Transcription

Bayerische Staatsministerien für Bildung undKultus, Wissenschaft und Kunst sowie fürGesundheit und PflegeSCHULENFÜR BERUFE DESGESUNDHEITSWESENSDownload möglich gp.bayern.de

HERAUSGEBER:Bayerisches Staatsministeriumfür Bildung und Kultus,Wissenschaft und KunstSalvatorstraße 280327 MünchenTelefon: 49 89 2186-0Fax: 49 89 2186-2800E-Mail: [email protected] Staatsministeriumfür Gesundheit und PflegeHaidenauplatz 181667 MünchenGewerbemuseumsplatz 290403 NürnbergTelefon: 49 89 540233-0Fax: 49 89 540233-90999E-Mail: [email protected]: Dezember 2017 StMBW und StMGP, alle Rechte vorbehaltenDiese Informationsschrift wird kostenlos im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit der Bayerischen Staatsregierung inelektronischer Form veröffentlicht. Sie darf weder von den Parteien noch von Wahlwerbern oder Wahlhelfern imZeitraum von fünf Monaten vor einer Wahl zum Zweck der Wahlwerbung verwendet werden. Dies gilt für Landtags-, Bundestags-, Kommunal- und Europawahlen. Missbräuchlich ist während dieser Zeit insbesondere dieVerteilung auf Wahlveranstaltungen, an Informationsständen der Parteien sowie das Einlegen, Aufdrucken undAufkleben parteipolitischer Informationen oder Werbemittel. Untersagt ist gleichfalls die Weitergabe an Dritte zumZweck der Wahlwerbung.Auch ohne zeitlichen Bezug zu einer bevorstehenden Wahl darf die Informationsschrift nicht in einer Weise verwendet werden, die als Parteinahme der Staatsregierung zugunsten einzelner politischer Gruppen verstandenwerden könnte.Den Parteien ist es gestattet, die Informationsschrift zur Unterrichtung ihrer eigenen Mitglieder zu verwenden.Bei publizistischer Verwertung – auch von Teilen – wird die Angabe der Quelle und Übersendung eines Belegexemplars erbeten.Das Werk ist urheberrechtlich geschützt. Alle Rechte sind vorbehalten. Die Informationsschrift wird kostenlosveröffentlicht, jede entgeltliche Weitergabe ist untersagt.Diese Informationsschrift wurde mit großer Sorgfalt zusammengestellt.Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit kann dennoch nicht übernommen werden.Für die Inhalte fremder Internetangebote sind wir nicht verantwortlich.BAYERN DIREKT ist Ihr direkter Draht zur Bayerischen Staatsregierung.Unter Telefon 089 12 22 20 oder per E-Mail unter [email protected] erhalten Sie Informationsmaterial undBroschüren, Auskunft zu aktuellen Themen und Internetquellen sowie Hinweise zu Behörden, zuständigenStellen und Ansprechpartnern bei der BayerischenStaatsregierung.

VORBEMERKUNGFür die Schulen für Berufe des Gesundheitswesens gelten die Bestimmungen des Bayerischen Gesetzes über das Erziehungs- und Unterrichtswesen (BayEUG) sowie die einschlägigen Schulordnungen in den jeweils geltenden Fassungen.Die einzelnen Abschnitte des Verzeichnisses bestehen aus jeweils einer Übersicht für dieBerufe, deren Ausbildung gesetzlich geregelt ist (Aufnahmevoraussetzungen, Ausbildungsdauer, Rechtsgrundlagen).Informationen über die Aufgaben, Tätigkeiten, Aus-, Fort- und Weiterbildung sowie Situation(Berufsaussichten, Einkommensverhältnisse) in den einzelnen Berufen geben die von derBundesagentur für Arbeit (Nürnberg) herausgegebenen "Blätter zur Berufskunde". DieseInformationen sind auch unter http://infobub.arbeitsagentur.de/berufe/index.jsp abrufbar.Eine Zusammenfassung der wesentlichen Vorschriften des einschlägigen Berufsrechts enthält die Textsammlung "Recht der Gesundheitsfachberufe, Heilpraktiker und sonstigen Berufe im Gesundheitswesen" (Economica Verlag, Verlagsgruppe Hüthig). Die einzelnen Vorschriften stehen auch unter http://www.gesetze-im-internet.de zum Abruf bereit.Bewerbungen um die Aufnahme in eine Schule sind unmittelbar an die jeweilige Schule zurichten. Die Schulen in Ihrer Nähe finden Sie auf der Homepage des Bayerischen ulsuche.html. Hier finden Sie auch die Adressen undsonstigen Kontaktdaten. Bewerbungen zur Ausbildung zur Notfallsanitäterin/zum Notfallsanitäter richten Sie bitte unmittelbar an den Durchführenden des Rettungsdienstes IhrerWahl.Im Online-Dokument sind Verknüpfungen zu anderen Internetseiten als farbig unterlegterund unterstrichener Text erkennbar. Für die Inhalte und Aktualität der einzelnen InternetVerknüpfungen wird keine Gewähr übernommen.

