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fokus technikFotos: Erhardt Abt, Matthias Enter, Robert Kneschke, phyZick/Fotoliaforschung & innovationfokus technikRobotik und Bildverarbeitung –ein unschlagbares TeamWelchen Beitrag Robotik gepaart mit Bildverarbeitung für eine effiziente Produktion in verschiedenen Industriezweigenleisten kann, zeigen acht Anwendungsbeispiele von VDMAMitgliedsunternehmen.72vdma-Nachrichten november 2015jj Bildverarbeitungssysteme sind Mul titalente: Sie prüfen Qualität, führenMaschinen, steuern Abläufe, identifi zieren Bauteile, lesen Codes und liefernwertvolle Daten zur Optimierung derProduktion, die Roboter zuverlässig, si cher und genau automatisieren und soverbessern. Doch zunächst gilt es, zweiunterschiedliche Systeme zu einemTeam zu vereinen.Auf eine Software-Plattform setzt dabei die Kuka Roboter GmbH aus Augs burg. Die Experten bezeichnen sie als flexibles Multitalent, weil es sich für sta tionäre und direkt am Roboter integrier

fokus technikund kürzere Rüstzeiten für die Produk tion neuer Teile. So kann die zunehmen de Individualisierung in die ProduktionEinzug halten.Zum Einsatz kommt das System inder Elektronikherstellung (Inspektion undLageerkennung), Lebensmittelindustrie(Qualitätskontrolle, Lageerkennung, Bar codelesen, Vereinzeln von Produkten),Automobilbranche (Lageerkennung) so wie bei Werkzeugmaschinen (Qualitäts kontrolle, Lageerkennung, Messaufga ben). Die sehenden Roboter erleichternIntegratoren der Produktionstechnikzum Beispiel, Werkzeugmaschinen in Be trieb zu nehmen, und helfen ihnen, ma nuelle Arbeiten wie das Handling vonProdukten mithilfe der Lageerkennungzu automatisieren.st e u e r nfüh r enpr üf e nClever durchleuchtet:Der Einsatz vonRöntgentechnik in derBildverarbeitung eröffnetneue Anwendungsfelder.ti fi z i e r e ncodes lesente Kameras eignet. Die O nboard-Lösungfunktioniert an jedem Roboter von Kukaohne separate Hardware und reduziertso den Mehraufwand, weil die Arbeit miteinem externen Bildbearbeitungspro gramm entfällt. Das System ermöglichtdie Lageerkennung ungeordneter Teile ineiner Ebene (Pick and Place) sowie dasLesen von Codes und Schriften.Sehende Robotik für ein breites Publikum„Wir haben diese Lösung vor allem fürKleinroboter entwickelt“, erklärt SirkoPrüfer, Produktmanager für „sehende Roboter“. „Wir setzen auf eine Technolo atentenendidforschung & innovationa us w ergie, die der Anwender möglichst einfachund intuitiv ohne große Vorkenntnissebedienen kann.“ Für einfache Bedien barkeit sorgt eine integrierte elektroni sche Unterstützung, die dem Anwenderauch beim Programmieren des Roboters –dem sogenannten Teach-in – hilft.Mit dem System für 2D-Funktionenstellen die Augsburger sehende Robotikjetzt einem breiten Publikum zur Verfü gung. „Vor allem für Anwendungen inder Kleinrobotik ist der Einsatz einerIndus triekamera sinnvoll“, betont Prüfer.Zellen und Anlagen, die Kleinroboterein setzen, erfordern mehr FlexibilitätKamerasystem überwacht das SchüttgutFür vielfältige Aufgaben wie Pick andPlace ist eine Innovation der Denso Ro botics Europe (Denso Europe B. V.) ausMörfelden-Walldorf gedacht. Die Zuführ anlage mit integriertem Ro boter, Kame rasystem und einer eigenen Softwareführt die Materialien über einen Schütt gutförderer zu. „Sobald die Produkte aufdem Band der Zuführanlage abgelegtsind, gelangen sie in den Erfassungsbe reich des Kamerasystems“, erläutertSoftwareingenieur Stephan Steneberg.„Das System entscheidet, wie die nächs ten Schritte ausfallen: Bei gut positio nierten Produkten meldet es die Koordi naten an den Roboter-Controller, damitder Roboter die Produkte aufnimmt.