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Bayerisches Landesamt fürStatistik und DatenverarbeitungStatistischesJahrbuch für Bayern2009Mit Bayernrechnen.Bayern in ZahlenAusgabe 03 2010Zeitreihen Bevölkerung und Kultur Wirtschaft und Finanzen Soziale Verhältnisse Gesamte Volkswirtschaft Regionaldaten Bund und Länder Bayern in Europa Sachverzeichnis InhaltZeitreihen zu sämtlichen statistischen Bereichen für die Jahre1960, 1970, 1980, 1990, 2000 und 2008Bevölkerungsstand und -bewegung, Gesundheitswesen, Bildung und Kultur,Rechtspflege, Wahlen, ErwerbstätigkeitLand- und Forstwirtschaft, Produzierendes Gewerbe, Bautätigkeit,Wohnungswesen, Handel und Gastgewerbe, Verkehr, Geld und Kredit,Versicherungen, Öffentliche Finanzen, PreiseÖffentliche Sozialleistungen, Löhne und Gehälter, Versorgung und VerbrauchEntstehung, Verteilung und Verwendung des Sozialproduktes, UmweltschutzStrukturdaten der Landkreise, kreisfreien Städte, Regierungsbezirkeund RegionenWichtige Strukturdaten Deutschlands und aller BundesländerStrukturdaten der 27 Mitgliedsstaaten der EUMerkmalsbezogen tief gegliedert599 SeitenTabellenwerk mit den wichtigsten statistischen Daten zum Freistaat BayernGraphische DarstellungenBayernkarten mit Regierungsbezirken, Landkreisen, kreisfreien Städtensowie Regionen Geographische und meteorologische Angaben Preise39,- BuchCD-ROM (PDF) 12,- Buch CD-ROM 46,- BestellungenTelefon 089 2119-205, -450Telefax 089 ftszählung2010¾Die Gemeinde-und Landkreisschlüsselzuweisungenin Bayern für das Jahr 2010¾Entwicklungdes SPAM-AufkommensHerausgeber und VertriebBayerisches Landesamt fürStatistik und Datenverarbeitung80331 München,Neuhauser Straße 8Sie können das Jahrbuch und alle anderen Veröffentlichungenauch im Internet gen/ webshopBestell-Nr: Z10001 201003Preis 4,80

NeuerscheinungenFebruar 2010Statistische Berichte(Preise für Druckwerke, Datei kostenlos)4,40 16,20 ImpressumBayern in ZahlenFachzeitschrift für Statistik undInformations- und KommunikationstechnikJahrgang 141. (64.)Artikel-Nr.: Z10001ISSN 0005-7215Herausgeber, Druck und Vertrieb:Bayerisches Landesamt fürStatistik und DatenverarbeitungNeuhauser Straße 880331 MünchenKontakt:E-Mail [email protected] www.statistik.bayern.deTelefon 089 2119-255Telefax 089 2119-607Redaktion:Peter Englitz(Verantwortlich im Sinne des Pressegesetzes)Preis:Einzelheft 4,80 Jahresabonnement 46,— Zuzüglich VersandkostenErläuterungen0 mehr als nichts, aber weniger als die Hälfte derkleinsten in der Tabelle nachgewiesenen Einheit-15,80 Bestellungen:E-Mail [email protected] 089 2119-205Telefax 089 2119-457Internet: t:E-Mail [email protected] 089 2119- 218Telefax 089 2119-1580 Bayerisches Landesamt für Statistikund Datenverarbeitung, München, 2010Alle Veröffentlichungen oder Daten sind Werke im Sinne § 2Urheberrechtsgesetz. Die Verwendung, Vervielfältigung und/oder Verbreitung von Veröffentlichungen oder Daten gleichwelchen Mediums (Print, Datenträger, Datei etc.) – auch auszugsweise – ist nur mit Quellenangabe gestattet. Sie bedarfder vorherigen Genehmigung bei Nutzung für gewerblicheZwecke, bei entgeltlicher Verbreitung oder bei Weitergabe anDritte sowie bei Weiterverbreitung über elektronische Systeme und/oder Datenträger. Sofern in den Produkten auf dasVorhandensein von Copyrightrechten Dritter hingewiesenwird, sind die in deren Produkten ausgewiesenen Copyrightbestimmungen zu wahren.Alle übrigen Rechte bleiben vorbehalten.Titelfoto: www.fotolia.de7,30 8,80 13,90 10,50 