peut-4-Hebamme/Entbindungspfleger-5-Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin/Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger-6-Gesundheit- und Krankenpflegerin/Gesundheits- und Krankenpfleger-7-Pflegefachhelferin (Krankenpflege)/Pflegefachhelfer (Krankenpflege)-8-Logopädin/Logopäde-9-Masseurin und medizinischer Bademeisterin/Masseur und medizinischer utische-technische Assistentin/Pharmazeutisch technischer anitäter-15-Technische Assistentin in der Medizin/Technischer Assistent in der riften der Regierungen in Bayern-17-Staatliche Schulberatungsstellen in Bayern-18-Anerkennung von Zeugnissen für allgemein bildende Schulabschlüsse-19-SchulsucheDie Schulen in Ihrer Nähe finden Sie auf der Homepage des Bayerischen ulsuche.html. Hier finden Sie auch die Adressenund sonstigen Kontaktdaten.Anerkennung ausländischer AbschlüsseWenn Sie eine entsprechende Qualifikation im Ausland erworben haben und diese inBayern anerkennen lassen wollen, müssen Sie Ihren sogenannten ‚Referenzberuf‘ inDeutschland ermitteln. Dazu kann Ihnen der ‚Anerkennungsfinder‘ auf folgender Homepage behilflich sein: www.anerkennung-in-deutschland.de

-1-Altenpflegerin/Altenpfleger1.Berufsbezeichnung und BerufsausübungWer die Berufsbezeichnung "Altenpflegerin" oder "Altenpfleger" führen will, bedarfder Erlaubnis der zuständigen Behörde; das ist in Bayern die Regierung.Die Erlaubnis setzt die Teilnahme an einer i. d. R. dreijährigen Ausbildung mittheoretischem und fachpraktischem Unterricht und praktischer Ausbildung an eineröffentlichen oder staatlich genehmigten Berufsfachschule für Altenpflege und dasBestehen der daran anschließenden Prüfung voraus. Darüber hinaus sind gesundheitliche Berufseignung, Zuverlässigkeit und die für die Ausübung der Berufstätigkeit erforderlichen Kenntnisse der deutschen Sprache notwendig.Der Beruf wird hauptsächlich in Heimen, stationären und ambulanten Pflegeeinrichtungen, psychiatrischen Kliniken mit gerontopsychiatrischen Abteilungen, geriatrischen Einrichtungen und Einrichtungen der offenen Altenhilfe, in denen alteMenschen gepflegt bzw. betreut werden, ausgeübt.2.Aufnahmevoraussetzungen Mittlerer SchulabschlussoderAbschluss der Mittelschule sowie eine abgeschlossene mindestens zweijährigeBerufsausbildungoderAbschluss der Mittelschule und die Erlaubnis als staatlich geprüfte Pflegefachhelferin (Krankenpflege), staatlich geprüfter Pflegefachhelfer (Krankenpflege),staatlich geprüfte Pflegefachhelferin (Altenpflege) oder staatlich geprüfter Pflegefachhelfer (Altenpflege) Zusätzlich für eine Teilzeitausbildung, dass keine Schulpflicht mehr zu erfüllenist und eine mindestens dreijährige berufliche Tätigkeit ausgeübt oder von gleicher Dauer ein Familienhaushalt geführt wurde Gesundheitliche Berufseignung3.AufnahmeantragDem Antrag an die Schule sind beizufügen: Lebenslauf Nachweise über die geforderte Vorbildung Ärztliches Zeugnisnicht älter als 3 Monate Amtliches Führungszeugnis4.Rechtsgrundlagen – LehrpläneGesetz über die Berufe in der Altenpflege (Altenpflegegesetz - AltPflG) in der jeweils geltenden FassungAusbildungs- und Prüfungsverordnung für den Beruf der Altenpflegerin und des Altenpflegers (Altenpflege-Ausbildungs- und Prüfungsverordnung - AltPflAPrV) in derjeweils geltenden FassungSchulordnung für die Berufsfachschulen für Krankenpflege, Kinderkrankenpflege,Altenpflege, Krankenpflegehilfe, Altenpflegehilfe, Hebammen und Notfallsanitäter(Berufsfachschulordnung Pflegeberufe – BFSO Pflege) in der jeweils geltendenFassungLehrplanrichtlinien für die Berufsfachschule für Altenpflege, herausgegeben vom

