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Fachkräftereport2019der Industrie- und Handelskammer in Nordrhein-Westfalen

2 IHK NRW FACHKRÄFTEREPORT 2019 3Vorwort3Fachkräfte-Situation auf einen Blick4Fachkräfte-Engpass nach Qualifikation6Fachkräfte-Engpass nach Branchen7Fachkräfte-Engpass nach Berufsgruppen10Weitere Fachkräfte-Potenziale erschließen14Fachkräfte-Situation vor Ort19Vorwort1964 sind in Nordrhein-Westfalen 300.405 Menschen zur Welt gekommen. Das Jahrist damit das geburtenstärkste in der Geschichte des Bundeslandes. Wer 1964 geborenwurde, erreicht im Jahr 2031 sein gesetzliches Renteneintrittsalter.IHK Aachen20IHK Arnsberg, Hellweg-Sauerland22IHK Ostwestfalen zu Bielefeld24IHK Mittleres Ruhrgebiet26IHK Bonn/Rhein-Sieg28IHK Lippe zu Detmold30IHK zu Dortmund32IHK zu Düsseldorf34Niederrheinische IHK Duisburg-Wesel-Kleve zu Duisburg36IHK zu Essen38Südwestfälische IHK zu Hagen40IHK Köln42IHK Mittlerer Niederrhein44IHK Nord Westfalen46IHK Siegen48Angesichts dieser Herausforderung brauchen wir ein Zusammenwirken aller Potenzialefür Nordrhein-Westfalen, um dem weiter ansteigenden Fachkräftemangel entgegenwirken zu können zu können.Bergische IHK Wuppertal-Solingen-Remscheid50Ich wünsche Ihnen eine aufschlussreiche -Fachkräftemonitor58Glossar59Impressum60Auf der anderen Seite ist 23 ein typisches Alter für den Eintritt in den Arbeitsmarkt nachAusbildung oder Studium. Wer im Jahr 2031 dieses Alter erreicht, wurde im Jahr 2008geboren. Das trifft in NRW auf genau 150.007 Personen zu.Wenn allein aufgrund der natürlichen Bevölkerungsentwicklung dem ArbeitsmarktFachkräfte annähernd im Verhältnis von zwei zu eins verloren gehen, lässt das erahnen,wie groß der Druck auf die Unternehmen werden kann. Nicht zu Unrecht bewertendeshalb die meisten Unternehmen in NRW und bundesweit seit einiger Zeit den Fachkräftemangel als ihr größtes Geschäftsrisiko.Selbstverständlich wäre es zu einfach, die Situation auf dem Arbeitsmarkt auf diesebeiden Zahlen zu reduzieren. Viele weitere Faktoren wirken auf das Fachkräftepotenzialein, allen voran die Zuwanderung, die Qualifizierung und die Erwerbsbeteiligung.Der vorliegende Fachkräftereport 2019 von IHK NRW wirft einen genaueren Blick auf dieSituation auf dem NRW-Arbeitsmarkt. Er soll zum einen für das Thema sensibilisierenund zum anderen verschiedene Lösungsansätze für den Fachkräftemangel ansprechen.Denn der demografische Trend macht deutlich, dass vereinzelte Maßnahmen nicht ausreichen werden.Thomas MeyerThomas Meyer, Präsident

4 Fachkräfte-Situation auf einen BlickIHK NRW FACHKRÄFTEREPORT 2019 5Fachkräfte-Situation auf einen BlickKennzahlen im Vergleich (2019/2030)Fachkräfte-Engpass 2019Fachkräfte-Engpass 2030 2019 stehen der NRW-Wirtschaft1 rund sechs Millionen Fachkräfte zurVerfügung. 2030 werden es nur noch 4,8 Millionen sein.Kennzahlen D er Fachkräfte-Bedarf der Unternehmen und öffentlichen Verwaltung inNRW geht zwischen 2019 und 2030 von aktuell 6,5 Millionen auf etwa 5,5Millionen Fachkräfte zurück.Rückgang des Fachkräfte-Angebots1, 25 Mio.Erwerbstätige bis 2030Angebot:6.020.000 D er Fachkräfte-Engpass steigt somit zwischen 2019 und 2030 von 447.000auf 735.000.Fehlende Fachkräfte 2019447.000(6,9 % des Stellenbedarfs) Das entspricht einem relativen Engpass von 6,9 (für 2019) beziehungsweise13,4 Prozent (für 2030).Fehlende Fachkräfte 2030735.000 Der Frauenanteil am Fachkräfte-Angebot steigt leicht von 46,7 auf 47,2 Prozent.(13,4 % des 7.0006,9 %735.00013,4 %Nachfrage:Nachfrage:6.467.0005.502.000 Das Durchschnittsalter der NRW-Fachkräfte erhöht sich von 44,9 auf 47,6 Jahre.Zusammengefasst: Das Angebot an erwerbstätigen Fachkräften nimmt stärker ab als die Anzahl der Arbeitsplätze.Der Fachkräfte-Engpass steigt somit zwischen 2019 und 2030 um fast 65 Prozent.Kennzahlen im Zeitverlauf (2019/2030)Anzahl allerFachkräfte in Mio.Relativer FachkräfteEngpass in %6,2513,4 %14,06,0012,05,7510,05,506,9 262027202820292030Fachkräfte-NachfrageIm Fachkräftereport 2019 umfasst der Begriff ‚NRW-Wirtschaft‘ alle Unternehmen und Fachkräfte mit einem sozialversicherungspflichtigen oder geringfügig entlohnten Beschäftigungs-verhältnis aus industrie-, handels- und dienstleistungsnahen Branchen sowie der öffentlichen Verwaltung. Es werden ca. 80 % der qualifizierten Erwerbstätigen in Nordrhein-Westfalenabgedeckt. Weitere Informationen unter: 7,6Anstieg des Durchschnittsalters in Jahren8,04,0202046,7%485,0020191Durchschnittliches Alter16,06,505,25Durchschnittlicher FrauenanteilJahre44,9Jahre20196%2030