14,50 kostenl.kostenl.kostenl.nichts vorhanden. Angabe fällt später an/keine Angaben, da Zahlen nicht sicher genug.Zahlenwert unbekannt, geheimzuhaltenoder nicht rechenbarX Tabellenfach gesperrt, weil Aussage nicht sinnvoll() Nachweis unter dem Vorbehalt, dass derZahlenwert erhebliche Fehler aufweisen kann5,50 3,70 kostenl.p vorläufiges Ergebnisrberichtigtes Ergebnis6,50 sgeschätztes Ergebnis6,50 D Durchschnitt‡entspricht6,50 Bevölkerungsstand Bevölkerungsstand Bayerns am 30. Juni 2009Ergebnisse der BevölkerungsfortschreibungGebietsstand: 30. Juni 2009(Kreisfreie Städte und Landkreise) Einwohnerzahlen der Gemeinden, Kreise und Regierungsbezirke in Bayern am 31. März 2009(Gemeinden) Einwohnerzahlen der Gemeinden, Kreise und Regierungsbezirke in Bayern am 30. Juni 2009(Gemeinden)Wanderungen Wanderungen in Bayern 2008(Kreisfreie Städte und Landkreise)Gebiet Flächenerhebung nach Art der tatsächlichen Nutzungin Bayern zum Stichtag 31. Dezember 2008Ergänzungsbericht:Ergebnisse de Flächenerhebung 2008 mit Veränderungen im Zeitraum 1980 bis 2008(Kreisfreie Städte und Landkreise)Erwerbstätigkeit Sozialversicherungspflichtig beschäftigte Arbeitnehmerin Bayern am 30 Juni 2009Teil I der Ergebnisse der Beschäftigungsstatistik derBundesagentur für Arbeit(Kreisfreie Städte und Landkreise) Sozialversicherungspflichtig beschäftigte Arbeitnehmerin den Gemeinden Bayerns am 30. Juni 2009Gebietsstand: 1. Januar 2009Teil II der Ergebnisse der Beschäftigungsstatistik derBundesagentur für Arbeit(Gemeinden)Wahlen und Volksentscheide Frauen in der Wahlstatistik(Kreisfreie Städte und Landkreise)Land- und Forstwirtschaft Anbau von Gemüse und Erdbeeren zum Verkaufin BayernStichprobenerhebung 2009Gewerbeanzeigen Statistik der Gewerbeanzeigen in Bayern: An- undAbmeldungen im November 2009(Kreisfreie Städte und Landkreise) Statistik der Gewerbeanzeigen in Bayern: An- undAbmeldungen im Dezember 2009(Kreisfreie Städte und Landkreise)Verarbeitendes Gewerbe Verarbeitendes Gewerbe (sowie Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden) in Bayernim Dezember 2009(Kreisfreie Städte und Landkreise) Index der Produktion für das Verarbeitende Gewerbe(sowie Bergbau und Gewinnung von Steinen undErden) in Bayern im Dezember 2009 Index des Auftragseingangs für das VerarbeitendeGewerbe in Bayern im Dezember 2009Baugewerbe insgesamt Baugewerbe in Bayern im November 2009(Kreisfreie Städte und Landkreise) Baugewerbe in Bayern im Dezember 2009(Kreisfreie Städte und Landkreise) Unternehmen des Baugewerbes in Bayern und ihreInvestitionen 2008(Kreisfreie Städte und Landkreise)Gelegentlich auftretende Differenzen in denSummen sind auf das Runden der Einzelpositionzurückzuführen.Bayern in Zahlen 3 2010Bauhauptgewerbe Bauhauptgewerbe in Bayern (SaisonbereinigteErgebnisse aufgrund der Ergänzungserhebung) 2009(Kreisfreie Städte und Landkreise)6,50 Bautätigkeit Baugenehmigungen in Bayern im November 2009(Kreisfreie Städte und Landkreise)7,30 Binnenhandel Umsatz und Beschäftigte im bayerischen Einzelhandelim November 2009 Umsatz und Beschäftigte im bayerischen Einzelhandelim Dezember 20093,70 3,70 Außenhandel Ausfuhr und Einfuhr Bayerns im Oktober 2009 Ausfuhr und Einfuhr Bayerns im November 20097,70 7,70 Tourismus, Gastgewerbe Tourismus in Bayern im November 2009(Gemeinden) Umsatz und Beschäftigte im bayerischen Gastgewerbeim November 2009 Umsatz und Beschäftigte im bayerischen Gastgewerbeim Dezember 200917,60 3,— 3,— kostenl.5,70 6,70 4,40 