-2Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung München (Download möglichunter www.isb.bayern.de)

-3Pflegefachhelferin (Altenpflege)/Pflegefachhelfer (Altenpflege)1.Berufsbezeichnung und BerufsausübungDie einjährige Ausbildung mit theoretischem und fachpraktischem Unterricht sowie einem Praktikum erfolgt an einer öffentlichen oder staatlich genehmigten Berufsfachschule für Altenpflegehilfe mit abschließender Prüfung.Der Beruf wird hauptsächlich in Heimen, stationären und ambulanten Pflegeeinrichtungen, psychiatrischen Kliniken mit gerontopsychiatrischen Abteilungen, geriatrischen Einrichtungen und Einrichtungen der offenen Altenhilfe, in denen alteMenschen gepflegt bzw. betreut werden, ausgeübt.2.Aufnahmevoraussetzungen Mindestalter von 17 Jahren oder bei hinreichender persönlicher Ausbildungsreife die Vollendung des 16. Lebensjahres bei der Ausbildung in Vollzeitformbzw.für eine Teilzeitausbildung, dass keine Schulpflicht mehr zu erfüllen ist und einemindestens dreijährige berufliche Tätigkeit ausgeübt oder von gleicher Dauerein Familienhaushalt geführt wurde Abschluss der Mittelschule Gesundheitliche Berufseignung3.AufnahmeantragDem Antrag an die Schule sind beizufügen: Lebenslauf Nachweise über die geforderte Vorbildung Ärztliches Zeugnisnicht älter als 3 Monate Amtliches Führungszeugnis4.Rechtsgrundlage – LehrpläneSchulordnung für die Berufsfachschulen für Krankenpflege, Kinderkrankenpflege,Altenpflege, Krankenpflegehilfe, Altenpflegehilfe, Hebammen und Notfallsanitäter(Berufsfachschulordnung Pflegeberufe – BFSO Pflege) in der jeweils geltendenFassungLehrplanrichtlinien für die Berufsfachschule für Altenpflegehilfe, herausgegebenvom Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung München (Downloadmöglich unter www.isb.bayern.de)

ng und BerufsausübungWer die Berufsbezeichnung "Diätassistentin" oder "Diätassistent" führen will, bedarf der Erlaubnis der zuständigen Behörde; das ist in Bayern die Regierung.Die Erlaubnis setzt die Teilnahme an einer dreijährigen Ausbildung mit theoretischem und praktischem Unterricht und praktischer Ausbildung an einer öffentlichenoder staatlich genehmigten Berufsfachschule für Diätassistenten und das Bestehen der daran anschließenden Prüfung voraus. Darüber hinaus sind gesundheitliche Berufseignung, Zuverlässigkeit und die für die Ausübung der Berufstätigkeit erforderlichen Kenntnisse der deutschen Sprache notwendig.Der Beruf wird hauptsächlich in Krankenhäusern, Heilstätten, Kurheimen und-hotels sowie Diätküchen ausgeübt.2.Aufnahmevoraussetzungen Mittlerer Schulabschlussodernach Abschluss der Mittelschule oder gleichwertigem Abschluss eine mindestens zweijährige, abgeschlossene Berufsausbildung Gesundheitliche Berufseignung3.AufnahmeantragDem Antrag an die Schule sind beizufügen: Lebenslauf Nachweise über die geforderte Vorbildung Ärztliches Zeugnisnicht älter als 3 Monate Amtliches Führungszeugnis4.Rechtsgrundlagen – LehrpläneGesetz über den Beruf der Diätassistentin und des Diätassistenten(Diätassistentengesetz - DiätAssG) in der jeweils geltenden FassungAusbildungs- und Prüfungsverordnung für Diätassistentinnen und Diätassistenten(DiätAss-APrV) in der jeweils geltenden Fassung)Schulordnung für die Berufsfachschulen für technische Assistenten in der Medizin,Diätassistenten und pharmazeutisch-technische Assistenten (Berufsfachschulordnung Technische Assistenten Medizin/Pharmazie - BFSO MTA PTA) in der jeweils geltenden FassungLehrpläne für die Berufsfachschule für Diätassistenten, herausgegeben vomStaatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung München (Download möglichunter www.isb.bayern.de; zu beziehen vom Verlag Alfred Hintermaier, Nailastraße5, 81737 München, Tel. 089 62 42 970, Fax 089 651 89 10)