6 Fachkräfte-Engpass nach QualifikationIHK NRW FACHKRÄFTEREPORT 2019 7Fachkräfte-Engpass nach QualifikationFachkräfte-Engpass nach BranchenAnteil beruflich und akademisch Qualifizierter am Fachkräfte-EngpassFachkräfte-Engpassranking nach Branchen (2019/2030)2019203012314,2 %Personenbezogene und sonstige Dienstleistungen11,9 %Beratende und wirtschaftsnahe Dienstleistungen10,9 %Information und Kommunikation48,5 %1238,4 %Beruflich Qualifizierte669.000395.000(88 %)(91 %)Akademisch QualifizierteAkademisch Qualifizierte6(12 %)(9 %)67.000Zusammengefasst: Den Unternehmen fehlen schon heute insbesondere beruflich qualifizierte Fachkräfte.2019 B ei 88 Prozent der 447.000 fehlenden Fachkräfte ist eineberufliche Ausbildung oder ein zusätzlicher Abschlussin der Höheren Berufsbildung (z.B. Industriemeister/in)gefragt.77,3 %7Verkehr, Transport und Lagerei87,0 %2030 Da zuletzt immer größere Anteile der Schulabgängerinnenund -abgänger ein Studium angestrebt haben, wird derEngpass an Fachkräften mit beruflichem Abschluss bis 2030weiter ansteigen.9,7 %Gastgewerbe88,9 %Maschinenbau6,1 %9Baugewerbe109,9 %Energie, Abfall und UmweltGastgewerbe52.00011,4 %Großhandel7,8 %917,0 %5GroßhandelBeruflich Qualifizierte19,7 %Öffentliche DienstleistungenGesundheits- und SozialwesenMaschinenbau620,8 %Personenbezogene und sonstige Dienstleistungen4Chemie und Pharma522,3 %Beratende und wirtschaftsnahe Dienstleistungen8,8 %Information und Kommunikation6,1 %Elektrotechnik108,8 %EinzelhandelZusammengefasst: MINT-Branchen, Dienstleister und zunehmend das Gesundheitswesen sind besonders von Engpässen betroffen.2019 2 019 verzeichnen MINT-Branchen in Relationzur Nachfrage große Fachkräfte-Engpässe. Noch stärker von einem Fachkräfte-Engpassbetroffen sind personenbezogene und beratendeDienstleistungsunternehmen.2030 Bis 2030 wird sich insbesondere der Engpass im Gesundheits- undSozialwesen sowie im Bereich der öffentlichen und anderen personalintensiven Dienstleistungen deutlich verschärfen. T echnikorientierte Branchen können durch Anpassungen und Prozessumstellungen den steigenden Fachkräfte-Bedarf nur mildern, nichtaber den demografischen Effekt ausgleichen.