98,— Straßen- und Schienenverkehr Straßenverkehrsunfälle in Bayern (ausgewählteErgebnisse des Berichts- und Vorjahresmonats)im November 2009 (Kreisfreie Städte und Landkreise)Preise und Preisindizes Verbraucherpreisindex für Bayern im Januar 2010 sowieJahreswerte von 2006 bis 2009 Verbraucherpreisindex für BayernMonatliche Indexwerte von Januar 2005bis Januar 2010 Verbraucherpreisindex für Deutschland im Januar 2010(Bund)Gemeinschaftsveröffentlichungen Gemeindeverzeichnis – Anschriften, Schlüsselnummern,Eckdaten für alle Gemeinden DeutschlandsStand: 31.12.2008Die Ausgabe des Gemeindeverzeichnisses auf CD-ROMwird mit dieser Ausgabe eingestellt und durch ein kosten freies Online-Angebot ersetzt (zu erreichen unterwww.statistik-portal.de)15,— KreiszahlenAusgewählte Regionaldaten für Deutschland 2009kostenl. Regionalstatistischer Datenkatalog des Bundes und derLänder 2010Bestellungen:Bayerisches Landesamt für Statistik und DatenverarbeitungVertriebNeuhauser Straße 880331 MünchenFax:089 : www.statistik.bayern.de/webshopDie regionalen Gliederungen sind in Klammern angegeben.Statistische Berichte sind im Webshop kostenlos als Datei erhältlich.Auf Anforderung wird das aktuelle Veröffentlichungsverzeichniskostenlos zugesandt (bevorzugt per E-Mail).

Inhalt87109Statistik aktuellKurzmitteilungenBeiträge aus der StatistikLandwirtschaftszählung 2010114Die Gemeinde- und Landkreisschlüsselzuweisungen in Bayern für das Jahr 2010Beiträge zur Informations- undKommunikationstechnik119Entwicklung der SPAM-Nachrichtenim Jahr 2009121Bayerischer ZahlenspiegelTabellen130GraphikenNeuerscheinungen 3. UmschlagseiteBayern in Zahlen 1 20108787

88Statistik aktuellKurzmitteilungenÄnderungen, Erteilung und Aufhebung von Gemeindeteilnamen in Bayern in der Zeit vom01. Dezember 2009 bis 28. Februar 2010E r t e i l t wurden durch Bescheiddes Landratsamtes Donau-Ries vom02. Dezember 2009 der Name„Hahnenhof“ für einen Gemeindeteil der Gemeinde Tapfheim(09 779 218), Donau-Ries; Landratsamtes Deggendorf vom10. Dezember 2009 der Name„Obernberg“ für einen Gemeindeteil der Gemeinde Schaufling(09 271 148), Landkreis Deggendorf; Landratsamtes Dachau vom 18.Februar 2010 der Name „Eichenhof“ für einen Gemeindeteil derGemeinde Sulzemoos(09 174 146), Landkreis Dachau.G e ä n d e r t wurde durch Bescheid des Landratsamtes Donau-Ries vom02. Dezember 2009 der Namedes Gemeindeteils „Böldlschwaige“ in „Bäldleschwaige“ der Gemeinde Tapfheim (09 779 218),Landkreis Donau-Ries; Landratsamtes Straubing-Bogenvom 07. Dezember 2009 der Name des Gemeindeteils „Hasenquanten“ in „Haselquanten“ derGemeinde Hunderdorf(09 278 139), Landkreis Straubing-Bogen.Nachtrag zur Umgliederung einesGemeindteils zum 01.01.2009U m g e g l i e d e r t wurde durchVerordnung des Landratsamtes Traunsteinvom 19. November 2008 der Gemeindeteil „Dobelgraben“ ausder Gemeinde Wonneberg(09 189 165) in die GemeindeWaging (09 189 162), LandkreisTraunstein.A u f g e h o b e n wurde durchBescheid des Landratsamtes Rottal-Inn vom02. Februar 2010 der Name desGemeindeteils „Berghäuser“ derGemeinde Reut (09 277 140),Landkreis Rottal-Inn.2009 brachte Einbußen für die bayerischen BrauereienDer Bierabsatz der bayerischenBrauereien (ohne alkoholfreies Bierund Malztrunk) verringerte sich imJahr 2009 gegenüber dem Vorjahrum 1,6% bzw. 370 000 Hektoliterauf 22,3 Millionen Hektoliter. Rund84,6% des bayerischen Bieres(18,8 Millionen Hektoliter) wurdeninnerhalb des Bundesgebiets verkauft, was gegenüber 2008 eineweitere Abnahme um 1,3% bedeutete. Erstmals seit dem Jahr 1998entwickelte sich auch der Bierabsatz ins Ausland negativ. Im Jahr2009 gingen knapp 3,4 MillionenHektoliter des Gerstensaftes in denExport, was einem Minus von3,1 % zum Vorjahr entspricht. DieExportquote sank dadurch auf15,1% (- 0,2 %). 