-5Ergotherapeutin/Ergotherapeut1.Berufsbezeichnung und BerufsausübungWer die Berufsbezeichnung "Ergotherapeutin“ oder „Ergotherapeut" führen will,bedarf der Erlaubnis der zuständigen Behörde; das ist in Bayern die Regierung.Die Erlaubnis setzt die Teilnahme an einer dreijährigen Ausbildung mit theoretischem und praktischem Unterricht und praktischer Ausbildung an einer öffentlichenoder staatlich genehmigten Berufsfachschule für Ergotherapie und das Bestehender daran anschließenden Prüfung voraus. Darüber hinaus sind gesundheitlicheBerufseignung, Zuverlässigkeit und die für die Ausübung der Berufstätigkeit erforderlichen Kenntnisse der deutschen Sprache notwendig.Der Beruf wird hauptsächlich in orthopädischen Kliniken, Unfallkrankenhäusern,Nervenkrankenhäusern, Altenpflegeheimen und Rehabilitationszentren ausgeübt.2.Aufnahmevoraussetzungen Mittlerer SchulabschlussoderAbschluss der Mittelschule mit anschließender abgeschlossener mindestenszweijähriger Berufsausbildung Gesundheitliche Berufseignung3.AufnahmeantragDem Antrag an die Schule sind beizufügen: Lebenslauf Nachweise über die geforderte Vorbildung Ärztliches Zeugnisnicht älter als 3 Monate Amtliches Führungszeugnis4.Rechtsgrundlagen – LehrpläneGesetz über den Beruf der Ergotherapeutin und des Ergotherapeuten (Ergotherapeutengesetz - ErgThG) in der jeweils geltenden FassungAusbildungs- und Prüfungsverordnung für Ergotherapeutinnen und Ergotherapeuten (Ergotherapeuten-Ausbildungs- und Prüfungsverordnung - ErgThAPrV) in derjeweils geltenden FassungSchulordnung für die Berufsfachschulen für Ergotherapie, Physiotherapie, Logopädie, Massage und Orthoptik (Berufsfachschulordnung nichtärztliche Heilberufe BFSO HeilB) in der jeweils geltenden FassungLehrpläne für die Berufsfachschule für Ergotherapeuten, herausgegeben vomStaatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung München (Download möglichunter www.isb.bayern.de; zu beziehen vom Verlag Alfred Hintermaier, Nailastraße5, 81737 München, Tel. 089 62 42 970, Fax 089 651 89 10)

-6Hebamme/Entbindungspfleger1.Berufsbezeichnung und BerufsausübungWer die Berufsbezeichnung "Hebamme" oder "Entbindungspfleger" führen will, bedarf der Erlaubnis der zuständigen Behörde; das ist in Bayern die Regierung.Die Erlaubnis setzt die Teilnahme an einer dreijährigen Ausbildung mit theoretischem und praktischem Unterricht und praktischer Ausbildung an einer öffentlichenoder staatlich genehmigten Berufsfachschule für Hebammen und das Bestehender daran anschließenden Prüfung voraus. Darüber hinaus sind gesundheitlicheBerufseignung, Zuverlässigkeit und die für die Ausübung der Berufstätigkeit erforderlichen Kenntnisse der deutschen Sprache notwendig.Der Beruf wird als angestellte Hebamme hauptsächlich in Kranken- und Entbindungsanstalten oder als selbständige Hebamme ausgeübt.2.Aufnahmevoraussetzungen Mittlerer SchulabschlussoderAbschluss der Mittelschule oder gleichwertige Schulbildung sowie eine erfolgreich abgeschlossene Berufsausbildung von mindestens zweijähriger DaueroderAbschluss der Mittelschule und Erlaubnis als Krankenpflegehelfer/-in Gesundheitliche Berufseignung3.AufnahmeantragDem Antrag an die Schule sind beizufügen: Lebenslauf Nachweise über die geforderte Vorbildung Ärztliches Zeugnisnicht älter als 3 Monate Amtliches Führungszeugnis4.Rechtsgrundlagen – LehrpläneGesetz über den Beruf der Hebamme und des Entbindungspflegers (Hebammengesetz - HebG) in der jeweils geltenden FassungAusbildungs- und Prüfungsverordnung für Hebammen und Entbindungspfleger(HebAPrV) in der jeweils geltenden FassungSchulordnung für die Berufsfachschulen für Krankenpflege, Kinderkrankenpflege,Altenpflege, Krankenpflegehilfe, Altenpflegehilfe, Hebammen und Notfallsanitäter(Berufsfachschulordnung Pflegeberufe – BFSO Pflege) in der jeweils geltendenFassungLehrpläne für die Berufsfachschule für Hebammen, herausgegeben vom Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung München (Download möglich unterwww.isb.bayern.de; zu beziehen vom Verlag Alfred Hintermaier, Nailastraße 5,81737 München, Tel. 089 62 42 970, Fax 089 651 89 10)

