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Brandschutzordnung Teil B(nach DIN 14096 Teil 2)Hochschule Koblenz – WesterWaldCampusRheinstraße 5656203 Höhr-Grenzhausenfür alle Hochschulangehörigen und Studierenden ohne besondere .5.6.7.8.9.10.11.Brandschutzordnung Teil ABrandverhütungBrand- und RauchausbreitungFlucht- und RettungswegeMelde- und LöscheinrichtungenVerhalten im BrandfallBrand meldenAlarmsignale und Anweisungen beachtenIn Sicherheit bringenLöschversuche unternehmenBesondere VerhaltensregelnAnlageVorwortDiese Brandschutzordnung regelt die notwendigen Maßnahmen im Falle eines Feuers amWesterWaldCampus.Die aufgeführten Hinweise, Ratschläge, und Vorschriften sollen verhindern, dass Brände entstehenoder entstandene Brände ein gefährliches Ausmaß annehmen.Jede(r) Hochschulangehörige(r) oder Studierende(r) ist verpflichtet, einen erkannten Brand sofort zumelden und erste Rettungs- und Brandbekämpfungsmaßnahmen zu unternehmen, soweit für Ihnkeine Gefahr besteht.Die ausgebildeten Erst- und Brandschutzhelfer(innen) ergreifen Maßnahmen bis Unterstützungeintrifft.Am dem Eintreffen der Feuerwehr übernimmt diese die Führung bei der Brandbekämpfung. DasPersonal der Technischen Abteilung unterstützt und berät den Einsatzleiter bei der Durchführung dernotwendigen technischen Maßnahmen.1

1. Brandschutzordnung Teil AVerhalten im BrandfallRuhe bewahrenBrand meldenBrandmelder betätigenFeuerwehr 0-112In SicherheitbringenGefährdete Personen warnenHilflose Personen mitnehmenFenster und Türen schließenGekennzeichnete Fluchtwege benutzenKeine Aufzüge benutzen!Sammelstellen aufsuchenAuf Anweisungen drantLöschdecke2

Brandschutzordnung Teil Bfür alle Hochschulangehörigen und Studierenden2. BrandverhütungDie Beschäftigten, Lehrenden, Studierenden und Mitarbeiter von Fremdfirmen sind verpflichtet,durch größte Vorsicht zur Verhütung von Bränden und anderen Schadensfällen beizutragen.Grundvoraussetzung ist auch die Einhaltung von Ordnung und Sauberkeit.Der erfasste Personenkreis hat sich über die Brandgefahr ihres Arbeitsplatzes / Aufenthaltsortes undder Umgebung sowie über die zu treffenden Maßnahmen bei Gefahr genau zu informieren (z.B.Brandmeldeeinrichtungen, wie z.B. Druckknopfmelder; Lage der Fluchtwege; Ort des Sammelplatzes;Einrichtungen des Selbstschutzes: Feuerlöscher, Wandhydrant und Löschdecke).Folgende Regeln sollten Sie beachten:-kein offenes Feuer oder Licht in feuer- und explosionsgefährdeten Bereichen.Rauchverbote beachten.Lappen oder andere Stoffe die mit brennbaren Flüssigkeiten oder Chemikalien getränkt sind nur infeuerfesten verschlossenen Behältern entsorgen; dies gilt auch für Metallspäne.besonderen Umgang mit brennbaren Flüssigkeiten bei Transport und Lagerung;nur Tagesbedarfsmengen lagern.Flüssigkeiten niemals in Ausgüsse schütten.bei feuergefährlichen Arbeiten ( Schweißen etc. ) Erlaubnisschein beimTechnischen Dienst oder Sicherheitstechniker einholen.Fremdfirmen auf Einhaltung der Sicherheitsvorschriften hinweisen.Ventile von Gasflaschen, Laborleitungen etc. nach Gebrauch wieder schließen.Armaturen von Sauerstoffflaschen wegen Explosionsgefahr immer fettfrei halten.Elektrogeräte beim Verlassen des Arbeitsplatzes abschalten, falls vorhanden Notaustasterbetätigen.Rettungswege freihalten.Feuerwehrzufahrten freihalten.Unfallverhütungsvorschriften beachten.Löscheinrichtungen nicht verstellen, Zugang muss immer vorhanden sein.benutzte Löscher sofort dem Technischen Dienst oder der Verwaltung melden.Mängel an den Sicherheitseinrichtungen melden.Das Anzünden von Kerzen (z.B. auf Adventskränzen oder anderen Dekorationen) soll unterlassenwerden.Auf dem Gelände der Hochschule Koblenz ist offenes Feuer verboten!-Die Aufstellung und Benutzung anderer als dienstlich zur Verfügung gestellter Geräte istohne besondere Genehmigung grundsätzlich untersagt.Ausnahmen hiervon betrifft lediglich das Aufstellen und Benutzen von privatenKaffeemaschinen, Tauchsiedern zur Wasserbereitung und Radios, sofern sichergestelltwird, dass diese gemäß der Unfallverhütungsvorschrift Elektrische Anlagen undBetriebsmittel (BGV A 2) regelmäßig geprüft werden.3