76 % des Bierex-ports, das sind 2,5 Millionen Hektoliter (- 5,9%), gingen in Länder derEuropäischen Union. Lediglich dieAusfuhr in Drittländer konnte um6,8 % auf 812 500 Hektoliter gesteigert werden. Schließlich verringerte sich auch der als Haustrunk unentgeltlich und steuerfrei an dieBeschäftigten der Brauereienabgegebene Anteil im Vergleichzum Vorjahr um 2,7% auf 77 000Hektoliter.Unter den Bundesländern erzieltendie bayerischen Brauereien denzweithöchsten Bierabsatz. Damit lagen sie nur knapp hinter ihren nordrhein-westfälischen Kollegen (24,2 Millionen Hektoliter). DieAnzahl der in Bayern betriebenenBraustätten stagnierte im Jahr2009 nahezu bei 631 (2008: 630).Wie im Vorjahr hatte mit einem Anteil von 47,6% fast die Hälfte derdeutschen Brauereien ihren Sitz inBayern (1995: 56%).Die Angaben richten sich nachdem Sitz der Steuerlager (Brauereien und Bierlager). Im Bierabsatz ist neben der Eigenproduktionder Brauereien auch das im Inland sowie in den Ländern der Europäischen Union hinzu gekaufteFremdbier enthalten.Bayern in Zahlen 3 2010

Statistik aktuellBayerns Bevölkerung nimmt langfristig deutlich abHeute leben in Bayern rund 12,5Millionen Menschen, im Jahr 2060werden es voraussichtlich nurnoch 10,7 bis 11,6 Millionen sein.Diesen Ergebnissen liegen zweiVarianten der Bevölkerungsvorausberechnung zu Grunde, die vonder Fortsetzung der heute nachweisbaren demografischen Trendsmit unterschiedlichen Annahmenzur Höhe der Zuwanderung ausgehen. Nach Variante W1 – hier wirdein jährlicher Wanderungssaldogegenüber dem Ausland von biszu 16 600 Personen unterstellt –würde die Einwohnerzahl Bayernsbis zum Jahr 2021 noch auf 12,62Millionen ansteigen, danach aberlangfristig absinken. Im Jahr 2060würden nach dieser Variante rund10,71 Millionen Personen in Bayern leben. Variante W2 unterstellteine deutlich höhere Zuwanderungaus dem Ausland (Wanderungsgewinne bis zu 33 100 Personen jährlich). Hier würde das Maximum derBevölkerungsentwicklung mit etwa12,78 Millionen Einwohnern erst imJahr 2026 erreicht werden und danach – trotz weiterhin hoher Zuwanderungszahlen – ein Rückgangder Bevölkerungszahl erfolgen.Im bundesweiten Vergleich(exemplarisch an Variante W1 betrachtet) werden andere Bun-desländer vom demografischenWandel stärker betroffen sein alsBayern. Während in Bayern ein Bevölkerungsrückgang um 14,4%von 2008 bis 2060 erwartet wird,müssen vor allem die östlichenBundesländer deutlich höhere Verluste verkraften. Sachsen-Anhalt(- 43,4%), Thüringen (-41,6%) undMecklenburg-Vorpommern(- 36,6%) werden jeweils über einDrittel ihrer Einwohner verlieren.Lediglich die beiden StadtstaatenHamburg (-5,3%) und Bremen(- 14,0%) haben nach den vorliegenden Berechnungen eine günstigere demografische Entwicklungals Bayern zu erwarten.Die Ergebnisse der beiden Varianten W1 und W2 der Bevölkerungsvorausberechung markieren dieGrenzen eines Korridors, in demsich die Bevölkerungsgröße undder Altersaufbau bei Fortsetzungder heute nachweisbaren demografischen Trends entwickeln wird.Folgende Annahmen liegen denbeiden Vorausberechnungsvarianten zu Grunde: Die zusammengefasste Geburtenziffer bleibt annähernd konstant bei rund 1,4 Kindern je