“Bei schlecht positionierten Produk ten meldet das Kamerasystem, dass sievereinzelt oder gewendet werden müs sen, damit der Roboter sie aufnehmenkann. Das Bildverarbeitungssystem aufdem Controller erkennt aber auch, wennzu wenig Schüttgut auf dem Band liegt,und meldet dem Feeder, was zu tun ist.Insgesamt kann die Anlage in dieserKonstellation Teile mit einer Länge von250 Millimetern und einer maximalenMasse von 300 Gramm bewegen. LautSteneberg zeichnet das System vor allemdie ein fache Bedienung aus, denn „nachjeiner kurzen Einführung kann sievdma-Nachrichten november 201573

fokus technikforschung & innovationFotos: Kuka RoboterBei Kunden sind vor allem Roboter gefragt, die mit Bildverarbeitung zusammenarbeiten können.„Wir setzen aufeine Technologie,die Anwender ohne große Vorkenntnissebedienen können.“Foto: Kuka RoboterSirko PrüferKuka Roboter74vdma-Nachrichten november 2015jeder übernehmen, der über Grund kenntnisse in bildgesteuerten Applikati onen verfügt“.Eine sehr anspruchsvolle Aufgabeging die Yaskawa Europe GmbH ausAllershausen an: Schweißbauteile für Kfz-Abgassysteme müssen höchstenAnsprüchen an Maßgenauigkeit und Dichtheit genügen. Entsprechend wich tig und aufwendig ist die Qualitätssiche rung, denn die komplette Messung allernotwendigen Parameter erfordert einMesslabor mit taktiler Messmaschineund dauert rund 15 Minuten.Werkstückträgern, die mit Funketiketten(RFID-Tags) ausgestattet sind.Robotergesteuerte 3D-VermessungAn der ersten Position wird mithilfeeines Stereo-Kamerakopfs die 3D-Ver messung durchgeführt. Jede der beidenzueinander kalibrierten Kameras nimmtjeweils ein Bild des gleichen Merkmalsauf. Hier kommt nun ein Sechs-Achs- Roboter ins Spiel, der dafür sorgt, dass dieKameras jeden Punkt des Bauteils zuver lässig erreichen können: Hängend mon tiert, umfährt der extrem flexible Knick arm-Manipulator das Bauteil komplett.Insgesamt fährt der Roboter dabei überInspektion im Takt der SchweißroboterEbenso exakt, aber deutlich schneller 20 definierte Merkmale des Bauteils an, arbeitet dagegen eine vollautomatische damit die entsprechenden MesspunkteInspektionslösung für einen Automobil- mit einer Auflösung von 0,05 Millime zulieferer. Das System identifiziert das tern von den Kameras erfasst werdenBauteil innerhalb von Sekunden über können.„Ein zentraler Bestandteil der Lösung einen gelaserten Datamatrix-Code, über nimmt eine 3D-Vermessung geometri ist unser Handling-Roboter. Er gewähr scher Merk male im Fahrzeug-Koordina leistet, dass der Kamerakopf zuverlässigtensystem und prüft komplexe Bauteile an jeden der Messpunkte gelangt. Bereitsauf Dichtheit. So kann die Inspektion jetzt ist die Anlage für künftige Änderun exakt im Takt der Schweißroboter ab gen und Erweiterungen ausgelegt“, legt Jürgen Riedinger, Sales GI Robots & Pro laufen.Bei dieser Anlage handelt es sich ducts bei Yaskawa, dar.um eine vollintegrierte autarke Prüf sondermaschine. Sie führt die 100-Pro - Klebeprozesse im Kommenzent- Messung der Bauteile im Produk Doch manchmal hängt eine Lösung auchtionstakt der roboterbasierten Schweiß vom maßgeschneiderten Sensor ab.anlagen (etwa 40 Sekunden pro Bauteil) Daher sind im Automobilbau wegen derdurch. Die zu überprüfenden Bauteile eingesetzten Leichtbaumaterialien zu durchlaufen die Prüfzelle auf einem nehmend Klebeprozesse im Kommen: Umlaufsystem mit bauteilspezifischen Meist trägt ein Industrieroboter die

