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BetriebsanweisungEinspritzpumpenprüfstand0683 100700EPS 715 EBOSCH

weiseMaße und BetriebsdatenBlockschaltbild AntriebseinheitFunktion Antriebseinheit34552.Aufbau und Bedienung62.12.22.32.42.52.62.72 .82.92.102.11AntriebBedienelemente am inrichtungRegelventile für Hochdruck und NiederdruckRegelventil für die gTemperatur Meß· und RegelgerätTemperaturregelung bei EP / VE . . -PumpenStromversorgung für Start / Stop Magnete666677777773.Vorbereiten zum Prüfen84.Prüfen und Einstellen von Einspritzpumpen 9Prüfen von Förderbeginn und Nockenversetzungbei Reihenpumpen4.2 Prüfen von Förderbeginn bei Verteilerpumpenmit Vorhubangabe4 .15.Schmierölversorgung5.1 Verwendung5.2 Bei erster Inbetriebnahme5.3 Anschließen des Prüflings6. A ufstellen und InbetriebnahmeRobert Boseh GmbHPostfach 11 29. D -7310 PloehingenGeschäftsbereich IndustrieausrüstungPrüftechnikAbbi ldungen, Maße und Gewichte unverbindlich.Pri nted in the Federal Republic of Germany.Imprim e en Republique Federale d'Allemagne parRobert Boseh GmbH29999996.16.26.36.46.5A ufstellenNetzanschlußKühlwasseranschlußPrüföl einfüllenSc eitung11

1. Verwendung1. 1.8Der Rumpfprüfstand EPS 715 E dient zum Einstellen und betriebsmäßigen Prüfen von Einspritzpumpen, deren Regler, Spritzverstellerund Kraftstoff-Förderpumpen in Bosch-Werken, Bosch -Entwick lungsbereichen und bei Erstausrüstern.Der Prüfstand und die zur Prüfung erforderlichen Sonderzubehörteile dürfen nur innerhalb ihres spezifizierten Arbeitsbereiches betrieben werden .1. 1.9Der unbenutzte Prüfstand ist durch Abschließen des Hauptschalters vor Benutzung durch unbefugte Personen zusichern.Im Gegensatz zu den seither von IA4 vertriebenen EinspritzpumpenPrüfständen wird der Rumpfprüfstand EPS 715 E ohne integrierteBedienoberfläche und Fördermengen-Meßtechnik ausgeliefert.Um den Rumpfprüfstand betreiben zu können, muß eine geeigneteBedieneinheit (Steuergerät) an die im Rumpfprüfstand enthalteneSchnittstelle IRS 2321 adaptiert werden.Eine detaillierte SChnittstellenbeschreibung liegt dem Rumpfprüfstand bei.1.1Sicherheitshinweise1.1.1Das Bedienungspersonal muß die Betriebsanleitung gelesenhaben, bevor mit dem Prüfstand gearbeitet wird.1.1 .2Die an den Rumpfprüfständen zu adaptierende Bedienoberfläche (Steuergerät) muß der prüfstandsspezifischenSChnittstellenbeschreibung sowie den geltenden Gesetzenund Forderungen wie Maschinenschutzgesetz, Gerätesicherheitsgesetz, VDE - und BG -Vorschriften entsprechen.Bei Nichtbeachten dieser Forderungen können kritische Betriebszustände wie unkontrolliertes Anlaufen bzw. Beschleu nigen der Antriebseinheit hervorgerufen werden.1.1.3In den Antriebsmotorsind drei VDO -Geber integriert, wovoneiner für eine redundante Drehzahlüberwachung in Verbin dung mit dem eingesetzten Steuergerät verwendet werdenmuß.1.1 .4Bei der Prüfung einer Einspritzpumpe kann z. B. durch einedefekte Innenraum- Druckregelung das Pumpengehäuseplatzen.Eine falsch gebogene Prüfdruckleitung kann während desPrüflaufes reißen. In solchen Fällen kann Prüföl mit entsprechend hohem Druck austreten. Als vorbeugender Augen schutz ist dem Bedienungspersonal eine Schutzbrille anzuempfehlen.1.1.5Es darf nur Prüföl verwendet werden, das die ISO 4113 Forderungen erfüllt.Bei Beimischung anderer, leicht flüchtiger Bestandteile, wiez. B. Benzin, Waschbenzin, Verdünnung, usw. besteht Verpuffungsgefahr!Um einer übermäßigen Veru nreinigung des ISO -Prüföls imPrüfstandskreislauf durch Restmengen vo