-7Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin/Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger1.Berufsbezeichnung und BerufsausübungWer die Berufsbezeichnung „Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin“ oder „Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger“ führen will, bedarf der Erlaubnis der zuständigen Behörde; das ist in Bayern die Regierung.Die Erlaubnis setzt die Teilnahme an einer dreijährigen Ausbildung mit theoretischem und praktischem Unterricht und praktischer Ausbildung an einer öffentlichenoder staatlich genehmigten Berufsfachschule für Kinderkrankenpflege und das Bestehen der daran anschließenden Prüfung voraus. Darüber hinaus sind gesundheitliche Berufseignung, Zuverlässigkeit und die für die Ausübung der Berufstätigkeit erforderlichen Kenntnisse der deutschen Sprache notwendig.Der Beruf wird hauptsächlich in Krankenhäusern oder in der ambulanten Krankenpflege ausgeübt.2.Aufnahmevoraussetzungen Mittlerer SchulabschlussoderAbschluss der Mittelschule oder gleichwertige Schulbildung zusammen mit einermindestens zweijährigen, erfolgreich abgeschlossenen Berufsausbildung oderErlaubnis als Krankenpflegehelfer/-in oder abgeschlossene mindestens einjährige landesrechtlich geregelte Ausbildung in der Krankenpflegehilfe oder Altenpflegehilfe Gesundheitliche Berufseignung3.AufnahmeantragDem Antrag an die Schule sind beizufügen: Lebenslauf Nachweise über die geforderte Vorbildung Ärztliches Zeugnisnicht älter als 3 Monate Amtliches Führungszeugnis4.Rechtsgrundlagen – LehrpläneGesetz über die Berufe in der Krankenpflege (Krankenpflegegesetz - KrPflG) in derjeweils geltenden FassungAusbildungs- und Prüfungsverordnung für die Berufe in der Krankenpflege(KrPflAPrV) in der jeweils geltenden FassungSchulordnung für die Berufsfachschulen für Krankenpflege, Kinderkrankenpflege,Altenpflege, Krankenpflegehilfe, Altenpflegehilfe, Hebammen und Notfallsanitäter(Berufsfachschulordnung Pflegeberufe – BFSO Pflege) in der jeweils geltendenFassungLehrplanrichtlinien für die Berufsfachschule für Kinderkrankenpflege, herausgegeben vom Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung München (Download möglich unter www.isb.bayern.de; zu beziehen vom Verlag Alfred Hintermaier,Nailastraße 5, 81737 München, Tel. 089 62 42 970, Fax 089 651 89 10)

