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REGIONALBaden-WürttembergDamenschneidermeisterin Margot Preiszwar vor 19 Jahren die erste Frau an derSpitze einer Kreishandwerkerschaft. Seite 9Deutsche Handwerks ZeitungHANDWERKSKAMMER REUTLINGENAusg. 1-2 17. Januar 2014 66. JahrgangDeine Ideen fürmehr SicherheitJugendarbeitsschutz-Preis 2014Der Wettbewerb um den Deutschen Jugendarbeitsschutz-Preis 2014 ist eröffnet: Auszubildende mit innovativenIdeen für mehr Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz können ab sofortihre Projekte einreichen. Den Gewinnern winken Preisgelder von insgesamt6.000 Euro. Einsendeschluss ist der31. März 2014. Gefragt sind clevere undzugleich wirtschaftliche Lösungen, diesich auch in anderen Betrieben umsetzen lassen. Teilnehmen können einzelne Auszubildende oder Gruppen ausBerufsschulen und Betrieben bis 24Jahre. Veranstalter ist die Fachvereinigung Arbeitssicherheit, ein Zusammenschluss von Sicherheitsingenieurenund Experten aus der Gewerbeaufsicht.Nur die Besten schaffen es aufdas SiegertreppchenAuszeichnung der Siegerinnen und Sieger des Praktischen LeistungswettbewerbsHauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Reutlingen. Er wies darauf hin, dass die jungen Menschenihr ganzes Können in die Waagschale werfen und ihrganzes handwerkliches Geschick unter Beweis stellenmussten. „Das sehr gute Abschneiden bei dem seit1951 durchgeführten Wettbewerb unterstreicht aberauch die hervorragende Ausbildungsleistung desHandwerks in der Region“, betonte Eisert. „Wir dürfen nicht vergessen, dass hinter jedem Sieger einTop-Ausbildungsbetrieb steht.“Die Teilnehmer hatten ihre Ausbildung in den vergangenen zwölf Monaten mit einer Note besser als2,4 abgeschlossen und sich über Wettbewerbe aufKammer- und Landesebene für die nationale Ausscheidung qualifiziert.Weitere Informationen zur Teilnahme sowiedie Gewinnerbeiträge der Vorjahre sind unterwww.jugendarbeitsschutzpreis.de abrufbarDienstleister desJahres gesuchtWettbewerb in zwei KategorienUnternehmen der Dienstleistungswirtschaft, aus Handwerk und Industriekönnen sich bis zum 28. Februar 2014für die Auszeichnung „Dienstleister desJahres 2014“ bewerben. Der Wettbewerb findet in den Sparten Dienstleistungsinnovation und Kundenfreundlichkeit statt. Den beiden Siegern winken Preise in Höhe von je 10.000 Euro.Weitere vier Finalisten erhalten einenAnerkennungspreis von je 1.500 Euro.Die 20 besten Teilnehmer werden am16. Juli 2014 in Stuttgart präsentiert.Der Wettbewerb wird von der Arbeitsgemeinschaft der Dienstleistungsverbände Baden-Württemberg, dem Baden-Württembergischen Handwerkstag, dem Baden-WürttembergischenIndustrie- und Handelskammertag unddem Landesverband der Freien BerufeBaden-Württemberg unterstützt.Lob vom OberbürgermeisterHauptgeschäftsführer Dr. Joachim Eisert (links) und Präsident Joachim Möhrle (rechts) gratulierten den beiden erstenBundessiegern Simon Arnold (Zweiter von links mit Ausbilder Jean Reicherter) und Julia Schultz (Zweite von rechts) zu ihremErfolg.Die Stadthalle Metzingen war in diesem Jahr derOrt, an dem die besten Junghandwerkerinnenund Junghandwerker aus den Landkreisen Freudenstadt, Reutlingen, Sigmaringen, Tübingen undZollernalb geehrt wurden. 295 Gesellinnen und Gesellen hatten an dem Leistungswettbewerb teilgenommen. Nach dem Wettbewerb auf Kammerebenenahmen die Ausbildungsbetriebe aus dem Bezirk derHandwerkskammer Reutlingen zunächst auf Landesebene die Spitzenstellung ein: Bezogen auf die Anzahl der Betriebe stellten sie die meisten Sieger in Baden-Württemberg. Auch auf Bundesebene konnte einaußerordentlich gutes Ergebnis für die Region erreicht werden. Sechs Gesellinnen und Gesellen ausdem Bezirk der Handwerkskammer Reutlingen warbeim bundesweiten Abschluss der Berufsolympiadeim Handwerk der Sprung nach ganz oben gelungen.Sie konnten sich in ihren Berufen gegen die deutscheKonkurrenz durchsetzen.Auch in Metzingen – wo die Abschlussfeier stattfand– werde das Handwerk sehr geschätzt, meinte Oberbürgermeister Dr. Ulrich Fiedler in seiner Begrüßungsrede. Er verwies auf die gewerblichen Schulen,die Azubi-Tage und zahlreiche schulbegleitende Projekte, mit denen gerade das Handwerk unterstütztwerde. Und auch am Aufstieg der Outlet-City habedas Handwerk einen großen Anteil.