n Dieselkraftstoffin der Einspritzpumpe vorzubeugen, ist jede Einspritzpumpevor der Prüfung ausreichend mit ISO-Prüföl zu spü len.Eine Verunreinigung des Prüfölkreislaufes mit Dieselkraftstoff durch Diesel -Restmengen aus Einspritzpumpen ist zuvermeiden.1.1.6Achtung vor Brandgefahr durch Funkenbildung oder offenesFeuer.Im Bereich des Prüfstandes ist Rauchverbot. Vom Betreibersind entsprechende Hinweisschilder anzubringen.Beim An - und Abklemmen einer nicht abgeschalteten Gleich spannungsversorgung am Abstellmagnet oder anderengleichspannungsversorgten Baugruppen der Einspritzpumpekönnen Funken entstehen.Montagearbeiten nur bei abgescha lteter Gleichspannungsversorgung durchführen.1.1.7Der Geräuschpegel am Prüfstand kann während des Prüfbe triebes über 90 dB lAI erreichen. Dem Bedienungspersonalwird anempfohlen, w ährend des Prüfbetriebes einen Gehörschutz zu tragen. Der Arbeitsbereich ist als Lärmbereich zukennzeichnen. Vom Betreiber sind persönliche Schallschutz mittel (z. B. Kapselgehörschützer) bereitzustell en.1.1.10 Die Schaltschranktür darf nur bei ausgescha ltetem Hauptschalter von einem autorisierten Elektriker geöffnet werden.1.1.11 Die Prüfung einer Einspritzpumpe ist nur mit der vom Einspritzpumpenhersteller vorgeschrieben Prüfausrüstung zulässig.Die Verwendung einer anderen Prüfausrüstung kann zuSchäden an der Einspritzpumpe und zurGefährd ung des Bedienenden führen.1. 1.12 Vor dem Aufspannen ist das Einspritzpumpengehäuse aufäußere Beschädigungen zu überprüfen. Bei beschädigtemEinspritzpumpengehäuse darf kein Prüflauf auf dem Prüfstand durchgeführt werden .1.1.13 Der Prüfstand darf mit angebauter Antriebskuppl ung nurdann betrieben werden, wenn ein Prüfling angeflanscht ist.Ohne Prüfling besteht Unfallgefahr, da der Antriebskupplungdie Gegenlagerung fehlt.1. 1.1 4 Beim Anbringen der Antriebskupplung oder sonstigen Antriebselementen an der Schwungmasse des Antriebs sind dieBefestigungsschrauben mit dem vom Hersteller vorgeschriebenen Drehmoment anzuziehen.Bei fa lsch angezogenen Befestigungsschrauben besteht Unfa llgefahr, da sich die Antriebskupplung oder Teil e der Antriebskupplung während des Prüflaufes lösen können.Das gleiche gilt für die Spannbacken der Antri ebskupplung,Aufspannböcke, Aufspannflansche, usw., die bei der Einspritzpumpenprüfung verwendet werden.1.1.15 Die Antriebskupplung muß während des Betriebs mit derSchutzhaube abgedeckt sein.1.1.16 DieAntriebskupplung ist ein Sicherheitsteil und darf nur vomautorisierten Bosch -Vertragspartner instandgesetzt werden.1.1.17 Vor dem Prüflauf müssen alle Montagewerkzeuge von Einspritzpumpe, Aufspannbett und Kupplungsbereich entferntwerden.Der Einsteckdorn zum manuellen Verdrehen der Gradscheibedarf nicht in den Aufnahmelöchern der Gradscheibe steckenbleiben!1.1.18 Vor dem Prüflauf ist die Einspritzpumpe und sämtliche Befestigungsteile nochmals auf festen Sitz zu prüfen.Bei unzureichender Befestigung besteht Unfallgefahr. da dieEinspritzpumpe wäh rend des Prüflaufes infolge der großenAntriebsdrehmomente aus der Aufspannung gerissen werden kann .1.1.19 Der Prüflauf darf nur mit der für den Prüfling vorgeschriebenen Drehrichtung und Maximaldrehzahl durchgeführt werden. Falsche Drehrichtung und das Überschreiten der Maximaidrehzahl kann zur Zerstörung der Einspritzpumpe bzw.des Reglers führen.Bei Zerstörung der Einspritzpumpe bzw. des Rgelers bestehtfür den Bediener Verletzungsgefahr durch wegfliegendeTeile.1.20 Wenn Einstellvorgänge am und im Regler bei laufender