Frau. Die Lebenserwartung Neuge-borener wird bis zum Jahr 2060für Jungen um etwa 8 Jahre auf85,2 Jahre und für Mädchen umetwa 7 Jahre auf 89,4 Jahre zunehmen. Der jährliche WanderungssaldoBayerns gegenüber dem Ausland steigt in Variante W1 auf16 500 Personen im Jahr 2014und bleibt dann konstant. In derzweiten Variante W2 steigt er biszum Jahr 2020 auf 33 100 Personen und bleibt dann bei diesem Wert. Die Zuwanderungsgewinne Bayerns aus dem restlichen Bundesgebiet nehmen in beiden Varianten ab: Werden für das ersteVorausberechnungsjahr 2009noch rund 28 000 Neubürger imSaldo erwartet, wird sich dieseZahl auf etwa 17 500 Personen(W1) bzw. 17 300 (W2) im Jahr2020 reduzieren.Ausführliche Daten zur 12. koordinierten Bevölkerungsvorausberechnung des Bundes und derLänder können unter der Adresse www.statistik.bayern.de/demografie oder im Internetangebot desStatistischen Bundesamtes unterwww.destatis.de abgerufen werden.272 670 Studierende an Bayerns HochschulenIm Wintersemester 2009/10 warenan den bayerischen Hochschulenrund 272 670 (Zahlen gerundet)Studierende eingeschrieben. Nachden noch vorläufigen Meldungender Hochschulen lag die Zahl derStudentinnen und Studenten damit um 9,4% höher als fünf Jah-Bayern in Zahlen 3 2010zehn Jahre zuvor (Wintersemester 1999/2000: 24 913). Ingesamtwaren 14% aller Studierenden anBayerischen Hochschulen im Wintersemester 2009/10 im ersten Studiengang für ein LehramtsstudiumDie Zahl der Lehramtsstudierenden eingeschrieben. Von den Studentinnen hatte sich jede fünfte für diewar mit 38 270 deutlich höher alsre zuvor (Wintersemester 2004/05).Im Vergleich zur Jahrtausendwende stieg die Zahl junger Menschen,die an Bayerns Hochschulen studierten, sogar um 29,4%.89

90Statistik aktuellLehrerausbildung entschieden, vonden Studenten nur jeder zwölfte.Damit lag der Frauenanteil in denLehramtsstudiengängen bei insgesamt 69,3%.54 710 der Studierenden warenStudienanfänger, also Studentenim 1. Hochschulsemester. Das waren 53,4% mehr als zehn Jahrezuvor. 6 550 oder 12% aller Stu-dienanfänger wollen eine Lehrerausbildung absolvieren. 73,0%dieser Erstimmatrikulierten warenjunge Frauen.62,9% der Lehramtsstudierendenim ersten Hochschulsemester hatten einen Studiengang in der Fächergruppe Sprach- und Kulturwissenschaften belegt, 26,5% einender Gruppe Mathematik, Naturwis-senschaften. Dabei war der Frauenanteil bei den Lehramtsstudienanfängern in den Sprach- undKulturwissenschaften mit 76,9%höher als in mathematisch-naturwissenschaftlichen Studiengängen (65,6%). Bei den übrigen Studienanfängern in diesen beidenFächergruppen lagen die entsprechenden Anteilswerte bei 75,1%bzw. 36,9%.Umsätze bayerischer Unternehmen stiegen 2008 um 2,8 %Trotz aufkeimender Wirtschaftskrise gab es auch im Jahr 2008wieder mehr umsatzsteuerpflichtige Unternehmen in Bayern. Aufgrund der Ergebnisse der Umsatzsteuerstatistik mitteilt, stieg derenZahl gegenüber 2007 um 1,9%auf über 575 000 Unternehmen.Die von diesen Unternehmen angemeldeten steuerbaren Umsätzeaus Lieferungen und übertrafen mitmehr als 880 Milliarden Euro um2,8 % noch das Ergebnis des Jahres 2007. Der aktuelle Anstieg fielallerdings geringer aus als in denJahren 2005 bis 2007, in denensich die Umsätze im Vorjahresvergleich zwischen 5,5 und 6,9% erhöht hatten. Der durchschnittlicheUmsatz je Unternehmen betrug1,53 Millionen Euro ( 0,8%). DieEinnahmen des Fiskus aus den ab-geführten Umsatzsteuer-Vorauszahlungen stiegen 2008 um 2,6%auf 16,9 Milliarden Euro.Sehr