-8Gesundheits- und Krankenpflegerin/Gesundheits- und Krankenpfleger1.Berufsbezeichnung und BerufsausübungWer die Berufsbezeichnung "Gesundheits- und Krankenpflegerin" oder "Gesundheits- und Krankenpfleger" führen will, bedarf der Erlaubnis der zuständigen Behörde; das ist in Bayern die Regierung.Die Erlaubnis setzt die Teilnahme an einer dreijährigen Ausbildung mit theoretischem und praktischem Unterricht und praktischer Ausbildung an einer öffentlichen oder staatlich genehmigten Berufsfachschule für Krankenpflege und das Bestehen der daran anschließenden Prüfung voraus. Darüber hinaus sind gesundheitliche Berufseignung, Zuverlässigkeit und die für die Ausübung der Berufstätigkeit erforderlichen Kenntnisse der deutschen Sprache notwendig.Der Beruf wird hauptsächlich in Krankenhäusern oder in der ambulanten Krankenpflege ausgeübt.2.Aufnahmevoraussetzungen Mittlerer SchulabschlussoderAbschluss der Mittelschule oder gleichwertige Schulbildung zusammen miteiner mindestens zweijährigen, erfolgreich abgeschlossenen Berufsausbildung oder Erlaubnis als Pflegefachhelfer/-in für Krankenpflege bzw. Altenpflege oder abgeschlossene mindestens einjährige landesrechtlich geregelteAusbildung in der Krankenpflegehilfe oder Altenpflegehilfe Gesundheitliche Berufseignung3.AufnahmeantragDem Antrag an die Schule sind beizufügen: Lebenslauf Nachweise über die geforderte Vorbildung Ärztliches Zeugnisnicht älter als 3 Monate Amtliches Führungszeugnis4.Rechtsgrundlagen – LehrpläneGesetz über die Berufe in der Krankenpflege (Krankenpflegegesetz - KrPflG) in derjeweils geltenden FassungAusbildungs- und Prüfungsverordnung für die Berufe in der Krankenpflege(KrPflAPrV) in der jeweils geltenden FassungSchulordnung für die Berufsfachschulen für Krankenpflege, Kinderkrankenpflege,Altenpflege, Krankenpflegehilfe, Altenpflegehilfe, Hebammen und Notfallsanitäter(Berufsfachschulordnung Pflegeberufe – BFSO Pflege) in der jeweils geltendenFassungLehrplanrichtlinien für die Berufsfachschule für Krankenpflege, herausgegebenvom Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung München (Downloadmöglich unter www.isb.bayern.de; zu beziehen vom Verlag Alfred Hintermaier,Nailastraße 5, 81737 München, Tel. 089 62 42 970, Fax 089 651 89 10)

-9Pflegefachhelferin (Krankenpflege)/Pflegefachhelfer (Krankenpflege)1.Berufsbezeichnung und BerufsausübungDie einjährige Ausbildung mit theoretischem und fachpraktischem Unterricht sowie praktischer Ausbildung erfolgt an einer öffentlichen oder staatlich genehmigtenBerufsfachschule für Krankenpflegehilfe mit abschließender Prüfung.Der Beruf wird hauptsächlich in Krankenhäusern ausgeübt.2.Aufnahmevoraussetzungen Mindestalter von 17 Jahren oder bei hinreichender persönlicher Ausbildungsreife die Vollendung des 16. Lebensjahres Abschluss der Mittelschuleoderabgeschlossene Berufsausbildung Gesundheitliche Berufseignung3.AufnahmeantragDem Antrag an die Schule sind beizufügen: Lebenslauf Nachweise über die geforderte Vorbildung Ärztliches Zeugnisnicht älter als 3 Monate Amtliches Führungszeugnis4.Rechtsgrundlage – LehrpläneSchulordnung für die Berufsfachschulen für Krankenpflege, Kinderkrankenpflege,Altenpflege, Krankenpflegehilfe, Altenpflegehilfe, Hebammen und Notfallsanitäter(Berufsfachschulordnung Pflegeberufe – BFSO Pflege) in der jeweils geltendenFassungLehrplanrichtlinien für die Berufsfachschule für Krankenpflegehilfe, herausgegebenvom Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung München (Downloadmöglich unter www.isb.bayern.de)