Prüfbank vorgenommen werden müssen, muß hier mit besonderer Sorgfalt und Vorsicht gearbeitet werden.Bei Arbeiten im Bereich sich drehender Teile besteht Ve rl etzungsgefahr, unter anderem dadurch, daß der Betreiberdurch Unachtsamkeit an Kleidungsstücken erfaßt werdenkann. Drehende Teile sind daher, soweit möglich, in geeigneter Weise abzudecken.1.1.21 Bei allen Anzeichen einer Gefahr muß der Prüfstand durchDrücken des NOT-AUS-Scha lt ers abgeschaltet werden. DerPrüfstand darf erst dann wieder in Betrieb genommen w erden, wenn die betreffende Gefahr beseitigt ist.3

EPS 715 E1.2 Maße und BetriebsdatenMaße über alles:LängeHöhe ma x.BreiteGewicht :226013501000ca. 1000mmmmmmkgFörderpumpenleistungPrüföl- NiederdruckbarI/ min0-3,215,5Prüföl- HochdruckbarI/ min0-401,4Schmieröl-DruckbarI/ min0-65,5NiederdruckAuflösungbarbar0-40,1Hoc hdruckAuflösungbarbar0-601Unterdruck, PumpeninnendruckAuflösungbarbar- 1 - 0 -2,50, 1Förderpumpendruck(Vertei ler- uckAuflösungbarbar0- 100,2El ektrische Prüfölheizung undKühl ung automatisch geregeltRegelbereichTemperatur-Anze ige digitaloeoe30-49 1PrütölheizungkWca. 2PrütölkühlungAnschluß"Rbar3I/ min1511150123,5Maße und Gew icht ohne Mengen-Meßsystem, Bed ieneinheit undSonderzubehör.ManometerAntriebseinheit:Max. Stromaufnahmeder AntriebseinheitSchutzart nach DIN 40050AIPca. 40kVAkVAVHzAA15203 x 38050 / 602 1 (bei 11 kW)28 (bei 15 kW)F (0C)kWmin- 1Nm15511550195kW1551a) ungFrequenzNennstrom bei 380 VMax. Stromaufnahme (133 %)b) Dreh nnleistungMotornenndrehzahlMotornennmomentMax. Motorleistung(133 % - 10 min)Merkmale der Antriebseinheit :a) Betriebsart Drehzah lregelungDrehza hlbereich,Links- und geschwi ndigkeit(im Drehzahlbereich0 . 2000 m in-')Reaktionszeit bei Lastsprü ng enm in- 10 - 4000min- 1 1m in- 1 / s 400ms 10b) Betriebsart LageregelungRegelgenauigkeitSchleichgang um definiertePositionen ,,Anzufah ren"Setzen eines Referenzpunktes0, 1 kgm 21,5Achshöhe (Höhe Abspan nbettbis Mitte Antriebskupplung) :mm125Aufspannbett,Mitten- und AußenspannungLänge (effekti ve skupp lungspielfreie Lamellen kupplung mit 94, 120und 163 mm 0Drehzah lgeberansch lüsseam Motor befindet sich ein Flanschmit 3 VDO - GebernDrehzahl impuls fü rKMM bzw. Hub-,Drehzähler.XI Y - SchreiberA16 ,3%"VorratsbehälterPrüföl , mit AblaßmöglichkeitSchmieröl. mit AblaßmöglichkeitSchmutzöl, mit A blaßmöglichkeitGrü ximaler ZulaufdruckKühlwasserverbra uch be i einerabgegebenen Prüfstandsl eistungvon 11 kW und ei ner Kühl wassertemperatur vo n lrC.FarbgebungTräg heitsmo mentAntri ebsmotor und Gradscheibe :Stromversorgung fürStart/ Stop Magnete 12 / 24 VPrütölaufbereitungRAL 6018RAL 7016

leistungs-, Drehmomentverlauf·- ·- ·r .1\220- - - - -- Leistung- '-- ' -1\\200Drehmoment. . .-{laD1\ \.16012120."."'-''-'"10080.60'-.-.-. -'- '--. -. . .-.l1O861.:::::::::-., . --.-I" .Cl804,o124861012141618Drehzahl20222628303234c:2 Z'"0 3638 40DOO/minJ1.3 Blockschaltbild AntriebseinheitANTRIE BSSYSTE MSteuersignale-MIFASoll·signale 111- RotorpositionswinkelM I FA:DAM:PU orFrequenzumrichter1.4 Funktion Ant riebseinheit380 VFrequenzumrichterf------jDrehstrommotor50 / 60 Hz ' - ---15