8 Brancheninformationen auf einen Blick (2019/2030)IHK NRW FACHKRÄFTEREPORT 2019 9Brancheninformationen auf einen Blick (2019/2030)Personenbezogene und sonstige DienstleistungenGroßhandelz. B. Grundstücks- und Wohnungswesen oder Kunst- und er Engpass (relativer Engpass)Durchschnittlicher Frauenanteil85.000 (14,2 %)107.000 (20,8 %)515.000407.00057,4 %57,6 %z.B. Großhandel mit Nahrungs- und Genussmitteln oder Gebrauchs- und VerbrauchsgüternDurchschnittliches Alter44,8 Jahre47,5 JahreDurchschnittlicher Frauenanteil85.000 (11,9 %)141.000 (22,3 %)628.000429.00042,9 %43,0 %Durchschnittliches Alter44,9 Jahre47,6 JahreDurchschnittlicher Frauenanteil25.000 (10,9 %)16.000 (8,8 %)204.000165.00034,6 %34,1 %Durchschnittliches Alter45,0 Jahre48,0 JahreChemie und Pharma83.80065.800Absoluter Engpass (relativer Engpass)7.800 (8,5 %)3.400 (4,9 %)Durchschnittlicher Frauenanteil33,3 %33,4 %Durchschnittliches Alter45,5 Jahre48,5 Jahre197.000154.00018.000 (8,4 %)15.000 (8,9 %)23.000 (7,3 %)20.000 (8,3 %)292.000222.000Durchschnittlicher Frauenanteil24,0 %24,8 %Durchschnittliches Alter44,9 Jahre47,6 JahreFachkräfte-Angebot186.000158.000Absoluter Engpass (relativer Engpass)14.000 (7,0 %)17.000 (9,7 %)Durchschnittlicher Frauenanteil59,4 %60,0 %Durchschnittliches Alter44,9 Jahre47,8 JahreFachkräfte-Angebot337.000266.000Absoluter Engpass (relativer Engpass)22.000 (6,1 %)17.000 (6,7 %)Durchschnittlicher Frauenanteil15,5 %15,3 %Durchschnittliches Alter44,7 Jahre47,3 JahreElektrotechnikz. B. Herstellung von elektromedizinischen Gerätenz.B. Herstellung von WerkzeugmaschinenAbsoluter Engpass (relativer Engpass)Absoluter Engpass (relativer Engpass)z. B. Hoch- oder AngebotBaugewerbeHerstellung von chemischen und pharmazeutischen ErzeugnissenFachkräfte-Angebot45,1 Jahre48,0 JahreBeherbergung und Gastronomiez. B. Verlagswesen, Medien oder Informations- bzw. TelekommunikationsdienstleistungenAbsoluter Engpass (relativer Engpass)41,0 %41,4 %Durchschnittliches AlterGastgewerbeInformation und KommunikationFachkräfte-Angebot26.000 (7,8 %)31.000 (11,4 %)307.000240.000Durchschnittlicher Frauenanteilz. B. Eisenbahnverkehr oder Post-, Kurier- und Expressdienstez. B. Steuerberatung, Forschung und Entwicklung oder PersonalvermittlungAbsoluter Engpass (relativer Engpass)Absoluter Engpass (relativer Engpass)Verkehr, Transport und LagereiBeratende und wirtschaftsnahe ebotDurchschnittlicher Frauenanteil22,6 %22,5 %Durchschnittliches Alter45,1 Jahre47,8 JahreFachkräfte-Angebot124.00097.600Absoluter Engpass (relativer Engpass)8.000 (6,1 %)8.400 (7,9 %)Durchschnittlicher Frauenanteil23,2 %23,1 %Durchschnittliches Alter45,2 Jahre48,0 Jahre

10 Fachkräfte-Engpass nach BerufsgruppenIHK NRW FACHKRÄFTEREPORT 2019 11Fachkräfte-Engpass nach BerufsgruppenFachkräfte-Engpassranking nach Berufsgruppen (2019)Fachkräfte-Engpassranking nach Berufsgruppen (2030)Veranstaltungs-, Tourismus- u. SportmanagementHöhere BerufsbildungMechatronik u. AutomatisierungstechnikHöhere Berufsbildung33,0 %Veranstaltungs-, Tourismus- u. SportmanagementAusbildungF&E, Konstruktion u. ProduktionssteuerungHöhere Berufsbildung28,7 %Maschinenbau- u. BetriebstechnikHöhere Berufsbildung26,0 %Bauplanung, Architektur u. VermessungAusbildungF&E, Konstruktion u. ProduktionssteuerungHöhere Berufsbildung25,8 %Maschinenbau- u. BetriebstechnikHöhere BerufsbildungMechatronik u. AutomatisierungstechnikHöhere Berufsbildung23,2 %Geologie, Geografie u. UmweltschutzAusbildung22,9 %Mathematik, Biologie, Chemie u. PhysikAusbildung21,8 %0102039,3 %36,1 %34,5 %Mathematik, Biologie, Chemie u. PhysikHöhere Berufsbildung23,5 %Mathematik, Biologie, Chemie u. PhysikHöhere Berufsbildung41,0 %Geologie, Geografie u. UmweltschutzHöhere Berufsbildung24,6 %Bauplanung, Architektur u. VermessungAusbildung44,0 %Rohstoff-, Glas- u. KeramikbearbeitungHöhere Berufsbildung25,1 %Geologie, Geografie u. UmweltschutzHöhere Berufsbildung46,3 %304050Zusammengefasst33,7 %Geologie, Geografie u. UmweltschutzAusbildung31,1 %Veranstaltungs-, Tourismus- u. SportmanagementHöhere Berufsbildung30,8 %Mathematik, Biologie, Chemie u. PhysikAusbildung30,2 %01020304050Zusammengefasst N eben Berufsgruppen im Veranstaltungs-, Tourismus- und Sportsektor (z.B. Berufeim Messe- und Eventmanagement) zeichnen sich 2019 vor allem Engpässe beiberuflich qualifizierten MINT-Fachkräften (z.B. in der Software-Entwicklung) ab. 2 030 kann fast jede zweite Stelle für beruflich fortgebildete Mechatroniker undAutomatisierungstechniker sowie in der Forschung und Entwicklung nicht mitqualifizierten Fachkräften besetzt werden. B erufsgruppen mit einem hohen Anforderungsniveau, einem spezialisiertenTätigkeitsprofil und einer technischen Orientierung weisen im Durchschnitt denstärksten Engpass aus. Trotz des voranschreitenden Wandels der nordrhein-westfälischen Wirtschaftzugunsten des Dienstleistungssektors sind Engpässe in Relation zur Nachfrageweiterhin maßgeblich in den MINT-Berufsgruppen zu finden.