„Mein Glückwunsch und Dank gilt all denjenigen, diedie jungen Menschen auf ihrem Weg begleitet haben“, sagte Joachim Möhrle, Präsident der Handwerkskammer Reutlingen in Metzingen vor über 300geladenen Gästen. „Das sind neben ihren Ausbildernund Lehrern vor allem auch die Familien und Freunde. Mein besonderer Glückwunsch gilt den Betrieben, die eindrucksvoll unter Beweis gestellt haben,welch hohe Maßstäbe Sie an die berufliche Ausbildung junger Menschen und Mitarbeiter setzen.“„Nur die Besten schaffen den Sprung auf das Siegertreppchen“, gratulierte auch Dr. Joachim Eisert,CSR-Preis 2014 ausgeschriebenBis zum 22. Februar 2014 können sichUnternehmen aller Branchen und Größe um den CSR-Preis der Bundesregierung bewerben. Gesucht werden vorbildliche und innovative Unternehmen, die sich auf den Weg gemacht haben, ihre Geschäftstätigkeit sozial, ökologisch und ökonomisch verträglich zugestalten. Die Gewinner erhalten einePreisskulptur, eine Urkunde und eindigitales Logo, das auf der Firmenhomepage eingebunden werden darf.CSR steht für Corporate Social Responsibility, also verantwortungsvolle Unternehmensführung: Faire Geschäftspraktiken, mitarbeiterorientierte Personalpolitik, sparsamer Einsatz von natürlichen Ressourcen, Schutz von Klima und Umwelt, Engagement vor Ortund Verantwortung in der Lieferkette.52 Gesellen und Facharbeiter haben ihre Meisterprüfung im Feinwerkmechaniker-Handwerk bestanden.Sie hatten sich an den Bildungsakademien der Handwerkskammer in Reutlingen und Sigmaringen, derKreishandwerkerschaft Freudenstadt sowie an derMeisterschule in Metzingen in Vollzeit oder berufsbegleitend auf die Prüfungen vorbereitet. Die 52 Absolventen mussten in den vergangenen Wochen einumfangreiches Programm bewältigen. Prüfungsaufgabe im Bereich Fachtheorie war in diesem Jahr eineBohrvorrichtung. Anhand von Zeichnungen musstenKenntnisse über Werkstoffe und Fertigungsverfahrensowie mathematische Grundlagen nachgewiesenwerden.Hoher PraxisbezugIn den Fächern Auftragsabwicklung und Betriebsführung wurden kaufmännische und unternehmerischeKompetenzen geprüft. Darüber hinaus qualifiziertensich die Jungmeister in den Fächern Berufs- und Arbeitspädagogik für die Tätigkeit als Führungskraftund Ausbilder. Ein Merkmal der Meisterprüfungen istder hohe Praxisbezug. So erarbeiteten die Jungmeis-ter selbstständig einen CAD-3-D-Entwurf einer Vorrichtung zum Bohren von Kurvenscheiben. Der Entwurf, der geplante Fertigungsablauf und die technischen Zusammenhänge mussten in einem Fachgespräch vorgestellt werden. Auch eine EDV-gestützteKalkulation einschließlich Angebotserstellung wurdegefordert.Hightech und HandarbeitAuch die zweiten und dritten Bundessieger wurdenmit ihren Ausbildungsbetrieben geehrt.Fotos: Bouß""""""""""""""""""Hindenburgstr. 