---Elektroherde, Mikrowellengeräte oder ähnliche Elektrogeräte sind nur in besonderenRäumen (z.B. Teeküchen) zu betreiben und während des Betriebes ständig zubeaufsichtigen.Brennbare Dekorationen dürfen nicht angebracht werden. Brennbare Materialien inFlucht- und Rettungswegen sind untersagt. Hierbei dürfen nur solche Dekorationenverwendet werden, die mindestens schwer entflammbar sind.Bei Arbeitsende ist dafür zu sorgen, dass alle nicht in Nutzung befindlichen elektrischenGeräte ( z.B. Computer und -zubehör ) abgeschaltet werden.3. Brand- und RauchausbreitungUm Brand- und Rauchausbreitung im Gebäude zu verhindern ist das Haus in Brandabschnitteunterteilt. Die Abtrennung erfolgt durch Brandwände, Brandschutzklappen sowie durchBrandschutztüren. Brandschutzklappen und Türen schließen im Brandfall automatisch.In den Fluchttreppenhäusern sind Rauchabzüge installiert.Brandschutztüren nicht blockieren, verkeilen, festbinden oder mit Gegenständen verstellen.Türschließmechanismus nicht aushängen, verändern oder beschädigen.Durch die im Gebäude befindlichen Schutzmaßnahmen (Brandabschnitte mit Brandschutztüren u.Rauchabzügen) wird der Rauch auf einen Brandabschnitt beschränkt. Aber durch Panikverhalten undunkontrollierte Handlungen, können Brandabschnitte außer Kraft gesetzt, und zudem noch andereBrandabschnitte in Mitleidenschaft gezogen werden.Die Anhäufung von brennbaren Materialien in notwendigen Fluren (Flucht- und Rettungsweg) istuntersagt. Das Lagern – auch vorübergehend - von Materialien in Treppenbereichen und / oder vorNotausgängen ist grundsätzlich verboten!4. Flucht- und RettungswegeJeder Beschäftigte, Lehrende, Studierende oder Mitarbeiter einer Fremdfirma hat sich über denVerlauf und die Anordnung der Flucht- und Rettungswege und der Position der Sammelplätzeregelmäßig und hinreichend zu informieren (siehe Flucht- und Rettungsplan).Zum Verlassen des Gebäudes im Gefahrenfall benutzen Sie nur die ausgeschilderten Flucht- undRettungswege. Folgen sie den grünen Piktogrammen. Alle Flucht- und Rettungswege führen ins Freiezu den jeweiligen Sammelplätzen.Flucht- und Rettungswege sind auch Angriffswege der Feuerwehr. Sie sind immer freizuhalten. EinZustellen der Flucht- u. Rettungswege kann Menschenleben kosten.Wenn Sie Missstände an den Flucht- und Rettungswege erkennen, melden Sie dies demTechnischen Dienst oder dem Brandschutzbeauftragten.4

5. Melde- und LöscheinrichtungenMelde- und Löscheinrichtungen befinden sich an verschiedenen Orten im Gebäude.Genaue Standorte entnehmen Sie bitte den Flucht- und Rettungsplänen, die in den Treppenhäusernauf jedem Geschoss aushängen.Melde- und Löscheinrichtungen sind nicht zu verstellen oder zu beschädigen. Ebenso muss der Zugangimmer gewährleistet sein. Defekte an den Melde- u. Löscheinrichtungen, zu Ihrer eigenen Sicherheit,immer dem Brandschutzbeauftragten oder dem Technischen Dienst melden. Nach Benutzung einerLöscheinrichtung ist dies unverzüglich zu melden.6. Verhalten im BrandfallBewahren Sie Ruhe. Befolgen Sie die Anweisungen der Brandschutzhelfern (erkenntlich durch gelbeWarnwesten), des technischen Personals oder der Feuerwehr. Helfen wo möglich und notwendig. Umhelfen zu können, sollten Sie Kenntnis über folgende Punkte haben:-Standort der nächsten FeuerlöscheinrichtungBedienung der FeuerlöscheinrichtungFlucht- und RettungswegeAlle Beschäftigten, Lehrenden, Studierenden und Mitarbeiter von Fremdfirmen haben die Betriebsund Aufenthaltsräume sofort zu räumen und sich auf dem schnellsten Wege zu den für Ihren Bereichvorgesehenen Sammelplätzen zu begeben. Besucher sind aufzufordern, das Gebäude ebenfalls zuverlassen.Eine Rückkehr in das Gebäude ist nur mit Erlaubnis durch die Feuerwehr zulässig.Bewegen Sie sich in stark verqualmten Räumen gebückt oder kriechend.Sollte der Fluchtweg durch Brandgase nicht passierbar sein, begeben Sie sich in den Raum zurück.Machen Sie sich am Fenster für die Hilfskräfte bemerkbar, setzen Sie einen Notruf ab.KEINE AUFZÜGE BENUTZEN!7. Brand meldenVor jeder Brandbekämpfung steht die Alarmierung der Feuerwehr, auch kleinere Brände sollten sofortgemeldet werden, da sie nicht annehmen dürfen, dass sie das Feuer selbst löschen können.Die Alarmierung kann über folgendem Wege geschehen:Haustelefon:0-1125