dynamisch zeigte sich inden vergangenen Jahren der Wirtschaftsabschnitt Energie- undWasserversorgung. Waren 2003noch 0,6% aller bayerischen Unternehmen in dieser Branche tätig,lag deren Anzahl 2008 schon beiUmsatzsteuerpflichtige sowie deren Lieferungen und Leistungen in Bayern 2008 nach reich1AnzahlLieferungen und Leistungen3Veränderungggü.2007AnteilMill. Insgesamt1234Veränderungggü.2007Anteil1 000 %%Land- und Forstwirtschaft, Fischerei und Fischzucht .Produzierendes Gewerbe .dar. Verarbeitendes Gewerbe .Energie- und Wasserversorgung .dar. Elektrizitätserzeugung .Baugewerbe .Handel; Instandhaltung u. Rep. v. Kfz u. Gebrauchsgütern .dav. Großhandel .Handelsvermittlung .Einzelhandel .Instandhaltung und Reparaturen .Dienstleistungsbereich .dar. Gastgewerbe .Übrige Wirtschaftsbereiche4 dar. Verkehr und Nachrichtenübermittlung .je Steuerpflichtigeninsgesamt15 598115 06349 3619 8507 70555 131123 47719 60812 98283 1747 713295 56341 43325 90822 34 494388 587318 92230 00513 12837 120222 255128 0106 89582 7144 636230 55011 96535 60229 12,72883 3776 4613 0461 7046731 8006 5285313946017802891 3741 309575 6091001,9881 4871002,81 531Klassifikation der Wirtschaftszweige, Ausgabe 2003, Tiefengliederung für die Steuerstatistiken.Unternehmen mit Hauptsitz in Bayern und Lieferungen und Leistungen von mind. 17 500 Euro.Ohne Umsatzsteuer.Verkehr u. Nachrichtenübermittlung, Kredit- u.Versicherungsgewerbe, öff. Verwaltung, Sozialversicherung u. Arbeitsförderung.Bayern in Zahlen 3 2010

Statistik aktuell1,7 %. Im selben Zeitraum stieg ihrAnteil an den steuerbaren Umsätzen aus Lieferungen und Leistungen von 2,3% auf 3,4 %. Eine besonders hohe Steigerung gab esbei den Unternehmen der Elektrizitätserzeugung: Im Jahr 2008gab es mit 7 705 Unternehmen( 32,8% zum Vorjahr) sieben Malso viele wie noch im Jahr 2003(1 115 Unternehmen). Die Umsätzeaus Lieferungen und Leistungen indiesem Bereich stiegen ebenfalls,wenngleich deutlich verhaltener.Diese Entwicklung dürfte sich vorallem auf die zunehmende Nutzung regenerativer Energieträgerzurückführen lassen.Die Umsatzsteuerstatistik weist alle Unternehmen mit Hauptsitz inBayern nach, die einen Jahresumsatz von mindestens 17 500 Euro erzielten und monatlich odervierteljährlich Umsatzsteuer-Voranmeldungen abzugeben hatten.Grundlage bilden die jährlich vonder bayerischen Finanzverwaltungübermittelten Daten aus den Voranmeldungen der Umsatzsteuerpflichtigen.Ausführliche Ergebnisse enthält der Statistische Bericht „Umsätze und ihre Besteuerungin Bayern 2008“ (Bestellnummer: L41003200800, Preis der Druckausgabe: 22,90 ).*Arbeitnehmerverdienste in Bayern im Jahresvergleich um 1,2 % gestiegenIn Bayern lag der durchschnittlicheBruttomonatsverdienst vollzeitbeschäftigter Arbeitnehmer im4. Quartal 2009 im Durchschnitt bei3 290 Euro. Dies waren, nach vorläufigen Berechnungen, 1,2%mehr als im vergleichbaren Zeitraum des Vorjahres. Dabei ging dieAnzahl der im Wochendurchschnittbezahlten Arbeitsstunden von 39,1auf 38,5 Stunden zurück. Der Bruttostundenverdienst erhöhte sichum 2,4% auf 19,65 Euro.Im Dienstleistungsbereich erhöhten sich die Verdienste vollzeitbeschäftigter Arbeitnehmer im Durchschnitt um 2,2% wohingegen sieim Produzierenden Gewerbe um0,1 % zurückgingen. Mit 3 290 Eurolag dabei der durchschnittliche Monatsverdienst im Dienstleistungsbereich auf dem gleichen Niveauwie im Produzierenden Gewerbe.Vergleichsweise ausgeprägt sindhingegen die Unterschiede bei derwöchentlichen Arbeitszeit. So