fokus technikAuf die global erste Roboternähanla ge für bedienerloses, vollautomatischesAbsteppen von Manschettenin der Hemdenfertigung istKontrollierte Kleberaupedie Pfaff IndustriesystemeDer Sensorkopf besteht ausund Maschinen GmbH Zweig einer feststehenden und ei niederlassung KSL aus Lorschner drehenden Baugruppe. Instolz. Bei dem gemeinsamenLetzterer sind die Lasereinhei Projekt mit der Dürkoppten untergebracht. Die fest Adler AG aus Bielefeld, einemstehende Baugruppe ist mitSchwesterunternehmen, trans dem Applikator verbunden. „Unsereportiert ein Roboter das Näh Durch die separat ansteuer Softwaregut: Er entnimmt Manschet bare, im Sensorkopf integrier meldet dieten aus einem Magazin undte Drehachse wird die rotie Qualitäts ab legt sie zur Vermessung überrende Messeinheit unabhän weichungenein Kamera-System, um siegig von der Roboter- oder sofort.“dann kantengenau in derApplikationsdüsenbewegungDr. Stefan GehlenNähanlage zu positionieren.immer optimal zum Klebe VMTMeldet die Kamera, dass sichraupenverlauf geführt. DieKleberaupe lässt sich so auch in Radien eine Manschette nicht innerhalb der vor und Ecken während der Kleberaufbrin gegebenen Toleranz befindet, wird dieseautomatisch ausgeschleust.gung kontrollieren.jLage, geprüft. Die Software meldet Qua litätsabweichungen sofort“, sagt Gehlen.Foto: VMT lebenähte auf. „Um eine hohe QualitätKder Klebeverbindung sicherzustellen, isteine Kontrolle der applizierten Klebe raupe unverzichtbar“, veranschaulichtDr. Stefan Gehlen, Geschäftsführer derVMT Bildverarbeitungssysteme GmbH,Mannheim.Um dieser Aufgabe gerecht zuwerden, entwickelte die Tochter der Pepperl Fuchs GmbH, Mannheim, einenOnline-Kleberaupensensor für den direk ten Einsatz am Roboter. Dieser besitztzwei integrierte Lasersensoren, die derRoboter gemeinsam mit dem Applikatoran der Kleberaupe entlangführt. Darauserstellt ein Bildverarbeitungssystem einhochaufgelöstes, echtes dreidimensio nales Abbild der Kleberaupe, das auf Fehler analysiert wird. „Durch die mit gelieferte Systemsoftware wird die Kle beraupe in Echtzeit auf alle möglichenFehler, wie Geometrie, Volumen undforschung & innovationVERDAMMT STARK, DER KLEINENeues Mitglied der PFC-SteuerungsgenerationController PFC100 Kompakte und leistungsstarke Steuerung mitechtzeitfähigem Linux -Betriebssystem Integrierte Laufzeitumgebung e!RUNTIME basierend aufCODESYS 3 Höchste IT-Sicherheit dank TLS 1.2, IPsec, OpenVPN undeiner Firewalwww.wago.com/pfc100vdma-Nachrichten november 201575

fokus technikforschung & innovation„Der HandlingRoboter gewährleistet, dass derKamerakopfzuverlässig anjeden Messpunktgelangt.“Foto: Yaskawa EuropeJürgen RiedingerYaskawa Europe76vdma-Nachrichten november 2015Vollautomatisiertes Nähen„Die Anlage setzt neue Maßstäbe in derautomatisierten textilen Fertigung, dennsie verkürzt Produktionszyklen, vermei det Stillstände und erhöht signifikant die Produktivität“, sagt ProduktmanagerVeit Mückenmüller-Ammon bei Pfaff.„Wir setzen mit der vollautomatisiertenErstellung der Manschette neue Ferti gungsmöglichkeiten bei der Bekleidungum.“ Das intelligente Handlingsystemermögliche erstmals hochpräzises, be dienerloses Arbeiten in der Bekleidungs fertigung. Durch den Wechsel von Hand arbeitsplätzen zur automatisiertenAnlage könne der Anwender nun auchHemden in reproduzierbarer Qualitätund großer Stückzahl herstellen.Wie sich Bildverarbeitungssystem(BV-System) und Roboter im Idealfall er gänzen lassen, zeigt eine Anwendungaus der Automobilindustrie. „Roboterund Bildverarbeitungssystem arbeitenseit 2013 prozesssicher bei einem Auto mobilzulieferer“, sagt Tillmann Zoller,Projektingenieur bei der i-mation GmbH,Rottweil. „Das Unternehmen hat sichentschieden, das Handling von Brems scheiben zu automatisieren, weil dieBelastung der Mitarbeiter wegen der hohen, bis zu 20 Kilogramm schwerenBauteilmasse zu hoch war.