12 Berufsgruppen auf einen Blick (2019/2030)IHK NRW FACHKRÄFTEREPORT 2019 13Berufsgruppen auf einen Blick (2019/2030)Veranstaltungs-, Tourismus- und Sportmanagement (Höhere Berufsbildung)Geologie, Geografie und Umweltschutz (Höhere otz. B. Veranstaltungsfachwirt/inAbsoluter Engpass (relativer Engpass)1.770 (33,0 %)1.440 (30,8 %)3.6003.230Durchschnittlicher FrauenanteilDurchschnittliches Alter64,9 %65,1 %44,1 Jahre46,8 Jahre13.300 (28,7 %)11.300 (28,1 %)33.10028.900Durchschnittlicher FrauenanteilDurchschnittliches Alter65,5 %65,7 %630 (24,6 %)790 (34,5 %)1.9301.500Durchschnittlicher FrauenanteilDurchschnittliches Alter23,2 %23,1 %46,6 Jahre49,4 Jahrez. B. Bauzeichner/inz. B. Veranstaltungskaufmann/frauAbsoluter Engpass (relativer Engpass)Absoluter Engpass (relativer Engpass)Bauplanung, Architektur und Vermessung (Ausbildung)Veranstaltungs-, Tourismus- und Sportmanagement (Ausbildung)Fachkräfte-Angebotz. B. Chemietechniker/in Fachrichtung Umweltschutz45,1 Jahre47,3 JahreMaschinenbau- und Betriebstechnik (Höhere Berufsbildung)Fachkräfte-AngebotAbsoluter Engpass (relativer Engpass)2.680 (23,5 %)4.630 (41,0 %)8.7206.670Durchschnittlicher FrauenanteilDurchschnittliches Alter22,5 %24,2 %48,1 Jahre51,4 JahreMathematik, Biologie, Chemie und Physik (Höhere Berufsbildung)z. B. Technische/r Betriebswirt/inIndustriemeister/in ChemieFachkräfte-Angebot24.80019.600Absoluter Engpass (relativer Engpass)8.700 (26,0 %)12.700 (39,3 %)Durchschnittlicher FrauenanteilDurchschnittliches Alter6,3 %6,2 %47,3 Jahre51,2 JahreF&E, Konstruktion und Produktionssteuerung (Höhere Berufsbildung)z. B. Industriemeister/in er Engpass (relativer Engpass)2.780 (23,2 %)3.640 (33,7 %)Durchschnittlicher Frauenanteil24,1 %24,2 %Durchschnittliches Alter48,1 Jahre51,4 JahreGeologie, Geografie und Umweltschutz (Ausbildung)z. B. ter Engpass (relativer Engpass)21.800 (25,8 %)35.900 (44,0 %)Durchschnittlicher FrauenanteilDurchschnittliches Alter18,2 %18,4 %48,8 Jahre53,8 JahreFachkräfte-Angebot2.3901.860Absoluter Engpass (relativer Engpass)710 (22,9 %)840 (31,1 %)Durchschnittlicher Frauenanteil25,6 %25,4 %Mechatronik und Automatisierungstechnik (Höhere Berufsbildung)Mathematik, Biologie, Chemie und Physik 2.8902.310970 (25,1 %)1.990 (46,3 %)Durchschnittlicher Frauenanteil5,2 %4,7 %47,0 Jahre49,2 JahreChemielaborant/inz. B. Industriemeister/in MechatronikAbsoluter Engpass (relativer Engpass)Durchschnittliches AlterDurchschnittliches Alter49,4 Jahre55,6 Jahre58.00045.200Absoluter Engpass (relativer Engpass)16.200 (21,8 %)19.600 (30,2 %)Durchschnittlicher Frauenanteil25,0 %25,1 %Durchschnittliches Alter45,7 Jahre48,2 Jahre