- 10 Logopädin/Logopäde1.Berufsbezeichnung und BerufsausübungWer die Berufsbezeichnung "Logopädin" oder "Logopäde" führen will, bedarf derErlaubnis der zuständigen Behörde; das ist in Bayern die Regierung.Die Erlaubnis setzt die Teilnahme an einer dreijährigen Ausbildung mit theoretischem und praktischem Unterricht sowie praktischer Ausbildung an einer öffentlichen oder staatlich genehmigten Berufsfachschule für Logopädie und das Bestehen der daran anschließenden Prüfung voraus. Darüber hinaus sind gesundheitliche Berufseignung, Zuverlässigkeit und die für die Ausübung der Berufstätigkeit erforderlichen Kenntnisse der deutschen Sprache notwendig.Logopäden werden auf Anordnung des Arztes tätig; ihre Aufgaben bestehen in derDiagnostik und Therapie von Kommunikationsstörungen (Hör-, Stimm-, Sprech-,Sprach- und Schluckstörungen) und in der Prävention und Beratung der Patientenund ihrer Angehörigen. Sie üben ihren Beruf hauptsächlich in ambulanten Einrichtungen (selbständig oder angestellt in logopädischen Praxen), klinischen Einrichtungen und Rehabilitationszentren aus.2.Aufnahmevoraussetzungen Mittlerer SchulabschlussoderAbschluss der Mittelschule mit anschließender abgeschlossener mindestenszweijähriger Berufsausbildung3.AufnahmeantragDem Antrag an die Schule sind beizufügen: Lebenslauf Nachweise über die geforderte Vorbildung Ärztliches Zeugnisnicht älter als 3 Monate Amtliches Führungszeugnis4.Rechtsgrundlagen – LehrpläneGesetz über den Beruf des Logopäden (LogopG) in der jeweils geltenden FassungAusbildungs- und Prüfungsordnung für Logopäden (LogAPrO) in der jeweils geltenden FassungVerordnung über die Zulassung zu den öffentlichen Berufsfachschulen für Logopädie(ZulLogV) in der jeweils geltenden FassungSchulordnung für die Berufsfachschulen für Ergotherapie, Physiotherapie, Logopädie,Massage und Orthoptik (Berufsfachschulordnung nichtärztliche Heilberufe - BFSOHeilB) in der jeweils geltenden FassungLehrpläne für die Berufsfachschule für Logopädie, herausgegeben vom Staatsinstitutfür Schulqualität und Bildungsforschung München(Download möglich unter www.isb.bayern.de; zu beziehen vom Verlag Alfred Hintermaier, Nailastraße 5, 81737 München, Tel. 089 62 42 970, Fax 089 65 18 910)

- 11 Masseurin und medizinische Bademeisterin/ Masseur und medizinischer Bademeister1.Berufsbezeichnung und BerufsausübungWer die Berufsbezeichnung "Masseurin und medizinische Bademeisterin" oder"Masseur und medizinischer Bademeister" führen will, bedarf der Erlaubnis derzuständigen Behörde; das ist in Bayern die Regierung.Die Erlaubnis setzt die Teilnahme an einer zweijährigen Ausbildung mit theoretischem und praktischem Unterricht und praktischer Ausbildung an einer öffentlichen oder staatlich genehmigten Berufsfachschule für Massage, das Bestehender daran anschließenden Prüfung und das Ableisten einer sechsmonatigenpraktischen Tätigkeit an ermächtigten Krankenhäusern bzw. Einrichtungen voraus.Darüber hinaus sind gesundheitliche Berufseignung, Zuverlässigkeit und die fürdie Ausübung der Berufstätigkeit erforderlichen Kenntnisse der deutschen Sprache notwendig.Der Beruf wird hauptsächlich in Krankenhäusern, Heilstätten, Rehabilitationseinrichtungen, medizinischen Badeanstalten, Kurheimen oder in eigener Praxis ausgeübt.2.Aufnahmevoraussetzungen Abschluss der Mittelschule oder gleichwertige Schulbildung oderabgeschlossene, mindestens einjährige Berufsausbildung Gesundheitliche Berufseignung3.AufnahmeantragDem Antrag an die Schule sind beizufügen: Lebenslauf Nachweise über die geforderte Vorbildung Ärztliches Zeugnisnicht älter als 3 Monate Amtliches Führungszeugnis4.Rechtsgrundlagen – LehrpläneGesetz über die Berufe in der Physiotherapie (Masseur- und Physiotherapeutengesetz - MPhG) in der jeweils geltenden FassungAusbildungs- und Prüfungsverordnung für Masseure und medizinische Bademeister (MB-APrV) in der jeweils geltenden FassungSchulordnung für die Berufsfachschulen für Ergotherapie, Physiotherapie, Logopädie,Massage und Orthoptik (Berufsfachschulordnung nichtärztliche Heilberufe - BFSOHeilB) in der jeweils geltenden FassungLehrpläne für die Berufsfachschule für Massage, herausgegeben vom Staatsinstitutfür Schulqualität und Bildungsforschung München (Download möglich unterwww.isb.bayern.de; zu beziehen vom Verlag Alfred Hintermaier, Nailastraße 5,81737 München, Tel. 089 624 29 70, Fax 089 651 89 10)