2. Aufbau und Bedienung2.1 AntriebEin Drehstrom -Asynchronmotor mit angeflanschter Aufspan nschiene und Schwungrad bildet für den Prüfling eine Einheit, die im Prüfstandsrahmen auf Schwingmetal lblöcken gelagert ist.Zur Ansteuerung ist der Dreh strom -Asynchronmotor elektrisch m iteinem Frequenzumrichter und dazugehörigem Bremswiderstand gekoppelt.2.2 Bedienelemente am PrüfstandIm Schaltschrank sind all e zur Prüfstandserneuerung notwendigenelektrischen Bauteil e und Schaltelemente untergebracht.Alle Anschlußkabel freie Kabellänge 6000 k-Manometer0-16barUnterdruck- / Pumpeninnendruck-Manometer-1- 0 - 2.5 0-4 ventilAnschluß für Prüföl-ZulaufAnschluß tür Förderpumpendruck-Manometer0-16barAnschluß tür Unterdruck-/ PumpeninnendruckManometer-1- 0 - 2.5 barAnschluß für Schmieröl-RücklaufAnschluß für Schmieröl-ZulaufAnschlüsse für Prüfö!-RückJaufHauptschalterSpannungsversorgung 12 / 24 V - 6,3 ANot-Aus-SchafterSchmieröltankZu- I RückJaufanschluß für ntlüftung(in Schaltboxen externe Belüftung vorsehen)Scha/rschrankStandrohr mit Zahnstange, Axiallager und SicherungsringAblaufstutzen für Prüföl aus dem MeßsystemAufnahme vorbereitet für Mengenmeßsystem KMM(Sonderzubehör)Signalleitung für Drehzahlüberwachungseinheit2 Sigtnalleitung für Drehzahlimpulse2 x 900 Impulse pro Umdrehung3 Schnittstellenstecker für externe Ansteuerung desFrequenzumrichrers (RS 232)4 Kabel fürPrüfölpumpe Ein I AusSchmierölpumpe Ein / AusPrüfölheizung Ein / AusNot-Aus externUmrichter Ein / Aus5 Kabel mit Anschlußstecker für TemperaturMeß· und Rege/gerät.Ein externer Temperatur-Fühler kann über Klemmen im Schaltschrank angeschlossen werden.Auf einer Seit enwand des Schaltschranks si nd der Hauptschalter undAnsch lußbuchsen für die Stromversorgu ng der Start/ Stop Magnetemontiert.Schlüssel NOT-Ausschalter sind auf beiden Seiten des Schaltschranks befestigt und zu betätigen.Zur Ansteueru ng der Prüfstandsteuerung dürfen nur die in derSchnittstellenbeschreibung aufgeführten Funktionen und Protokollebenutzt werden.2.3 VersorgungsaggregateIm Prüfstandsrahmen sind zur Bevorratung von Prüföl, Schmierölund Schmutzöl entsprechend dimensionierte Behälter integriert.Die Versorgung der Einspritzpumpe mit Prüf-, Schmieröl wi rd j ewei lsdurch Za hnradpumpen mit angeflanschten Elektromotoren gewährleistet.2.4 Förderm engen-MeßeinrichtungDer Rumpfprüfstand EPS 715 E w ird ohne Fördermengen-Meßeinrichtung ausgeliefert. Ein am Prüfstandsrahmen befestigterSchwenkarm mit integrierter Höhenverstellung zu r Aufnah m e eineskontinuierlich arbeitenden Mengen-Meßsystems aus unserem Lieferprogramm ist bereits montiert.

2.5 Regelventile für Hochdruck und NiederdruckIm Regelventil sind zwei Öl kammern mit verschied enen Anschluß bohrungen und Gewinden.Durch dieGewindespindel w ird ein Vent il kegel in Längsrichtung ver stellt. Bei Lin ksdrehen der Spindel b is zum Ansch lag sind beide ÖI kammern getrennt. A m Druckleitungsanschluß kann ÖI Hochdruckabgenommen werden (40 bar). Bei Rechtsdrehen der Gewindespin dei sind beide Ölkammern verbunden. Der Ö I H oc hdruck entw eichtzum Niederdruckteil. Am Druckleitungsanschluß kann nun Öl -Niederdruck abg enommen werden. Durch entsprechende Spindelsteilung kann unterVerwendung eines für die zu prüfende Pumpe vo rg esch riebenen Überströmve ntils (siehe Prüfanleitung tür die jewe iligeEinspritzpumpe) der Druck zwischen 0,3 und 3,2 bar eingestell t werden.2.6 Regelventil t ür die SchmierölversorgungÜber eineGewi ndespindel w ird ein Ventilkegel in Längsrichtung verstellt. Durch die entsprechende Spindelei nstellu ng kan n unter Verwend ung des eingeba ute n Manometers der vorgeschriebene Druc k(siehe Prüfanl eitung tür di e jew eilige Einspritzpumpe) zwischen 0und 5,5 bar eingestellt werden.Da sich beim Prüfen von Einspritzpumpen da s Prüföl erwärmt, ist abeiner bestimmten Pumpengröße ein zusätzliches Aufheizen ni chtmehr