14 IHK NRW FACHKRÄFTEREPORT 2019 15Weitere Fachkräfte-Potenziale erschließenDie vorgestellten Zahlen machen deutlich: Für die NRW-Wirtschaft ist es essentiell,dass alle Fachkräfte-Potenziale bestmöglich erschlossen werden.Zuwanderung aus dem AuslandKanada gilt vielen als Vorbild für die Anwerbung und Integration von ausländischenFachkräften. Im Jahr 2016 gehörten 70.000 Einwanderer in Kanada der sogenannten„Economic Class“ an, deren Einwanderung ausschließlich wirtschaftlich begründetwar – bei insgesamt 18 Millionen Erwerbstätigen im Land. Wenn Nordrhein-Westfalendieselbe Quote in der Fachkräfte-Einwanderung erreichen kann, entspricht das einerZuwanderung von 23.300 Fachkräften pro Jahr. Tatsächlich sind in 2016 etwa 7.400Personen zum Zwecke einer qualifizierten Beschäftigung zugewandert. Eine Erhöhungder Fachkräfte-Zuwanderung auf das Niveau Kanadas entspräche also einem Plus von15.900 Beschäftigten pro Jahr beziehungsweise 174.900 Fachkräften bis 2030.Erwerbsbeteiligung von älteren Fachkräften69,3 Prozent der 55- bis-65-Jährigen in NRW sind erwerbstätig. Spitzenreiter unterden OECD-Staaten in dieser Hinsicht ist Island mit einer Erwerbsquote von 80,7Prozent. Etwa 2,6 Millionen Menschen in NRW gehören in 2018 der Altersgruppe an.Erreicht NRW dieselbe Erwerbsbeteiligung bei älteren Fachkräften wie Island, entspräche das einem Plus von 296.400 Beschäftigten gegenüber heute.Potenzial ‚Erwerbsbeteiligung älterer Fachkräfte‘69,3 %Status quoqualifzierteZuwanderung p.a.23.300Niveau Kanada 174.900Fachkräfte bis 2030( 15.900 p.a.)Quellen: Sozialbericht NRW, OECD, Landesdatenbank7.400Quellen: Sozialbericht NRW, OECD, LandesdatenbankPotenzial ‚Qualifizierte Zuwanderung‘Status quoErwerbsquote 55-6580,7 %Niveau Island 296.400Fachkräfte Nicht auf dem Erreichten ausruhen: Der bisherige Anstieg der Erwerbsquotevon erfahren Fachkräften zwischen 55 und 65 Jahren auf fast 70 Prozent ist ausPerspektive des Fachkräftemangels eine erfreuliche Entwicklung, zeigt aber imOECD-Vergleich noch weiteren Entwicklungsspielraum. Ansprache in den Herkunftsländern: Es empfiehlt sich, ausländische Fachkräftedurch Informationskampagnen vor Ort anzusprechen und ihnen (berufsbezogene)Beratungs- und Sprachförderungsangebote zu ermöglichen. Ankommen und Einarbeitung unterstützen: Verständliche und effiziente Verwaltungsprozesse fördern eine schnelle Integration in die Unternehmen. Lebenslanges Lernen stärken: Fachkräfte, die sich fort- und weiterbilden, passenihr Wissen an den aktuellen Bedarf an. Sie stärken damit ihre Verdienst- und Aufstiegsmöglichkeiten. Damit erhalten sie weitere Anreize, länger Erwerbstätigkeitennachzugehen. Technologischen Fortschritt und Digitalisierung nutzen: Robotik und neuedigitale Arbeitsprozesse erleichtern körperlich fordernde Aufgaben. Sie könnenEinschränkungen ausgleichen, nicht aber das Urteilsvermögen der erfahrenenFachkräfte ersetzen.