“Es handelt sich um eine vollauto matische Prüf- und Handlinganlage mitGelenkarmroboter und BV-System. Einemobil auf dem Roboter installierteSmart-Kamera mit integrierter Beleuch tung bestimmt die Position der Teile. Einefest installierte Zeilen-Kamera liest perOptical Character Recognition (OCR) –Texterkennung – die Typenbezeichnungder Bremsscheiben. Das ist eine Heraus forderung, denn die gepunktete und auf geraute Typenbezeichnung wird durchsogenanntes Nadelprägen in das Metalleingebracht.Die Software lernt lesen„Die Schrift sieht auf den ersten Blick etwas wüst und schwer lesbar aus“, soZoller. „Wir bringen unserer OCR-Soft ware das Lesen der einzelnen Buchsta ben bei.“ Die Steuerung des BV-Systemsentscheidet dann anhand der Typerken nung, ob es sich um den richtigen, zu bearbeitenden Scheibenrohling handelt.Wenn diese Prüfung bestanden ist,weiß der Roboter dank der KoordinatenInformationen der mobilen Kamera, wieer die Teile greifen muss. Er nimmt dieBremsscheiben mit Magnetkraft auf undfährt sie zu den Bearbeitungsstationen.Die Kamera erkennt mithilfe eines Posi tionskreuzes auch die Lage von Holzplat Foto: Pepperl FuchsFoto: Pfaff IndustriesystemeFoto: Yaskawa Europe / Ziehmann & UrbanDirekt am Roboter integrierte Kamerasysteme eignen sich besonders für die Kleinrobotik. Für den Einsatz von Bildverarbeitung in der Produktion sind keine .

fokus technikFoto: Isra VisionMittel für eine schnelle und nach haltigkosteneffiziente Umsetzung der anpas sungsfähigen Automation liefern dieHessen mit einer Plug-&-Automate-Sen soren-Baureihe. „Die einfache Einrich tung sichert kurze Rüstzeiten und hoheVielseitigkeit. Lange Wartungsintervalleund eine robuste und platzsparendeKonstruktion sorgen für störungsresis tente Prozesse“, sagt Wirth. Die Techno logie setzt an den Greifprozessen an, diezwei Produktionsschritte verbinden. Durchflexible und kostengünstige Einsetzbar keit eignen sich die Sensoren, um orga nisatorische Trends wie eine „schlankeProduktion“ zu organisieren.forschung & innovation„Die zentraleAufgabe derMachine-VisionTechnologie ist,den Fertigungs prozess flexiblerzu machen.“Foto: Isra VisionEinfach installiert und bedientFür die einfache Installation und Bedie nung sind auch hier keine Spezialkennt nisse nötig: Die Sensoren erschließenten, die der Roboter mit Vakuumgreifern einen hohen Grad an Automatisierungaufnimmt, um sie als schützende Zwi und liefern die Erfahrung in Form derschenlagen zwischen die Bremsscheiben Software mit. „So können Firmen diein eine Gitterbox zu legen. „Die Gitterbox Chancen der Digitalisierung einfach undfüllt sich Schicht um Schicht mit Brems kostengünstig nutzen und ihre Produk tion und Qualitätsinspektion mit maxi scheiben und Holzplatten“, sagt Zoller.„Die Hauptaufgabe der Machine- maler Flexibilität optimal unterstützen“,Vision-Technologie besteht darin, auto erläutert der Vice President.Mit der einfach zu installierendenmatisierte Fertigungsprozesse zu flexi bilisieren“, erklärt Holger Wirth, Vice Baureihe ermöglicht Isra Vision den ren President R&D Industrial Automa tion tablen Einsatz von optischen Systemenbei der Isra Vision AG in Darmstadt. Die auch für Produktionen mit kleineren j. großen Vorkenntnisse notwendig.Holger WirthIsra VisionD-1060-triflex RSE 188x88 D-1060-triflex RSE 188x88 22.09.15 14:42 Seite 1igus meine-kette . Energieführen leicht gemacht . News ’15 . Automatisch rückholen .blitzschnell montierenSchlankes Rückholsystem triflex RSE für Roboter Leichte, platzsparende und kostengünstige Lösungfür geschlossene und aufklappbare triflex Roboterketten in den Baugrößen 60 bis 125 Ø. Montagezeiten um 50% senken. Diese motion plastics Newsfinden Sie unter igus.de/neu plastics for longer life igus GmbH Spicher Str. 1a 51147 KölnTel. 02203-9649-800 [email protected] Besuchen Sie uns: SPS IPC Drives – Halle 4 Stand 310, Formtext – Halle 3.1 Stand C45