- 12 Orthoptistin/Orthoptist1.Berufsbezeichnung und BerufsausübungWer die Berufsbezeichnung "Orthoptistin" oder "Orthoptist" führen will, bedarf derErlaubnis der zuständigen Behörde; das ist in Bayern die Regierung.Die Erlaubnis setzt die Teilnahme an einer dreijährigen Ausbildung mit theoretischem und praktischem Unterricht und praktischer Ausbildung an einer staatlichanerkannten Berufsfachschule für Orthoptik und das Bestehen der daran anschließenden Prüfung voraus. Darüber hinaus sind gesundheitliche Berufseignung, Zuverlässigkeit und die für die Ausübung der Berufstätigkeit erforderlichen Kenntnisse der deutschen Sprache notwendig.Orthoptisten sind Helfer des Augenarztes bei der Behandlung des Schielens. Sieüben ihren Beruf hauptsächlich in Augenkliniken und in Praxen von Augenärztenaus.2.Aufnahmevoraussetzungen Mittlerer Schulabschlussodernach Abschluss der Mittelschule bzw. gleichwertigem Abschluss abgeschlossene, mindestens zweijährige Berufsausbildung Gesundheitliche Berufseignung3.AufnahmeantragDem Antrag an die Schule sind beizufügen: Lebenslauf Nachweise über die geforderte Vorbildung Ärztliches und ggf. augenärztliches Zeugnis Amtliches Führungszeugnis4.nicht älter als 3 MonateRechtsgrundlagenGesetz über den Beruf der Orthoptistin und des Orthoptisten (Orthoptistengesetz OrthoptG) in der geltenden FassungAusbildungs- und Prüfungsverordnung für Orthoptistinnen und Orthoptisten(OrthoptAPrV) in der geltenden FassungSchulordnung für die Berufsfachschulen für Ergotherapie, Physiotherapie, Logopädie, Massage und Orthoptik (Berufsfachschulordnung nichtärztliche Heilberufe BFSO HeilB) in der geltenden Fassung

- 13 Pharmazeutisch-technische Assistentin/ Pharmazeutisch-technischer Assistent1.Berufsbezeichnung und BerufsausübungWer die Berufsbezeichnung "Pharmazeutisch-technische Assistentin“ oder „Pharmazeutisch-technischer Assistent" führen will, bedarf der Erlaubnis der zuständigen Behörde; das ist in Bayern die Regierung.Die Erlaubnis setzt die Teilnahme an einer zweijährigen Ausbildung an einerstaatlich genehmigten Berufsfachschule für pharmazeutisch-technische Assistenten, das Bestehen des ersten Prüfungsabschnitts, eine halbjährige praktischeAusbildung in einer Apotheke und das Bestehen des zweiten Prüfungsabschnittsvoraus. Darüber hinaus sind gesundheitliche Berufseignung, Zuverlässigkeit unddie für die Ausübung der Berufstätigkeit erforderlichen Kenntnisse der deutschenSprache notwendig.Der Beruf wird hauptsächlich in Apotheken unter Aufsicht eines Apothekers oder inder pharmazeutischen Industrie ausgeübt.2.Aufnahmevoraussetzungen Mittlerer Schulabschluss Gesundheitliche Berufseignung3.AufnahmeantragDem Antrag an die Schule sind beizufügen: Lebenslauf Nachweise über die geforderte Vorbildung Ärztliches Zeugnisnicht älter als 3 Monate Amtliches Führungszeugnis4.Rechtsgrundlagen – LehrpläneGesetz über den Beruf des pharmazeutisch-technischen Assistenten (PharmTAG)in der jeweils geltenden FassungAusbildungs- und Prüfungsverordnung für pharmazeutisch-technische Assistentinnen und pharmazeutisch-technische Assistenten (PTA-APrV) in der jeweils geltenden FassungSchulordnung für die Berufsfachschulen für technische Assistenten in der Medizin,Diätassistenten und pharmazeutisch-technische Assistenten (Berufsfachschulordnung Technische Assistenten Medizin/Pharmazie - BFSO MTA PTA) in der jeweils geltenden FassungLehrpläne für die Berufsfachschule für pharmazeutisch-technische Assistenten,herausgegeben vom Staatsinsti

Anschriften der Regierungen in Bayern -17- Staatliche Schulberatungsstellen in Bayern -18- Anerkennung von Zeugnissen für allgemein bildende Schulabschlüsse -19- Schulsuche Die Schulen in Ihrer Nähe finden Sie auf der Homepage des Bayerischen Staatsministe-r