16 IHK NRW FACHKRÄFTEREPORT 2019 17Nachqualifizierung von GeringqualifiziertenErhöhung der Wochenarbeitszeit von Frauen in TeilzeitPotenzial ‚Nachqualifizierung‘Potenzial ‚Vollzeitquote Frauen‘Der NRW-Fachkräftemonitor ermittelt für das Jahr 2019 1.494.000 Erwerbspersonenin Helfertätigkeiten ohne einen vollwertigen Berufsabschluss. Die Nachfrage auf demArbeitsmarkt liegt in diesem Bereich bei lediglich 1.417.000 Personen. Qualifiziert mandie überschüssigen Hilfskräfte mit Hilfe von Umschulungen oder Teilqualifizierungenvollständig nach, entspräche das einem Plus von 77.000 weiteren Fachkräften.1.417.000Geringqualifizierte nachNachqualifizierung1.417.000Status quo fizierte 77.000FachkräfteQuellen: Sozialbericht NRW, OECD, LandesdatenbankStatus quo AngebotGeringqualifizierte53%77.000Quellen: Sozialbericht NRW, OECD, Landesdatenbank1.494.000Gegenwärtig arbeiten 53 Prozent der in NRW sozialversicherungspflichtig beschäftigten Frauen in Vollzeit. Bei Männern beträgt der Anteil 89 Prozent. Gelingt es, diesesGendergap zu schließen, würden 1,1 Millionen Frauen von Teilzeit in Vollzeit wechseln.Allein wenn die Wochenarbeitszeit der Frauen in Teilzeit um durchschnittlich zehn Stunden erhöht würde, entspräche das einem Plus von 278.900 Vollzeit-Beschäftigten.Status quoAnteil Frauenin Vollzeit89%Niveau Männer Jugendliche in die Berufsausbildung: Der Königsweg zum Berufsabschluss ist dieAusbildung. Fehlt es an Ausbildungsreife, können vorbereitende (z.B. Einstiegsqualifizierungen) oder unterstützende Maßnahmen (z.B. assistierte Ausbildung)weiterhelfen. Arbeitsplatz und -zeit flexibel gestalten: Eltern und Familienangehörige könnensich häufig nicht in dem zeitlichen Umfang am Erwerbsleben beteiligen, wie siees gerne würden. Neue Arbeitszeit- und Arbeitsortmodelle können sie dabei unterstützen, Erwerbs- und Privatleben besser miteinander zu vereinbaren. Zweite Chance auf vollwertigen Berufsabschluss nutzen: Falls für Geringqualifizierte Ü25 eine vollständige Ausbildung nicht mehr realistisch ist,können Teilqualifizierungen auch schrittweise zur Externenprüfung und damitzum Berufsabschluss führen. Infrastruktur für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie: Damit Eltern sichmit einem größeren zeitlichen Umfang am Erwerbsleben beteiligen können, braucht esnicht nur flexiblere Arbeitsmodelle, sondern auch ein ausreichendes Angebot anGanztagsbetreuung und anderen sozialen Dienstleistungen. Umschulungszeiten anpassen: Die vielen erfolgreichen Umschulungen sindbereits ein ermutigendes Beispiel für lebenslanges Lernen. Eine längere finanzielleFörderung kann dieses Instrument noch attraktiver machen und es arbeitsmarktferneren Personen erleichtern, ihre Kompetenzen an die aktuelle Nachfrage anzu-passen. 278.900Fachkräfte

18WEITERE FACHKRÄFTE-POTENZIALE ERSCHLIESSENIHK NRW FACHKRÄFTEREPORT 2019 19Herausforderung Fachkräfte-Mangel: Einzelmaßnahmen reichen nicht aus.Fachkräftesituation vor OrtIHK BezirkeAngaben in TausendIHKMittleresRuhrgebiet900 278.900735.000Seite30-31IHK Nord WestfalenAnteil FrauenSeite24-25in Vollzeit720Angebot Hilfskräfte nach540 269.400360IHK Ostfestfalenzu BielefeldSeite36-37Nachqualifizierung 77.000ErwerbsquoteSeite32-33Niederrheinische IHKDuisburg - Wesel - Klevezu DuisburgSeite38-3955-65 erung NRW 174.9000Seite46-47IHK MittlererNiederrheinFachkräfte-Engpass2019IHK zuEssenSeite50-51IHK zuDüsseldorfIHK AachenSeite22-23IHK Arnsberg,Hellweg-SauerlandSüdwestfälischeIHK zu HaagenSeite20 - 21IHK KölnSeite20 - 21IHK zuDortmundSeite20 - 21Seite42 - 432030IHK SiegenSeite28 - 29IHK BonnRhein-SiegDie Erfolge anderer OCED-Länder wie Island oder Kanada zeigen: Es ist möglich, diegezielte Fachkräfte-Zuwanderung attraktiv zu gestalten und die Erwerbsbeteiligungim Alter zu erhöhen. Hierzulande können wir zudem weitere Potenziale wecken, indem wir Hilfskräfte mit Passungsproblemen nachqualifizieren und Geschlechterunterschiede in der Erwerbsbeteiligung abbauen.Entscheidend wird sein, alle Handlungsfelder zu einem Maßnahmenpaket zu integrieren. Nur im Zusammenspiel aller Potenziale haben wir bis 2030 in NRW genügendqualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, um Wertschöpfungsverluste durchFachkräfte-Engpässe zu vermeiden.Seite26-27Bergische IHKWuppertal - Solingen RemscheidWirtschaftsregionenRegion RheinlandRegion RuhrgebietRegion Südwestfalen52-5354-5556-57IHK Lippe zuDetmold