notwendig. Bei größeren Pumpen ist die Wärmeleistung vielmehr so groß. daß die vorgesch riebene Prüföltemperatur überschritten und eine Kühlung d es Prüföles notwendig w ird. Hierzu ist derWä remta uscher eingeba ut.Durch das dem Wärm etauscher vorg eschaltete Proportionalventilw ird über das Temperat ur Meß- und Regelg erät soviel Küh lwasserzugeführt, daß die eingestellte Prüföltemperatur gehalten wird.W ird im Prüföltank bei eingeschalteter Prüfölheizung die max. Prüföltemperatu r vo n 55 C überschritten, beginnt d ie Temperaturanzei ge zu blinken. Die Prüfölhei zung wird automatisch abgescha ltet undder Übertemperatur-Schutzscha lter wird ausgelöst.A n der Rückseite des Temperatur Meß- und Regelgerät es ist eine Öffnung, hinter welcher d er Übertemperaturschutzschalter montiert ist.Ist die Prüföltemperatu r im Tank w ieder unter 55 C, muß mit einemWerkzeug (z. B. kleiner Schraubendreher) der rote Auslöseknopfw ieder in sei ne Raststell ung zurückgedrückt w erden (ähnlich w ie beieinem Sicherung sautoma ten). Die Temperatu r wi rd dann wieder normal ang ezeigt und die Prüfölheizung kann wieder in Betrieb genom men werden.2.10 Temperaturregelung bei EP/ VE . -Pumpen2.7 PrütölheizungDie Aufheizung des Prütöls erfolgt über eine elektrische Widerstandsheizung. die im Prüföltank eingebaut ist.Die A ufheizzeit für da s Prüföl vo n Raumtemperatur 20 C auf einePrüföltemperatur von 4 0 C ist von der im Tank befindlichen Prüfö lmenge abhängig. Im Durchschnitt kann vo n einer 10 minütigen Aufheizzeit ausgegangen werden.Über einen im Prüföltank eingebauten Schwimmerschalter wirdgewährleistet. daß di e Heizu ng ni cht trockeng ehen kann, wenn zuwenig Prüföl im Tank ist.2.8 PrüfölkühlungDie Prüfölkü hlung erfolgt über zwei im Prüfstand integrierte Wärmetauscher. Das Prüföl fließt durch die Kühlrohre und gibtseineWärmean das die Kühlrohre um spülende Wasser ab.Ein Prportionalventil führt die erforderliche Wassermenge, wie vomTemperatur Meß- und Regelg erät. dem Wä rmetauscher zu.Bei dieser Verte ilerpumpe ist ei ne automati sche Regelung nur mitdem Temperat ur Meß- und Regelgerät nicht möglich, da durch diezu r Prüfung vorgeschriebene Drossel eine zu geringe Prüfölmenged urch die Pumpe fließt.Das heißt, be i der zur Prüfung vorgesc hriebenen Prüffo lge sind zusätz lich zur Regel ung zwischen den ei nzeln en Messungen Abkühlpausen oder Aufwärmzeiten erforderlich.Um die Abkühlzeiten zu verkürzen, wird ein Spülventil verwendet.Wird der Handhebel des Spülventil s gedrückt, w ird di e eingebauteDrossel vom Prüföl über einen Bypass umgangen. Dadurch fließt einegrößere Prüfölm enge durch d ie Einspritzpu mpe und di e vorgesch riebene Überlauftemperatur w ird sc hnell erreicht.Innerhalb einer Messung darf das Spülventil nicht gedrückt werden.Wi rd bei der Überlauftemperaturmessung die Temperatur von 55 Cüberschritten, blinkt die Temperaturanzeige und der Bediener w irdaufgefordert, das Spülventil so lange zu betätigen, bi s die Tempe ratu rwieder in dem zur Prüfung der Einspritzpumpe vorgeschriebenenToleranzbere ich ist.2.9 Temperatur Meß- und Regelgerät2.1 1 Stromversorgung für Start / Stop MagneteZu r Einstellung von Bo sc h Ei n spri tzp um pe n muß in der Regel (s ieh ePrüfvorsch rift) die Prüfölzu lauftemperatur bei Reihenpumpen 40 2 C und bei Verteilerpumpen der Baureihe VA und VM 40 45 Cbetragen. Für Verteilerpum pen der Baureih e VE sind 42 - 50 C imRücklauf vorgeschrieben. Diese Temperatur kann am Vorwah lDrehknopf des Tem peratur Meß- und