wardie bezahlte wöchentliche Arbeitszeit im Dienstleistungsbereich fürvollzeitbeschäftigte Arbeitnehmermit 39,4 Stunden um 5,3% höherals im Produzierenden Gewerbe(37,4 Stunden).Diese Daten sind vorläufige Ergebnisse der vierteljährlich statt-findenden Verdiensterhebung.Befragt werden in einer repräsentativen Stichprobe ca. 5 000 bayerische Betriebe aus nahezu allenBranchen der gesamten Wirtschaft mit Ausnahme der Landund Forstwirtschaft. Endgültigeund dann auch tiefer gegliederteErgebnisse werden voraussichtlichbis Ende März 2010 veröffentlicht.Ausführliche Ergebnisse enthält der Statistische Bericht Verdienste und Arbeitszeitenim Produzierenden Gewerbe und Dienstleistungsbereich in Bayern im 4. Quartal 2009(Bestellnummer: N 11003 Preis der Druckausgabe: 11,30 ).*2009 massive Steuerausfälle für Bayerns KommunenNach den Ergebnissen der kommunalen Kassenstatistik brachenim Jahr 2009 die Steuereinnahmender bayerischen Gemeinden undGemeindeverbände um 8,8% auf11 989,4 Millionen Euro ein. Dabeigingen vor allem die Einnahmender Kommunen aus der Gewerbesteuer 2009 im Vorjahresvergleichmassiv zurück. Vom Gewerbesteueraufkommen in Höhe von 5 685,0Bayern in Zahlen 3 2010Millionen Euro führten die Kommunen gut 979,8 Millionen Euro Gewerbesteuerumlage an das Landund den Bund ab, so dass in denGemeindekassen netto 4 705,1Millionen Euro verblieben. Gegenüber dem Jahr 2008 ist das einRückgang um 956,3 Millionen Euro bzw. 16,9%. Dabei gingen dieGewerbesteuereinnahmen (netto) der 25 kreisfreien Städte im Be-trachtungszeitraum um 20,3% auf2 203,8 Millionen Euro zurück unddie der 2 031 kreisangehörigenGemeinden um 13,9% auf 2 493,8Millionen Euro.Die Einnahmen aus dem Anteil ander Lohn- und Einkommensteuer, der vom Volumen her bislangzweitwichtigsten Steuerquelle derbayerischen Städte und Gemein-91

92Statistik aktuellden, gingen mit 5 134,6 MillionenEuro um 4,6% gegenüber demVorjahresergebnis zurück. Dabeisanken die Einnahmen der kreisfreien Städte um 6,1% auf 1 604,3Millionen Euro und die der kreisangehörigen Gemeinden gingen um3,9 % auf 3 530,2 Millionen Eurozurück.Beim Anteil an der Umsatzsteuerergab sich 2009 mit gut 535,5 Millionen Euro ein Plus von 2,4%, wobei die Einnahmen der kreisfreienStädte um 1,2% auf 275,9 Millionen Euro zunahmen und die derkreisangehörigen Gemeinden um3,7 % auf 259,6 Millionen Euro.Stabil waren 2009 auch die kommunalen Einnahmen aus denGrundsteuern A und B. Insgesamtnahmen die bayerischen Kommunen 1 567,3 Millionen Euro ein,2,0 % mehr als im Vorjahr. Dabeiwurde bei den kreisangehörigenGemeinden ein Zuwachs von 1,6%auf 910,2 Millionen Euro registriert,bei den kreisfreien Städten ein sol-cher von 2,7% auf 656,2 MillionenEuro.Die übrigen Gemeindesteuern(Hundesteuer, Zweitwohnungssteuer, sonstige Steuern) gingenim Vorjahresvergleich um 2,3 Millionen Euro bzw. 4,6% auf 46,9 Millionen Euro zurück.Ausführliche Ergebnisse enthält der im Aprilerscheinende Statistische Bericht „Gemeindefinanzen und Realsteuervergleich in Bayern 2009“ Bestellnummer: L22003 200944,Preis der Druckausgabe: 13,70 ).