20 IHK BezirkeIHK NRW FACHKRÄFTEREPORT 2019 21Engpassranking nach BerufsgruppenIHK AachenTop 5 - Berufsgruppen mit höchstem Fachkräfte-Engpass 2019Veranstaltungs-, Tourismus- u. SportmanagementHöhere BerufsbildungFachkräftesituation in der Region29,0 %Mechatronik und AutomatisierungstechnikHöhere Berufsbildung26,1 %Veranstaltungs-, Tourismus- und SportmanagementAusbildungAngebot, Nachfrage und Engpass, 2019 – 2030Angebot und Nachfrage in TausendRelativer Fachkräfte-Engpass in %40025,1 %F&E, Konstruktion u. ProduktionssteuerungHöhere Berufsbildung23,4 %Maschinenbau- u. BetriebstechnikHöhere Berufsbildung10,1 %35022,4 %0%10 %20 %30 %40 %50 %300Top 5 - Berufsgruppen mit höchstem Fachkräfte-Engpass 2030250Mechatronik u. AutomatisierungstechnikHöhere Berufsbildung46,4 %200F&E, Konstruktion u. ProduktionssteuerungHöhere Berufsbildung150Bauplanung, Architektur u. VermessungAusbildung35,1 %Maschinenbau- u. BetriebstechnikHöhere Berufsbildung35,1 %1002,9 %39,5 %Veranstaltungs-, Tourismus- u. SportmanagementHöhere Berufsbildung5031,0 %0%0201920202021Relativer ge202520262027202820293.10041 %30 %20 %30 %Fachkräfte-Angebot7.8003.40024 %DurchschnittlicherFrauenanteilFachkräfte-Engpass 201911 %Angebot:Nachfrage:Engpass:Engpass in %:373.000384.00011.0002,9 %Fachkräfte-Engpass 203020303.00029 %StudiumAusbildungHöhere Berufsbildung50 %Kennzahlen auf einen ass in %:50295.000328.00033.00010,1 %46,8%2030Durchschnittliches AlterAnstieg des Durchschnittalters in Jahren201940 %2030Anteil beruflich und akademisch Qualifizierter am Fachkräfte-Engpass4.20010 %48464444,9Jahre47,6Jahre6%2019203065 %Ihr Ansprechpartner: Michael Arth 49 241 [email protected]

22 IHK BezirkeIHK NRW FACHKRÄFTEREPORT 2019 23IHK Arnsberg,Hellweg-SauerlandFachkräftesituation in der RegionEngpassranking nach BerufsgruppenTop 5 - Berufsgruppen mit höchstem Fachkräfte-Engpass 2019Veranstaltungs-, Tourismus- u. SportmanagementAusbildung28,1 %F&E, Konstruktion u. ProduktionssteuerungHöhere Berufsbildung26,2 %Maschinenbau- u. BetriebstechnikHöhere BerufsbildungAngebot, Nachfrage und Engpass, 2019 – 2030Relativer Fachkräfte-Engpass in %Angebot und Nachfrage in Tausend18012,5 %1325,6 %Bauplanung, Architektur u. VermessungAusbildung23,8 %ElektrotechnikHöhere Berufsbildung15820,2 %0%10 %20 %30 %40 %50 %9,75135Top 5 - Berufsgruppen mit höchstem Fachkräfte-Engpass 2030113F&E, Konstruktion u. ProduktionssteuerungHöhere Berufsbildung6,5906846,3 %Bauplanung, Architektur u. VermessungAusbildung42,1 %Maschinenbau- u. BetriebstechnikHöhere Berufsbildung4,5 %ElektrotechnikHöhere Berufsbildung3,254541,8 %31,6 %Rohstoff-, Glas- u. KeramikbearbeitungAusbildung2330,0 %0%0201920202021Relativer ge202520262027202820292030Fachkräfte-Angebot66030 %8%20 %30 %4.2001.08023 %DurchschnittlicherFrauenanteilFachkräfte-Engpass 20196%Angebot:Nachfrage:Engpass:Engpass in %:170.000178.0008.0004,5 %Fachkräfte-Engpass 203020305.00062 %StudiumAusbildungHöhere Berufsbildung50 %050,4%201913.000Angebot:Nachfrage:Engpass:Engpass in %:203047,350133.000152.00019.00012,5 %51,0%Durchschnittliches AlterAnstieg des Durchschnittalters in Jahren201940 %Kennzahlen auf einen BlickAnteil beruflich und akademisch Qualifizierter am Fachkräfte-Engpass2.40010 %48464444,3JahreJahre6,8 %2019203071 %Ihr Ansprechpartner: Klaus Bourdick 49 2931 [email protected]

24 IHK BezirkeIHK NRW FACHKRÄFTEREPORT 2019 25IHK Ostwestfalenzu BielefeldFachkräftesituation in der RegionAngebot, Nachfrage und Engpass, 2019 – 2030650Top 5 - Berufsgruppen mit höchstem Fachkräfte-Engpass 2019Veranstaltungs-, Tourismus- u. SportmanagementHöhere Berufsbildung35,7 %Veranstaltungs-, Tourismus- u. SportmanagementAusbildungRelativer Fachkräfte-Engpass in %Angebot und Nachfrage in TausendEngpassranking nach Berufsgruppen14,6 %15,0029,0 %Mechatronik u. AutomatisierungstechnikHöhere Berufsbildung27,0 %HotellerieHöhere Berufsbildung25,6 %F&E, Konstruktion u. ProduktionssteuerungHöhere Berufsbildung24,7 %0%10 %20 %30 %40 %50 %59011,25Top 5 - Berufsgruppen mit höchstem Fachkräfte-Engpass 2030530Mechatronik u. AutomatisierungstechnikHöhere Berufsbildung8,5 %7,5047047,5 %F&E, Konstruktion u. ProduktionssteuerungHöhere Berufsbildung41,4 %Bauplanung, Architektur u. VermessungAusbildungErziehung u. SozialesAusbildung35,2 %Veranstaltungs-, Tourismus- u. SportmanagementHöhere Berufsbildung35,0 %3,7541039,4 %0%350201920202021Relativer 22 %8%20 %30 %18.1005.50022 %DurchschnittlicherFrauenanteilFachkräfte-Engpass 20197%Angebot:Nachfrage:Engpass:Engpass in %:600.000656.00056.0008,5 %Fachkräfte-Engpass 2030203040.00070 %StudiumAusbildungHöhere Berufsbildung50 %045,9%46,2%20302019Durchschnittliches Alter47,4Anstieg des Durchschnittalters in Jahren201940 %Kennzahlen auf einen BlickAnteil beruflich und akademisch Qualifizierter am Fachkräfte-Engpass12.80010 %57.000Angebot:Nachfrage:Engpass:Engpass in %:50473.000554.00081.00014,6 %48464444,8JahreJahre5,8 %2019203071 %Ihr Ansprechpartner: Arne Potthoff 49 521 [email protected]