Regelgerät vorgewählt werden.Auf der Seitenwa nd d es Schaltsc hran kes si nd A nschlußbuchsen zu rStromversorg ung des Startj Stop Magnets mit 12 bzw. 24 Volt angebracht.Anschlußka bel für Start j Stop-Magnete siehe Bild Absch nitt 4.Pos.1.Solange der Antrieb nicht eingescha ltet ist. w ird durch die Prüföl heizung das Prüföl im Tank auf die vorgewäh lte Temperatur aufgeheizt und konstant gehalten. Mit einem eingebauten Temperaturfüh ler wi rd die Tem peratur st ändig gemessen.Bei eingeschaltetem Antrieb bestimmt der eingeba ute Vorwa hlscha lter die Temperaturmeßsteli e.Bei gedrücktem Schalter wird die Prüfölzulauftem peratur gemessen.Bei nicht gedrücktem Schalter w ird die Prü föl rücklauftemperatur gemessen. Die jeweilige Temperatur Meß- und Regelstell e wi rd angezeigt.Bei eingescha ltetem Antrieb ist die Prüfölförderpumpe in Betrieb,und der Prüfölkreislauf über die aufgespannte Pumpe ist geschlossen. Nun wird vom Temperatur Meß- und Regelgerät die Prüföltem peratur an der vo rgewählten Temperaturmeßstelle gemessen, auf dievorgewäh lte Temperatur geregelt und auf der Temperaturanzeigeangezeigt.7

3. Vorbereitungen zum PrüfenDie zu prüfende Einspritzp umpe w ird mit den dazu passenden Befestigungsteilen auf der Aufspannschiene befestigt und dieAntriebsseite mit der Kupplung verbunden.Bei EP j VE ohne Druckregler ist das A nschlußstück (pos. 1) zu verwenden.Anzugsdrehmomente für spielfreie Kupplung siehe Bild.r---Tol eranzM 8 15 NmM 1O"'30NmIM 12 - 60NmNm 5 NmIB).I 2I-,IA)-M 8 - 25 NmM l 0 - 55 NmM1 2 - g5 NmIToleranz 2 NmAnzugsdrehmoment der spielfreien Kupplung1 AnschlußstückBei EPj VE mit Lad edruckregler ist das Anschlußstück (Pos. 6) zuverwenden.Hierbei ist zu beachten, daß zwischen der Kupplung an der Pumpeund der sp ielfreien Antriebskupplung des Prüfstandes ein Abstandvon ca. 1 bis 2 mm (Pos. 1 ) eingehalten werden muß. Die Aussparungim Sch utzgehäuse um die spielfreieAntriebskupptung ist bewußt nuroben angebracht (Pos. 2), damit die Spannschraubezwa ngläufig nurbei waagerecht stehenden Spannbacken angezogen werden kann .Dadurch ist gewährleistet. daß die beiden Kupplungen parallel miteinander verbunden werden.6---:: 9Spiel zwischen Pumpenkupplung und spielfreier Antriebskupplung (1 - 2 anschfußPrüfölrücklauf zur ÜberfaufmengenmessungPrüfölrückJauf ohne Überlaufmengenmessung2 Aussparung zum Festziehen der SpannschraubeBei Vertei lerpumpen EPj VE. muß zusätzlich der Mehrweghahn(Pos. 1) und das Spülventil (Pos. 2) montiert werden .Bei waagerecht stehender Spannschraube bzw. senkrechter Lageder Spannbacken hängt die spielfreie Kupplung durch ihr Eigengewicht etwas nach unten. Dies kann zu r Folge haben, daß die Kupplung nicht zentrisch in der Fl ucht gespannt wird und die Lameli enteile vo rzeitig verschleißen.Die zur Prüfung von VE-Pumpen vorgeschriebene Drossel (Pos. 4) istim Spülventil eingeba ut.Prüfölzulauf und Prüfölrücklauf an die vorgesehenen A nschlüsse desPrüf lings anschl ießen.Druckl eitu ngen mit dem Prüfling verbin den.Bei Vertei lereinspritzpumpen EPjVM . müssen zusätzlich noch dieManometer zur Unterdruck- jPumpeninnendruckmessung und zurFörderpumpendruckmessung angeschlossen w erden.8Der Temperaturfühler (pos. 3) muß immer so mont iert werden, daßda s Anschlußkabel senkrecht nach unten wegführt.Zubehör und Sonderzubehör zum A nschließen und Prüfen der verschi edenen Einspritz pumpentypen ist aus Druckschrift "Zubehör undSonderzubehör für Bosch-Einspritzpumpenprüfstände" (lA 4 - VKF053/ ') ersichtlich.