*Umsätze des Verarbeitenden Gewerbes in Bayern stiegen im Januar 2010 um 1,3 %Im Januar 2010 konnte das Verarbeitende Gewerbe Bayerns, dasauch den Bergbau und die Gewinnung von Steinen und Erden umfasst, eine leichte Umsatzsteigerung von 1,3% gegenüber demJanuar 2009 verzeichnen. Von den18,9 Milliarden Euro Gesamtumsatz entfielen 10,1 Milliarden Euroauf Umsätze mit dem Ausland( 8,5%) und darunter 4,0 Milliarden Euro auf Umsätze mit denLändern der Eurozone ( 3,1%).Der Anteil der Auslandsumsätzeund der Umsätze mit den Eurozonenländern am Gesamtumsatz betrug 53,3 bzw. 21,3%.gänge aus dem Inland nahmen um3,7% ab, die aus dem Ausland um14,9 % zu.Der Personalstand des Verarbeitenden Gewerbes lag Ende Januar 2010 um 4,3% unter dem Vorjahresstand.Im gleichen Zeitraum wurde dieProduktion um 3,3% zurückgefahren.Die preisbereinigten Auftragseingänge des Verarbeitenden Gewerbes in Bayern legten im Januar2010 gegenüber dem Vorjahresmonat um 6,5% zu. Die Bestellein-Ausführliche Ergebnisse zu diesen Themenenthalten die Statistischen Berichte “Verarbeitendes Gewerbe in Bayern im Januar 2010“(Bestellnummer: E11013 201001, Preis derDruckausgabe: 4,60 ), “Index des Auftragseingangs für das Verarbeitende Gewerbe in Bayernim Januar 2010“ (Bestellnummer: E1300C 201001,Druckausgabe eingestellt) und “Index derProduktion für das Verarbeitende Gewerbe inBayern im Januar 2010“ (Bestellnummer: E12003201001, Preis der Druckausgabe: 3,30 ).*Gut ein Prozent weniger Fremdenverkehrsgäste im JanuarDie rund 13 100 im Januar 2010geöffneten Beherbergungsbetriebemit neun oder mehr Gästebetten(einschl. der Campingplätze) zählten nahezu 1,5 Millionen Gästeankünfte und fast 4,5 Millionen Übernachtungen (jeweils -1,3 % imVergleich zum Januar 2009). DerRückgang bei den Gästeankünften aus Deutschland und aus demAusland lag jeweils bei 1,3 %. DieZahl der Übernachtungen von Gäs-ten aus dem Inland ging um 0,6%zurück, die der Übernachtungenvon Gästen aus dem Ausland um5,3 %. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer aller Gäste lag bei 3,0Tagen; die deutschen Gäste blieben dabei im Durchschnitt 3,2 Tage, die ausländischen 2,2 Tage.Die Auslastung der knapp 547 000angeboten Betten betrug 26,2%(Vorjahr: 27,5%).Innerhalb Bayerns zeigten sich imJanuar 2010 in der Entwicklungder Gästezahlen deutliche regionale Unterschiede: Einen Aufwindverspürte der Osten Bayerns mitden Regierungsbezirken Oberpfalz und Niederbayern sowieOberfranken. Hohe Zuwächsekonnten aus diesen Regierungsbezirken insbesondere die Tourismusregionen Bayerischer Waldund Ostbayerische Städte so-Bayern in Zahlen 3 2010

Statistik aktuellFremdenverkehr in Bayern im Januar zirkeund ausgewählteFremdenverkehrsgebieteinsgesamtHotels .Hotels garnis .Gasthöfe .Pensionen .Jugendherbergen und Hütten .Erholungs- und Ferienheime, Schulungsheime .Ferienzentren, Ferienhäuser und Ferienwohnungen .Vorsorge- und Reha-Kliniken .Campingplätze .Insgesamt .davon Gäste aus demInland .Ausland .darunterOberbayern .dar. München .Niederbayern .Oberpfalz .dar. Bayerischer WaldÉ .Ostbayerische StädteÉ Oberfranken .dar. Oberes Maintal – Coburger Land .FichtelgebirgeÊ Mittelfranken .Unterfranken .dar. Rhön .Schwaben .12772 916236 576156 36867 37439 404107 49372 38430 natin %-0,1-7,2-4,92,44,4-2,66,17,3insgesamt1 756 513604 836359 958229 912105 026332 371455 439554 307VeränderungzumVorjahresmonatin %-1,8-6,8-6,50,64,1-1,13,05,910 4036,974 821-1,61 493 226-1,34 473 183-1,31 200 844292 382-1,3-1,33 842 099631 084-0,6-5,3699 156301 980153 92186 842111 14345 64478 31214 38026 503145 741107 61329 548221 641-4,4-3,35,27,110

Anzahl der in Bayern betriebenen Braustätten stagnierte im Jahr 2009 nahezu bei 631 (2008: 630). Wie im Vorjahr hatte mit einem An-teil von 47,6% fast die Hälfte der deutschen Brauereien ihren Sitz in Bayern (1995: 56%). Die Angaben richten sich nach dem Sitz der Steuerlager (Brau-ereien