58, 72762 Reutlingen,Telefon 07121/2412-0,Telefax 07121/2412-400Verantwortlich: HauptgeschäftsführerDr. iur. Joachim EisertRedaktion:Alfred Bouß, Udo Steinort""""Die praktische Fertigkeiten mussten unter anderem beider Herstellung eines mechanischen Stifttransports unter Beweis gestellt werden.Grafik: Frambachscheibe. Weitere Fertigkeiten mussten bei der Herstellung eines mechanischen Stifttransports unterBeweis gestellt werden. Dafür hatten die Prüflinge 13Stunden Zeit. Sie arbeiteten an konventionellenDreh- und Fräsmaschinen, verbauten ihre CNC-Kurvenscheibe und gaben ihrem Projekt letzten Schliff.Hier war vor allem Präzisionsarbeit in Bearbeitungund Montage gefordert. Die Funktionsfähigkeit desStifttransports wurde von kritischen Prüfern im Anschluss begutachtet.Weitere Informationen zu den Vorbereitungskursen finden Sieunter www.hwk-reutlingen.de/derwegzummeister.htmlDie neuen Meister"ImpressumAuf ihr 50-jähriges Bestehen blickt dieFirma Aha-Systeme mit Sitz in Grabenstetten, Felsenstraße 13, zurück.Der 1963 von Hermann Häussler alsDrechslerei gegründete Betrieb agiertheute weltweit. Der Name Aha-Systeme steht mittlerweile international fürflexible, wirtschaftliche und einfach zuhandhabende Messe-, Ausstellungsund Präsentationssysteme.In Grabenstetten werden unter anderem mobile Messestände sowie digitale Präsentationssysteme gefertigt. Mitinnovativen digitalen Präsentationslösungen wie der „Pad-Stele“, den „Multitouch Solutions“ und der „ScreenBox“ möchte Aha-Systeme die Kundenzukunftsorientiert begleiten.Andrea Häussler, als Kind mit demAlltag im Betrieb aufgewachsen, hat bereits 1995 die Geschäftsführung übernommen. Das junge, 15-köpfige Teamsetzt sich mit eigenständiger Entwicklungsarbeit auseinander, plant, präsentiert (3 D), stellt selbst her und montiertvor Ort beim Kunden. Die Herstellungvon Leuchten und Einrichtungssystemen gehört ebenfalls zum Leistungsspektrum. In der eigenen Schreinereiund Drechslerei werden die Aufträgeumgesetzt. Das Leitmotiv des Betriebesauf der Alb lautet „Denken und Handeln in Qualität“. www.aha-systeme.deBeratungstage im JanuarIhre CNC-Kompetenz zeigten die Prüflinge bei derProgrammerstellung und der Fertigung einer Kurven-"Weitere Informationen zum Wettbewerbfinden Sie unter www.csr-preis-bund.de50 Jahre Aha-SystemeFür Gründer undUnternehmenErfolgreich bei der Abschlussprüfung: 52 neue Feinwerkmechaniker-MeisterAuszeichnung fürVorbilderSysteme fürdie MesseweltHervorragende AusbildungsleistungPräzision in MetallDie Ausschreibungsunterlagen könnenunter www.dienstleistungsoffensive.deabgerufen werden7""Sergej Kelbach aus MössingenStephan Rothe aus WalddorfhäslachDavid Schäffer aus WalddorfhäslachAndreas Stimpfle aus BaiersbronnChristian Finkbeiner aus BaiersbronnMatthias Gaiser aus BaiersbronnWaldemar Stoll aus SchopflochStefan Herre aus BalingenEdgar Simmendinger aus BurladingenPierre Keller aus AlbstadtDominik Thoma aus AlbstadtSalvatore Pizzo aus AlbstadtAndreas Tjawrinen aus SigmaringenKudret-Kubilay Özkan aus GammertingenAlexander Bollmann aus GammertingenMarco Feller aus GammertingenAlexander Schubert aus KrauchenwiesAndreas Hader aus BingenSascha Bradaric aus InneringenHasan Okutan aus SigmaringendorfTevfik Yilmaz aus MünsingenSimon Herter aus PfronstettenSven Steinebrunner aus MetzingenJulian Gravino aus MetzingenTim Hölz aus Bad UrachDominik Duckek aus Römerstein""""""""""""""""""""""""""David Buck aus BeurenMarcel Mayer aus ReutlingenTobias Gissibl aus St. Johann-BleichstettenTobias Schnitzler aus St. Johann-OhnastettenLeonard Zink aus Kirchheim unter TeckAlexander Mayer aus NeubulachDavid Meissner aus NeubulachDominic Sascha Rupps aus BreitenbergMatthias Maier aus Häg-EhrsbergFabian Müller aus FriedrichshafenMarco Fiedler aus Bad SaulgauWadim Weida aus Bad SaulgauPerparim Ramadani aus AltshausenTimo Blumer aus HohentengenPeter Klein aus HohentengenDaniel Günzel aus RiedlingenPatrick Kuchelmeister aus MengenTobias Kaltenbach aus Mengen-EnnetachMarc Lehleiter aus MengenAli Topal aus HerbertingenJan Krause aus HerbertingenMarco Hagmann aus HerbertingenTobias Bischofberger aus HerbertingenMarkus Setz aus UnlingenAndreas Restle aus MeßkirchEugen Wagner aus OberstadionDie Handwerkskammer Reutlingenführt regelmäßig