Technischer Dienst :3-035Brandmelder:Bei telefonischer Meldung geben Sie unbedingt an:-Wer meldet?Was ist passiert?Wie viele sind verletzt/betroffen?Wo ist etwas passiert?Warten auf Rückfragen!Name, StandortBrand oder UnfallSind Menschen in GefahrGenaue Ortsangabe8. Alarmsignale und Anweisungen beachtenIm Alarmfall ertönen Sirenen.Das Gebäude ist dann unverzüglich zu räumen. Ein Betreten des Gebäudes ist untersagt.Befolgen Sie den Anweisungen der Brandschutzhelfer oder der Rettungskräfte.9. In Sicherheit bringenWenn Sie nicht mit Rettungsmaßnahmen oder der Brandbekämpfung beschäftigt sind, verlassen Siesofort über die Fluchtwege das Gebäude. Dabei grünen Hinweisschildern folgen, diese führen zueinem Sammelplatz. Dort bitte bleiben und auf Anweisungen achten. Verletzte Personen werden dortbehandelt.Falls Fluchtwege abgeschnitten sein sollten, machen Sie sich am Fenster bemerkbar, z.B. durch Rufen.Warten Sie das Eintreffen der Feuerwehr ab.Leisten Sie den Weisungen der zuständigen Mitarbeiter unbedingt Folge.Suchen Sie den in den Flucht- und Rettungsplänen vorgesehenen Sammelplatz auf und verbleiben Siedort.Verlassen Sie das Gelände niemals mit ihrem Fahrzeug!Sie gefährden dadurch andere Personen und behindern Rettungsfahrzeuge.Menschenrettung geht vor BrandbekämpfungSorgen Sie dafür, dass alle im Gefahrenbereich befindlichen Personen gewarnt werden und diesenBereich sofort verlassen.Helfen Sie Behinderten, Älteren und Verletzten.Achten Sie darauf, dass elektrische Geräte abgeschaltet sind, Gas- u. Druckluftleitungen geschlossensind.Keine Aufzüge betreten; diese werden im Brandfall außer Betrieb gesetzt.Türen u. Fenster schließen (nicht abschließen).6

10. Löschversuche unternehmenEin Löschversuch sollte nur dann unternommen werden, wenn es gefahrlos für die eigene Person ist.Zum Löschen eines Personenbrandes am besten den Wandhydranten benutzen.Es kann auch ein Feuerlöscher verwendet werden. Meist reicht ein kurzer Strahl aus.In gefährdeten Bereichen (z.B. Lagerräumen in denen entzündliche Flüssigkeiten gelagert sind), sindSie besonderen Gefahren ausgesetzt. Wenn Sie nicht mit den Schutzvorkehrungen vertraut sind,verzichten Sie dort auf jegliche Brandbekämpfung.11. Besondere VerhaltensregelnBeim Rückzug aus brennenden und verrauchten Räumen sind die Türen zu schließen, um eineschnelle Brand- und Rauchausbreitung zu verhindern.Sachwerte sind in Sicherheit zu bringen, sofern dies gefahrlos durchgeführt werden kann.Verletzte Personen sind im Gefahrenfall ständig zu betreuen, gegebenenfalls sind lebensrettendeSofortmaßnahmen durchzuführen.Die Brandschutzordnung Teil B für die Hochschule Koblenz tritt am Tag nach ihrer Bekanntgabe imAmtlichen Mitteilungsblatt der Hochschule Koblenz in Kraft.Koblenz, den 30. April 2013gez.Prof. Dr. Kristian Bosselmann-CyranPräsident der Hochschule7

Anhang 1: Bedienung von Feuerlöschern8

Anhang 2: Sicherheits- und Gesundheitskennzeichnung nach BGV A81. uerwehrleiterLöschdeckeRichtungsangabe(nur in Verbindung mit anderenKennzeichen)Brandmelder manuell2. Flucht- und RettungswegeBeispiele FluchtwegrichtungenSammelplatzRichtungsangaben Sammelplatz3. Einrichtungen der ersten HilfeVerbandskasten / Erste HilfeErste Hilfe Raum ben zur nächsten Erste Hilfeeinrichtung (in Verbindung mit anderenKennzeichen)9

Brandschutzordnung Teil B (nach DIN 14096 Teil 2) Hochschule Koblenz – WesterWaldCampus Rheinstraße 56 56203 Höhr-Grenzhausen für alle Hochschulangehörigen und Studierenden ohne besondere Brandschutzaufgaben Inhaltsübersicht Vorwort 1. Brandschutzordnung Teil A 2. B