4. Prüfen und Einstellen von Einspritzpumpen4.1 Prüfen von Förderbeginn und Nockenversetzungbei ReihenpumpenMit dem Regelventil kann durch Linksd rehen bis zum Ansch lag derÖlzulauf auf Hochdruck umgestellt werden. Der Druck in der Zulei tung beträgt dann ca . 35 bar. Werden nun nacheinander die Entlüftungsschrauben der Düsenhalter mit dem mitgelieferten Schlüssel(pos. 3 ) um ca. %Umdrehung geöffnet, fließt da s Prüföl bei entsprechender KOlbensteIlung der Einspritzpumpe aus dem Überlaufrohr.2Die Vorh ubmeßeinrichtung wird mit der entsprechenden Verlängerung und Meßuhr in die zentrale Versch lußsch raube eingeschraubt.Mit dem Einsteckdorn im Schwungrad wi rd die Vertei lereinspri tz pumpe von Hand soweit durchgedreht. bis derVerteilerkolben in UTStellung ist. Danach w ird die Meßuhr 4 mm vorgespan nt.Verteilerpumpe von Hand durchdrehen bis der Verteilerkolben wieder in UT -Stellung ist. Meßuhr auf Null stellen.Mit dem Handrad am Regel ventil durch Rechtsdrehen den Ölzulaufauf den entsprechenden Niederdruck einstellen. Der Druck in der Zuleitung kann am Niederdruck-Manometer abgelesen werden. AmÜberlaufrohr der Meßvorrichtung tritt Prüföl aus. Die Antriebswellelangsam in Drehrichtung drehen. bis Förderbeginn erreicht ist. Förderbeginn ist erreicht. wenn am Überlaufrohr ein Tropfen pro sec.ausfließt. Meßuhr ablesen und mit dem im Prüfblatt angegebenenSollwert vergleichen. Abweichu ngen durch entsprechende A usgleichsscheiben unter dem Kolbenfuß richtigstellen .5. Schmierölversorgungr5.1 VerwendungMit der Schmierölversorungseinrichtung werden Einspritzpumpenohne Sumpfschmierung während des Prüfbetriebes mit Schmierölversorgt.5.2 Bei erster Inbetriebnahme1 Anschlußkabef für Start I Stop-Magnete2 Einsteckdorn3 SchlüsselZum Einstellen des Förderbeginns mit dem Einsteckdorn (pos. 1) dieGradscheibe so weit drehen, bis der Nocken für Zyl inder 1 (a n derPumpenantriebsseite) am unteren Totpunkt steht.Förderbeginn-Meßvorrichtung (So nderzubeh ör) am Rollenstößelansetzen und bei unterster Stellung des Nockens Meßuhr auf 0 stei len. Gradscheibe weiter drehen. bis die Meßuhrdas vorgeschriebeneVorh ub-Einstellmaß anzeigt.Prüfen ob das für den Betrieb der Einspritzpumpe vorgesch riebeneSchmieröl eingefüllt ist und Schmierölzu - und Rücklauf angesch lossen sind.Achtung :Pumpe nur einschalten, wenn der Schmierölbehälter gefüllt ist.5.3 Anschließen des PrüflingsDer Schmierölzulauf ist blind versch lossen. Vor dem Anschließen ei ner Leitung ist da s Versch lußteil herauszunehmen.Das Pumpenelement w ird dann durch eine Stellschraube bzw. durchEinlegen oder Herausnehmen von Abstandsscheiben. Tausch derRollen oder Verdrehen des Elementverbandes auf die Stellung gebracht. in der die Überlaufbohrung gerade verschlossen wird. Zu dieser Zeit tritt am Überlaufrohr bei Reihenpumpen ein Übergang intropfenden Zustand ein.Nockenversatz :Bei3-Zylinder-Pumpen4 -Zylinder-Pumpen6 n 120 90 60 45 30 Nockenwelle danach entsprechend der vorstehenden Aufstellungverdrehen. Der Nocken des in der Taktfolge nächsten Zylinders mußjetzt in der Stellung Förderbeginn sein bzw. muß auf diese Stellungwie be i Zylinder 1 eingestellt werden. Nach erfolgter Einstellung wirddie Nockenwelle um die gleiche Gradzahl in Pumpendrehrichtungw eitergedreht und w ie vorstehend alle Zylinder auf Förderbeginneingestellt.4.2 Prüfen von Förderbeginn bei Verteilerpumpenmit VorhubangabeMit den Anschlußkabeln w ird die Spannungsversorgung zum Magnetventil der Einspritzpumpe hergestellt.9