Beratungssprechtagefür Existenzgründer und Unternehmenin den Landkreisen des Kammerbezirksdurch. Die individuellen Kurzberatungen bieten die Möglichkeit, Geschäftsideen und Finanzierungkonzepte vonFachleuten der HandwerkskammerReutlingen prüfen zu lassen oder sichüber Gründungsformalitäten und Fördermöglichkeiten zu informieren. DieTeilnahme ist kostenfrei. Bitte vereinbaren Sie Ihren Beratungstermin unterden angegebenen Telefonnummern.Termine"""27. Januar 2014, 9 bis 12 UhrKreishandwerkerschaft Tübingen,Handwerkerpark 1, 72070 Tübingen,Tel. 07071/2278728. Januar 2014, 9 bis 12 UhrKreishandwerkerschaftFreudenstadt, Wallstraße 10, 72250 Freudenstadt, Tel. 07441/8844-030. Januar 2014, 9 bis 12 UhrRathaus Münsingen, Bachwiesenstraße 7, 72525 Münsingen, es zur RenteKostenlose BeratungDie Handwerkskammer und die Deutsche Rentenversicherung Baden-Württemberg bieten am Dienstag, den21. Januar 2014, 9 bis 12 Uhr, eine kostenfreie Rentenberatung für Handwerker und Existenzgründer an. Fachberater der Deutschen Rentenversicherungbeantworten Fragen zur gesetzlichenRente, den individuellen Versicherungsverläufen und ergänzenden Formen der Altersvorsorge, wie beispielsweise der staatlich geförderten RiesterRente.Die Beratung findet in der Handwerkskammer, Hindenburgstraße 58, statt. Anmeldungbei Marion Gerbert, Tel. 07121/2412-233,E-Mail: [email protected]

8Deutsche Handwerks ZeitungHANDWERKSKAMMER REUTLINGENAusg. 1-2 17. Januar 2014 66. JahrgangNeue Herausforderungfür RettungsdiensteSozialeVerantwortungVorbereitung auf den Umgang mit alternativen Antriebstechniken80 Prozent der kleinen und mittlerenUnternehmen im Land engagieren sichfür soziale Zwecke. Die Caritas und dasWirtschaftsministerium Baden-Württemberg wollen dieses Engagementsichtbar machen und würdigen.Um die Lea-Trophäe – die Abkürzung steht für Leistung, Engagementund Anerkennung – bewerben könnensich alle Unternehmen im Land mitmaximal 500 Beschäftigten, die Wohlfahrtsverbände, soziale Organisationenund Initiativen oder (Sport-)Vereineunterstützen oder mit ihnen gemeinsam ein soziales Projekt auf die Beinestellen. Die Bewerbungsfrist läuft biszum 31. März 2014.Der Mittelstandspreis für sozialeVerantwortung in Baden-Württembergist nach Angaben der Veranstalter derbundesweit teilnehmerstärkste Wettbewerb, der Leistungen im Bereich Corporate Social Responsibility (unternehmerische Gesamtverantwortung) auszeichnet. Seit seiner Premiere 2007wurden über 1.000 Projekten im Jahrund Aktivitäten ins Blickfeld gerückt.Die Schirmherrschaft haben MinisterNils Schmid, der Rottenburger BischofGebhard Fürst und der Freiburger Erzbischof Robert Zollitsch übernommen.Eine Jury, der Vertreter der Fach-,Wirtschafts- und Medienwelt angehören, entscheidet über die Vergabe derPreise, die am 3. Juli 2014 im Rahmeneiner feierlichen Festveranstaltung imNeuen Schloss in Stuttgart verliehenwerden.D„Ein heißer Tipp für kalte Tage“Firma Baumgärtner & Hirsch in Bisingen besteht seit 25 JahrenWenn es um die Heizung geht, verstehtsich die Bisinger Firma Baumgärtner &Hirsch, Wärmetechnik Service GmbH,als „ein heißer Tipp für kalte Tage“. DerFachbetrieb in der Jahnstraße 12 ist einExperte in allen Belangen rund um dieThemen Bad, Heizung, Solar und Elektro. Die Gründung der Firma liegt 25Jahre zurück – somit befindet sie sichin einem klassischen Jubiläumsjahr.Eine moderne Heizanlage beginntmit der richtigen Planung. Die Handwerker von Baumgärtner & Hirsch errechnen den Energiebedarf eines jedenGebäudes sorgfältig und ermitteln anschließend eine wirtschaftliche Heizungsanlage. Sie beraten die Kundschaft – überwiegend Privatpersonen –ausführlich über effiziente Heizungstechnik, energiesparend und umweltschonend, und helfen den Auftragge-bern, die richtige Entscheidung zu treffen.Selbstverständlich