Ärztliche Unfallmeldung126127128129130131132Vordruck F 1030Augenarztbericht13,78Vordruck F 1040Hals-Nasen-Ohrenarztbericht13,78Vollständige Dokumentation des Erlanger AtopieScore nach vorheriger Anforderung durch denUnfallversicherungsträger17,95Vordruck F 6150Bericht Haut BK 510123,00Vordruck F 6050Hautarztbericht - EinleitungHautarztverfahren/Stellungnahme PräventionMit der Gebühr ist (sind) dieUntersuchungsleistung(en) abgegolten.Portoauslagen und Tests (§ 43 Vertrag Ärzte/UV-Träger) werden gesondert vergütet.30,03Arztvordruck F 1000Durchgangsarztbericht16,79nicht besetzt135Vordruck F 6120Bericht Hautkrebs BK 510313613713813955,62Vordruck F 6052Hautarztbericht - BehandlungsverlaufMit der Gebühr ist (sind) dieUntersuchungsleistung(en) abgegolten.134135 a8,34Vordruck F 6122Nachsorgebericht Hautkrebs BK-Nr. 5103Mit der Gebühr sind die Nr. 1 UV-GOÄ und die Nr.6 UV-GOÄ abgegolten.30,0050,00Vordruck F 1002Ergänzungsbericht Kopfverletzung19,11Vordruck F 1004Ergänzungsbericht Knie25,00Vordruck F 1006Ergänzungsbericht Schulter25,00Vordruck F 1008Ergänzungsbericht schwere Verbrennungen9,75

Berichtsvordrucke140141142142 a143144145Vordruck F 1010Handchirurgischer ErstberichtVordruck F 6000Ärztliche Anzeige über eine Berufskrankheit(§ 44 Vertrag Ärzte/UV-Träger)Der Anspruch auf die Gebühr besteht auch dann,wenn der Arzt die Anzeige an die für denArbeitsschutz zuständige Stelle übermittelt undder Unfallversicherungsträger sie von dieserStelle erhält.Vordruck F 6120Bericht Wirbelsäule BK 2108, 2109, 2110Vordruck F 6120-2113Bericht Carpaltunnel-Syndrom BK Nr. 211316,7916,9317,9517,95VordruckBescheinigung zum Nachweis der Arbeitsunfähigkeit (§ 47 Vertrag Ärzte/UV-Träger)3,05VordruckBescheinigung über Transportunfähigkeit(§ 38 Vertrag Ärzte/UV-Träger)4,23Überweisung (ohne Formtext)(§§ 26, 39 und 41 Vertrag 9150151152153154Vordruck A 4200Erstes Rentengutachten120,00Vordruck A 4202Erstes Rentengutachten Augen120,00Vordruck A 4500Zweites Rentengutachten (Rente auf unbestimmte Zeit)100,00Vordruck A 4502Zweites Rentengutachten Augen (Rente aufunbestimmte Zeit)100,00Vordruck A 4510Rentengutachten (Nachprüfung MdE)100,00Vordruck A 4512Zweites Rentengutachten Augen(Nachprüfung MdE)100,00Vordruck A 4520Rentengutachten(Rente nach Gesamtvergütung)100,00Vordruck A 4550Gutachten bei Abfindung44,81Vordruck A 5512Gutachten erhöhte Witwen-/Witwerrente)44,81

Berichtsvordrucke155Vordruck A 8200-2301Gutachten BK 2301Mit der Gebühr sind alle erforderlichen

Gebührenordnung für Ärzte mit Gesetzliche Unfallversicherung. I A. Abrechnung der ärztlichen Leistungen . durch die Arzthelferin als alleinige Leistung 2,31 2,87 0,00 1,44 1,44 17 Mitwirkung des Arztes bei der Erstellung