6. Aufstellen und Inbetriebsetzen7. Wartung6.1 AufstellenEntsorgung von ISO-Prüföl und SchmierölDer Einbau darf nur vom Fachpersona l ausgeführt werden.Das versch mutzte ISO-Prüföl bzw. Schmieröl muß entsprechend denörtlichen Abfallbestimmungen entsorgt werden. Unsachgem äßeEntsorgung führt zu Um w eltschäden.ABmit Kran (Hebezeug) (Bi ld)CDRundeisen 0 24 rnm ; mindestens 900 mm la ngCb Unterlage an den Seilen als Lackschutzmit Gabelstapler (Bild)Hinweis:Das verschmutzte Prüföl bzw. Schmieröl kann z. 8. auch zur ordnungsgemäßen Entsorgung an den Liefe ranten des Prüföls bzw.Sch mieröl s zurückgegeben werden.Prüföl wechselnDas Prüföl darf nicht verschm utzt oder mit dem Schmieröl der Ein spritzpumpen vermi sc ht sein. Stark gelbes, aber klares Prüföl ist mitSchmieröl vermischt ; trübes Prüföl mit Grauton ist verschmutzt undkan n Einspritzpumpen sowie Prüfdüsen beschädigen.Der Behälter kann über den Ölstandplastikschlauch entleert werden .Bei jedem Ölwechsel ist der Prüfölbehälter zu rein igen, durchzuspü len und der Prüfölfilter zu erneuern.Nur Prüföl nach ISO 4113 verwe nden!22Empfohlene Ölsorten für das Prüföl:ÖlsorteHerstellerVS 15 665 -0 LShellCalibration Fluid 1487 AWViscosityFüllmenge : ca. 50 ISChmierölversorgungseinrichtungDer Prüfstand ist auffesten und ebenenGrund auf den mitgeliefertenFilzunterlagen aufzustellen und mit der Wasserwaage auszurichten.Bezugspunkt ist die Oberkante der Ölwanne.Tranportsic herung entfernen. Dazu seitlicheAbdeckungen entfernenund die 4 Schrauben m it den rot gekennzeichneten Distanzhülsenentfernen.6.2 NetzanschlußDer Netzansch luß erfolgt nach dem beiliegenden Schaltplan. DieNetzzuleitung wird durch di e Kabeldurchführung an der Schaltsch ran kunterseite zu den Klemmleisten geführt.6.3 K üh lwasseranschlußBauseits ist der Anschluß des Kühlwassereingangsstutzensam rechten unteren Prüfstandsrahmen mit dem Wassernet z zu verbi nd en. Ind iese Leitung ist ein Druckminderer mit Manometer, eingestellt auf2,5 bar, ein Schutzfilter und ein Absperrventil einzubauen.Der Kühlwasserablauf am rechten unteren Prüfstandsrahmen istohne A bspe rrmöglichkeit in die Abwasserleitung zu führen .Kühlwasserzulaufventil bei nicht benutztem Prüfstand sch ließen.6.4 Prüföl einfüllenSeitenwand abnehmen und ca. 50 I Prüföl nach ISO 4 11 3 in denPrüföltank einfül len. Ölsorte s. Abschnitt 7. Wartung .6 .5 SchmierölversorungSeitliche Abdeckbleche entfernen, Abdeckung der Schmierölbehälter abnehmen und das für den Betrieb der Einspritzpumpe vorgeschriebene Schmieröl einfüll en.Achtung :Pumpe nur einschalten, w enn der Schmierölbehälter gefüllt ist.10Das in die Schmieröl- Rücklaufleitung eingebaute Filter ist nach derPrüfung von 200 Einspritzpumpen auszuwaschen bzw. zu ersetzen.Anzugsdrehmoment der Filterdeckel-Befestigungssc hrauben 40 10 Nm.

8. KurzanleitungSymbolErklä rungSymbolTemperatur·,Meß- und Regelgerät1AmSicherung des Temperatur-Meß- undRegelgerätesMeß- und Regelstelle im PrüföltankG!JC·tJMeß- und Regelstelle im Prüföl-Rücklauf0Prüföltemperatur Vorwahl0mit externem Temperatur-GeberRegelventileeePrüfölregelventil - Test Oi l -. Hochdruck- - NiederdruckLinksdrehenRechtsdrehenSchm ierölregelventi l.'("Meß- und RegelsteBe im Prüfölzulaufmit internem Temperatur-GeberManometer- und Prüfölanschlüsse30 C; 40 C; 50 CVorwahlschalter für Temperatur-Meßstelie PrüfölzulaufGedrücktNicht gedrückt Prüfölrü cklaufBedienteil.0ErklärungAntriebsmotor Ein / Aus Heizung Ein! [email protected]ölversorgu ng Ein / Aus11-.',8Prüföl-Zulauf- Test Oil Prüföl -Rücklauf 2 x (ohne Beze ichnungunter dem Aufspa nn bett)Schmi erölD Zu la uf{ -RücklaufUnterdruck-{ PumpeninnendruckManometeranschluß2,5 barFörderpumpendruckManometeranschluß16 ba r1t

BOSCH1 689 979 501IA4-U8F 848/1 De (10.91)

1.4 Funktion Antriebseinheit 380 V 16 18 Frequenzumrichter f-----j Drehstrommotor 50/ 60 Hz '-_ ---1 20 22 26 28 30 I " _ . Cl c: 2 Z 32 34 '" 804,o1 0 36 38 40 DOO/minJ 5 . 2. Aufbau und Bedienung 2.1 Antrieb Ein Drehstrom-Asynchronmotor mit angeflanschter Aufspannschie ne und Sc