wird auch dieKraft der Sonne eingesetzt, um Energiekosten zu senken. Stichworte dafürsind: Brauchwasseraufbereitung, solarunterstützte Heizanlagen und Photovoltaik. Der Einbau sowie alle notwendigen damit verbundenen Arbeitenwerden fachkundig und zuverlässigausgeführt.Baumgärtner & Hirsch beschäftigtderzeit sieben Mitarbeiter, darunter einAuszubildender. Insgesamt hat die Firma seit Bestehen sechs Lehrlinge ausgebildet. Gründer des Betriebes warenWolfgang Hirsch und Reiner Baumgärtner. Seit dem Tod von Wolfgang Hirschim Jahr 1999 führt Reiner Baumgärtnerdas Unternehmen alleine.www.baumgaertner-hirsch.deHandwerk BildungBeratungKurse und SeminareTechnische/r Fachwirt/-in (HWK), Vollzeitab 21. Januar 2014Managementassistent/-in (HWK), Vollzeitab 21. Januar 2014Ausbildung der Ausbilder (AEVO), Vollzeitab 21. Januar 2014Betriebswirt/-in (HWK), Teilzeitab 14. März 2014Meistervorbereitungskurse Teil III und IV, Vollzeitab 21. Januar 2014Kfz-Techniker-Handwerk, Teil II, Teilzeitab 26. April 2014Information und Anmeldung: Jasmin Walleczek, Tel. 07121/2412-325, E-Mail: [email protected] SigmaringenSchweißerlehrgang, E, Gas, WIG, MAG, Vollzeitlaufender EinstiegMeistervorbereitungskurseElektrotechnik, Teil I und II, Teilzeitab 14. Mai 2014Umschulung zur/zum Bürokauffrau/-mann,Vollzeitab 27. Januar 2014Betriebswirt/-in des Handwerks, Teilzeitab 21. Februar 2014Finanzbuchhaltung in Theorie und Praxis,abendsab 13. März 2014Information und Anmeldung: Iris Park-Cazaux,Tel. 07571/7477-13, E-Mail: [email protected] TübingenKNX – Projektierung und Inbetriebnahme,abendsab 30. Januar 2014Sachkundescheine im Kfz-Handwerk Airbagund Gurtstraffer in Kraftfahrzeugen1. Februar 2014Klimaanlagen in Kraftfahrzeugen, tagsüber15. Februar 2014Meistervorbereitungskurse ElektrotechnikerHandwerkTeil I und II, Vollzeitab April 2014Teil I und II, Teilzeitab 9. Mai 2014Information und Anmeldung: Severine Rein,Tel. 07071/9707-82, E-Mail: [email protected], www.hwk-reutlingen.de/weiterbildungOnline suchen, findenund erfolgreich werben!Jetzt unter:DHZ-anzeigenmarkt.deMichael Deile bei der Informationsveranstaltung für Feuerwehr, Rettungsdienste und Polizeiin Pfullingen.Foto: BoußThematisiert wurden bei der in Zusammenarbeit mit KreisbrandmeisterWolfram Auch organisierten Veranstaltung zunächst die Vor- und Nachteileder Elektromobilität. Im Anschluss daran wurden die Gefahrenpotenziale dargestellt. Um nur ein Beispiel nach einem Autounfall zu nennen: Zusätzlichzu schweren inneren Verbrennungenund Herzkammerflimmern besteht beieinem Kurzschluss beider Pole die Gefahr der Lichtbogenbildung. Dies kannzu schweren äußeren Verbrennungenund zu einem „Verblitzen“ der Augenführen.Feuerwehr, Rettungsdienste und Polizeikönnen sich wegen weiterer Informationsveranstaltungen direkt wenden an: Michael Deile (KfzMeister, -Ausbilder und Hochvolt-Trainer), Tel.07071/970749, E-Mail: [email protected]ährige Mitarbeiter geehrtHandwerkskammer ehrt Gisela Stauch, Doris Müller und Karl-Heinz GollerIm Rahmen ihrer Personalversammlung hat die Handwerkskammer Reutlingen langjährige Mitarbeiter geehrt:Gisela Stauch, die sich im Sommer2013 nach über zwei Jahrzehnten imVersorgungswerk des Handwerks inden Ruhestand verabschiedete, sowieDoris Müller und Karl-Heinz Goller, dieihr „Fünfundzwanzigjähriges“ in derHandwerkskammer Reutlingen feiernkonnten.Gisela Stauch trat im Herbst 1963 ihre erste Stelle als kaufmännische Angestellte in einer Strickwarenfabrik aufder Schwäbischen Alb an. Zuvor hatteStauch ein Jahr lang eine private Handelsschule in Reutlingen besucht. DasZeugnis weist unter anderem – ganz imStil der Zeit – das Unterrichtsfach„Doppelte Buchführung (amerikanische Art) mit Bilanz“ aus.Fachfrau für VersicherungenBildungsakademieBildungsakademie