26 IHK BezirkeIHK NRW FACHKRÄFTEREPORT 2019 27IHK MittleresRuhrgebietEngpassranking nach BerufsgruppenTop 5 - Berufsgruppen mit höchstem Fachkräfte-Engpass 2019Maschinenbau- und BetriebstechnikHöhere BerufsbildungFachkräftesituation in der RegionAngebot, Nachfrage und Engpass, 2019 – 2030Angebot und Nachfrage in TausendRelativer Fachkräfte-Engpass in %1317012,4 %28,4 %Bauplanung, Architektur u. VermessungAusbildung28,0 %F&E, Konstruktion u. ProduktionssteuerungHöhere Berufsbildung27,6 %Veranstaltungs-, Tourismus- u. SportmanagementAusbildung27,4 %Rohstoff-, Glas- u. KeramikbearbeitungHöhere Berufsbildung26,5 %0%10 %20 %30 %40 %50 %9,75150Top 5 - Berufsgruppen mit höchstem Fachkräfte-Engpass 2030F&E, Konstruktion u. ProduktionssteuerungHöhere Berufsbildung6,5130Rohstoff-, Glas- und KeramikbearbeitungHöhere Berufsbildung44,4 %Maschinenbau- u. BetriebstechnikHöhere Berufsbildung44,2 %4,76 %3,2511049,4 %Bauplanung, Architektur und VermessungAusbildung41,7 %Sprach-, Literatur-, Geistes-, GesellschaftswissenschaftlerStudium38,5 %0%90201920202021Relativer 26 %16 %20 %30 %4.1001.98023 %DurchschnittlicherFrauenanteilFachkräfte-Engpass 201911 %Angebot:Nachfrage:Engpass:Engpass in %:160.000168.0008.0004,8 %Fachkräfte-Engpass 203020305.00058 %StudiumAusbildungHöhere Berufsbildung50 %047,3%201912.000Angebot:Nachfrage:Engpass:Engpass in %:50127.000145.00018.00012,4 %47,9%2030Durchschnittliches AlterAnstieg des Durchschnittalters in Jahren201940 %Kennzahlen auf einen BlickAnteil beruflich und akademisch Qualifizierter am Fachkräfte-Engpass2.30010 %48464445,4Jahre47,9Jahre5,5 %2019203066 %Ihre Ansprechpartnerin: Martina Elbin 49 234 [email protected]

28 IHK BezirkeIHK NRW FACHKRÄFTEREPORT 2019 29IHK Bonn/Rhein-SiegEngpassranking nach BerufsgruppenTop 5 - Berufsgruppen mit höchstem Fachkräfte-Engpass 2019Veranstaltungs-, Tourismus- u. SportmanagementHöhere BerufsbildungFachkräftesituation in der RegionVeranstaltungs-, Tourismus- u. SportmanagementAusbildung30,9 %Maschinenbau- und BetriebstechnikHöhere BerufsbildungAngebot, Nachfrage und Engpass, 2019 – 2030Angebot und Nachfrage in TausendRelativer Fachkräfte-Engpass in %1332012,4 %26,5 %Bauplanung, Architektur u. VermessungAusbildung25,5 %F&E, Konstruktion u. ProduktionssteuerungHöhere Ausbildung25,2 %0%27836,4 %26,8 %10 %20 %30 %40 %50 %9,75Top 5 - Berufsgruppen mit höchstem Fachkräfte-Engpass

Niederrheinische IHK Duisburg-Wesel-Kleve zu Duisburg 36 IHK zu Essen 38 Südwestfälische IHK zu Hagen 40 IHK Köln 42 IHK Mittlerer Niederrhein 44 IHK Nord Westfalen 46 IHK Siegen 48 Bergische IHK Wuppertal-Solingen-Remscheid 50 Rheinland 52 Ruhrgebiet 54 Südwestfalen 56 IHK-Fachkräftemonitor 58 .