Reutlingenie Handwerkskammer Reutlingenbietet inzwischen kostenlose Informationsveranstaltungen für Hilfsund Rettungsdienste an. Der Hintergrund: Für Feuerwehr, Rettungsdiensteund Polizei stellen neue, alternativeAntriebstechniken und die damit verbundenen neuen Gefahren eine Herausforderung dar. Dazu gehören unteranderem Gefahren durch Stromschlagoder durch Explosionsgefahr der Batterien – und zwar sogar eventuell Tagenach einem Unfall durch Spätentzündung.Kürzlich fand nun – gemeinsam mitdem Kreisfeuerwehrverband Reutlingen – die erste dieser Informationsveranstaltungen statt. Michael Deile vonder Bildungsakademie der Handwerkskammer Reutlingen – Kfz-Meister,Hochvolt-Trainer und selbst Mitgliedder Feuerwehr – sowie Peter Wernervon der Berufsfeuerwehr Reutlingen informierten Führungskräfte von Feuerwehr, Rettungsdiensten und Polizeiüber die Grundlagen von Hybrid- undElektrofahrzeugen und den Umgangmit ihnen in Gefahrensituationen.Es folgten Tätigkeiten bei verschiedenen Unternehmen und in verschiedenen Branchen: als Büroallrounderin, inder Buchhaltung, in der Lohn- und Gehaltsabrechnung und in der ungewöhnlichen Doppelfunktion alsBuchhalterin und Werbechefin einerDruckerei.Die zweite Hälfte des Berufslebensbegann am 1. Oktober 1988 mit einemzunächst befristeten Arbeitsvertrag beider Handwerkskammer Reutlingen.Stauch arbeitete im Bereich Gewerbeförderung und betreute das Versorgungswerk des Handwerks im Bezirkder Handwerkskammer. 1992 übernahm sie dort die komplette Sachbearbeitung, war für das gesamte operativeGeschäft zuständig und war mehr als20 Jahre lang die Ansprechpartnerin fürdie Mitgliedsbetriebe in allen Versicherungsfragen.Seit einem halben Jahr befindet sichGisela Stauch im „Unruhestand“. Diestolze Großmutter genießt die Zeit mitden beiden Enkelkindern. Darüber hinaus schmiedet sie Reisepläne. Auf derWunschliste stehen Israel, Andalusienund der Jakobsweg nach Santiago deCompostela.25 Jahre Handwerkskammer undZugehörigkeit zum öffentlichen Dienst– Doris Müller feierte in diesem Jahr einzweifaches Jubiläum. In der Bildungsakademie Reutlingen betreut sie die exklusiven Angebote für Führungskräfteund Sachverständige sowie die Lehrgänge „Mediator im Handwerk“ und„Fachwirt für Gebäudemanagement/Facilitymanagement“. Ihr Aufgabengebiet umfasst die Planung, Akquise, Or-Mittelstandspreis 2014Bewerbungen können bei derGeschäftsstelle Mittelstandspreis, Strombergstraße 11, 70188 Stuttgart, Tel. 0711-26331147, E-Mail: [email protected], oder online eingereicht werden:www.mittelstandspreis-bw.deUmweltpreis fürUnternehmen 2014Wettbewerb in vier Kategorien75 Jahre Arbeit für das Handwerk: Karl-Heinz Goller, Gisela Stauch und Doris Müller nehmen den Dank und die Glückwünsche von Präsident Joachim Möhrle und Hauptgeschäftsführer Dr. Joachim Eisert entgegen.Foto: Handwerkskammerganisation und Beratung dieser Weiterbildungskurse. Hinzu kommen diePflege der Kursdatenbank und die Bearbeitung des Zahlungs- und Mahnwesens in ihrem Sachgebiet. Und weil soein Seminartag ganz schön lang seinkann, kümmert sich Müller fürsorglichum das leibliche Wohl der Teilnehmer.Gut organisiert, gut betreutDie Absolventin der Berufsfachschulefür Bürotechnik in Nürtingen fand ihreerste Stelle bei der Firma SchwörerGmbH in Pfullingen, arbeitete in derDatenerfassung und als Telefonistin.Am 1. März 1988 trat Müller in dieHandwerkskammer ein. Der damaligeArbeitsschwerpunkt war die Organisation und Durchführung der Zwischenund Gesellenprüfungen in der Ausbildungsabteilung – eine Aufgabe, dieheute überwiegend von den Kreishandwerkerschaften wahrgenommen wird.In den 90er Jahren kamen drei Töchterzur Welt. In dieser Zeit teilte Müllersich den Arbeitsplatz mit einer Kollegin. Dieses Job-Sharing war für dieHandwerkskammer zugleich der Einstieg in moderne Arbeitszeitmodelle.2006 folgte der Wechsel in den Weiterbildungsbereich.In Reutlingen und darüber hinaus istder Leistungswettbewerb der Deutschen Handwerksjugend ohne KarlHeinz Goller nicht denkbar. Der gelernte Großhandelskaufmann trat am1. Oktober 1988 als Sachbearbeiter indie Handwerkskammer ein. Rund fünfJahre führte er die Lehrlingsrolle, dasVerzeichnis der Ausbildungsverhältnisse. Es folgte eine Tätigkeit im Prüfungswesen, ebenfalls eine hoheitliche Aufgabe der Kammer.Engagiert für den NachwuchsIm Herbst 1998 wurde Goller zum Leiter der Ausbildungsabteilung befördert.Die größte Abteilung der Handwerkskammer betreut neben der Lehrlingsrolle das gesamte Beratungsangebot fürBetriebe und Auszubildende. Hinzukommen zahlreiche Projekte – von denBildungspartnerschaftenzwischenSchulen und Betrieben bis hin zur Ausbildungsbegleitung –, die regelmäßigeTeilnahme an Bildungsmessen, auf denen das Team der HandwerkskammerJugendliche für eine Ausbildung imHandwerk zu begeistern versucht, unddie Vertretung der Kammer im Landesarbeitskreis Ausbildung.Der Leistungswettbewerb, zu demdie frisch geprüften Junggesellen derverschiedenen Gewerke alljährlich aufgerufen sind, verlangt Goller so manche logistische Meisterleistung ab. DerWettstreit beschert neben einem hohen Arbeitspensum vor allem viel Freude und Bestätigung.Goller ist begeisterter Sportler. DerFußfallfan und langjährige Aktive hatallerdings inzwischen das Fach gewechselt und ist häufiger auf dem Tennisplatz zu finden. Ruhe und Ausgleichfindet er als Dauercamper am Bodensee.Bis zum 14. März 2014 können sich Unternehmen und Selbstständige aus Industrie, Handel, Handwerk und Dienstleistung um den baden-württembergischen Umweltpreis 2014 bewerben. Mitdem Umweltpreis möchte die Landesregierung herausragende Leistungenim Bereich des betrieblichen Umweltschutzes und des nachhaltigen Wirtschaftens auszeichnen. Der Wettbewerb wird in vier Kategorien – Handelund Dienstleistung, Handwerk, Industrieunternehmen bis 250 Beschäftigeund darüber – durchgeführt. Die Preisträger erhalten ein zweckgebundenesPreisgeld von jeweils 10.000 Euro, dasfür weitere Maßnahmen im Umweltschutz einzusetzen ist. Auch in diesemJahr wird wieder der Jurypreis „Energieexzellenz“ vergeben.Die Bewerbungsunterlagen stehen unterwww.umweltpreis.baden-wuerttemberg.de zumHerunterladen bereit

REGIONALBaden-WürttembergDer BWHT kritisiert die neue EUVergaberichtlinie: Sie bringe öffentlichenStellen ungeahnte Freiheiten.Seite 9Deutsche Handwerks ZeitungHANDWERKSKAMMER REUTLINGENAusg. 3 31. Januarr 2014 66. JahrgangDas „Internet der Dinge“Amtliche BekanntmachungBesondere Rechtsvorschriften für dieFortbildungsprüfung zum/zur„Europaassistent/-in (HWK)“Das Ministerium für Finanzen und Wirtschafthat aufgrund von § 106 Abs. 2 in Verbindungmit § 106 Abs. 1 Nr. 10 der Handwerksordnung (HwO) mit Schreiben vom 5. Dezember2013, Aktenzeichen 8-4233.62/47 den Beschluss der Vollversammlung vom 25. November 2013 für die besonderen Rechtsvorschriften für die Fortbildungsprüfung zum/zur„Europaassistent/-in (HWK)“ genehmigt. Dieser Beschluss wurde mit Datum 10. Dezember 2013 ausgefertigt und von Präsident undHauptgeschäftsführer unterschrieben.Die besonderen Rechtsvorschriften für in (HWK)“ sind auf der Homepage(Startseite) im Internetauftritt – www.hwkreutlingen.de – unter der Rubrik „AmtlicheBekanntmachungen“ am 31. Januar veröffentlicht.Dieser Beschluss tritt am Tage der Veröffentlichung in der Deutschen HandwerksZeitung in Kraft.Besondere Rechtsvorschriften für dieFortbildungsprüfung „Fachwirt/-in fürGebäudemanagement (HWK)“Das Ministerium für Finanzen und Wirtschafthat aufgrund von § 106 Abs. 2 in Verbindungmit § 106 Abs. 1 Nr. 10 der Handwerksordnung (HwO) mit Schreiben vom 5. Dezember2013, Aktenzeichen 8-4233.62/20 den Beschluss der Vollversammlung vom 25. November 2013 die besonderen Rechtsvorschriften für die Fortbildungsprüfung „Fachwirt für Gebäudemanagement (HWK)“ genehmigt. Dieser Beschluss wurde mit Datum10. Dezember 2013 ausgefertigt und vonPräsident und Hauptgeschäftsführer unterschrieben.Die besonderen Rechtsvorschriften für dieFortbildungsprüfung „Fachwirt Gebäudemanagement (HWK)“ sind auf der Homepage(Startseite) im Internetauftritt – www.hwkreutlingen.de – unter der Rubrik „AmtlicheBekanntmachungen“ am 31. Januar 2014veröffentlicht.Dieser Beschluss tritt am Tage der Veröffentlichung in der Deutschen HandwerksZeitung in Kraft.Aus der Ablage inden ReißwolfAufbewahrungsfristen beachtenDas neue Jahr braucht Platz. Dochlängst nicht alle Belege und Rechnungen können einfach so entsorgt werden. Manches muss aufbewahrt werden. Der Bund der Steuerzahler BadenWürttemberg hat die wichtigsten Fristen zusammengestellt. Unternehmermüssen Geschäftsbücher, Inventare,Bilanzen und sonstige zu führende Bücher zehn Jahre lang aufbewahren. Diese Frist gilt auch für elektronisch archivierte Daten. In diesem Jahr können alle Unterlagen entsorgt werden, die bis31. Dezember 2003 datieren. Handelsund Geschäftsbriefe müssen sechs Jahre aufgehoben werden. Die Frist beginnt mit dem Ende des Kalenderjahres, in dem die letzte Eintragung in dasGeschäftsbuch gemacht, das Inventaraufgestellt, die Bilanz festgestellt, derGeschäftsbrief abgesandt oder empfangen wurde. Stichtag ist der 31. Dezember 2007. Sobald der Steuerbescheidbestandskräftig ist, können Belege undRechnungen vernichtet werden. Ausgenommen sind Steuerzahler, deren Einkünfte aus nichtselbstständiger Tätigkeit, Vermietung und Verpachtung undKapitaleinkünften mehr als 500.000 Euro im Jahr betragen. Sie müssen dieUnterlagen sechs Jahre aufbewahren.www.steuerzahler-bw.deDen kostenlosen Kurzratgeber könnenSie unter Tel. 0800 0 76 77 78 anfordernImpressumHindenburgstr. 58, 72762 Reutlingen,Telefon 07121/2412-0,Telefax 07121/2412-400Verantwortlich: HauptgeschäftsführerDr. iur. Joachim EisertRedaktion:Alfred Bouß, Udo SteinortNeujahrsempfang von Handwerkskammer und IHKHandwerkskammerpräsident Joachim Möhrle, Bosch-Chef Dr. Volkmar Denner, Handwerkskammer-Hauptgeschäftsführer Dr. Joachim Eisert, IHK-Präsident Christian Erbe und IHKHauptgeschäftsführer Dr. Wolfgang Epp (v.li.n.re.).Foto: BoußDie vierte industrielle Revolution – kurz: Industrie4.0 – und das „Internet der Dinge“ waren dieThemen des Vortrages von Volkmar Denner, Vorsitzender der Bosch-Geschäftsführung, beim diesjährigen Neujahrsempfang von Handwerkskammer undIHK in Reutlingen.Auf die damit verbundenen möglichen Risiken vonModeratorin Ute Brucker angesprochen, gab sichDenner zuversichtlich: Eine Firma wie Bosch werdeoffen und transparent mit den erhobenen Daten umgehen und sie nicht missbrauchen.Die Nachfrage ist berechtigt, denn schließlich gehtes beim so genannten „Internet der Dinge“ darum –wie Denner nach eigener Aussage bereits vor Jahrengefordert habe –, alle elektronischen Komponentenund Geräte in einem so genannten Smart-Haus internetfähig zu machen.Neues soll also gewagt werden – auch wenn derartausgestattete Häuser noch weitreichendere Nutzerprofile erstellen können, als es heute bereits möglichist.Positiv gesehen: Solche vernetzten Häuser könnten etwa mit Hilfe der von Bosch entwickelten Sensoren erkennen, ob ein Unwetter drohe und dann zumBeispiel offenstehende Fenster automatisiert schließen. Dem Hagelunwetter

ma und Umwelt, Engagement vor Ort und Verantwortung in der Lieferkette. Weitere Informationen zum Wettbewerb finden Sie unter www.csr-preis-bund.de Systeme für die Messewelt 50 Jahre Aha-Systeme Auf ihr 50-jähriges Bestehen blickt die Firma Aha-Sys