fokus technikforschung & innovation„Das Kamera systementscheidet,wie die nächstenSchritteausfallen.“Foto: Denso RoboticsStephan StenebergDenso RoboticsLosgrößen. Die Sensoren benötigen keineaufwendige Programmierung, der Schu lungsaufwand ist minimal. Durch ge führte Workflows und ein intuitivesMenü sichern die Sensoren die korrekteund bequeme Einrichtung und verhin dern so Verzögerungen durch Program mierfehler. Kurze Rüstzeiten unterstüt zen die Stabilität der Produktionsprozesseund vermeiden Stillstände.Radprüfung per RöntgenblickDie Entwicklung einer vollautomati schen Röntgenanlage, die AluminiumPkw-Räder für Fahrzeuge prüft, hat dieErhardt Abt AutomatisierungstechnikGmbH aus Kuchen mit dem FraunhoferEntwicklungszentrum Röntgentechnik(EZRT) aus Fürth zusammengebracht.Vom EZRT stammen Bildauswertesoft ware und Röntgendetektor.„Jedes Rad muss geröntgt werden“,sagt Michael Frieß, technischer Leiter beiErhardt Abt. „Uns gelang es, die klassi sche Automatisierung mit dem techni schen Röntgen zu verbinden.“ Zum Ein satz kommt ein Sechs-Achs-Roboter, derdas Rad fast in jede Position zwischenRöntgen-Strahler und Detektor bringt.Die Anlage kann das Rad daher aus allenfür die Beurteilung der Qualität wichti gen Blickwinkel „durchleuchten“. „Eskommt darauf an, dass man immer denbestmöglichen Winkel trifft“, sagt Frieß.„Teachen“ im laufenden BetriebDer Einrichter bringt dem Roboter bei,wie er das Rad positionieren muss, in dem er die Bewegungsabläufe remoteparametriert und sie in der Steuerungspeichert. „Dieses Teachen kann bei derAnlage im laufenden Betrieb geschehen“,erklärt Frieß. Der Einsatz dieser Anlagewird für Anwender durch einen degra dationsfreien Detektor erleichtert. ImGegensatz zu sonst üblichen Systemenerzeugt dieser immer eine gleichbleiben de Bildqualität. Das sonst typische An passen der Bildkennwerte und NachTeachen entfalle daher. „Deshalb ist esegal, auf welcher Maschine ein Kundeseine Räder prüft“, sagt Frieß. WautorNikolaus Fechtfreier Journalist, GelsenkirchenkontaktAnne WendelVDMA Robotik AutomationTelefon 49 69 [email protected] SagertVDMA Robotik AutomationTelefon 49 69 os: i-mationDer „sehende“ Gelenkarmroboter befördert Bremsscheiben dank Bildverarbeitung in die richtige Position.78vdma-Nachrichten november 2015

VDMA VerlagprofileStimmen zur ersten Auflage„Das Buch gibt jedem CEO im Industriegütergeschäft eine praxis erprobte Checkliste an die Hand, um die Profitmarge durch Pricing Maßnahmen zu gestalten und zu optimieren. Die Anwendung derEmpfehlungen bringt einen nachhaltigen Beitrag zur Optimierungder Profitmarge.“i-mation GmbH, RottweilDie Bildverarbeitungssysteme des Unternehmens arbeiten mit Software(Algorithmen) unter anderem zur Fehleranalyse, Mustererkennung, Vermessung sowie zum Lesen von Klarschrift- und Codes. Umsatz:zwischen 4 und 5 Millionen Euro,Mitarbeiter: 14Isra Vision AG, DarmstadtDie vier Anfangsbuchstaben des Unternehmens stehen für „Intelligent Systems Robotics and Automation“. Das Unternehmen entwickelt anwendungsspezifische Software für anspruchsvolle intelligente Machine- Vision-Systeme. Umsatz: 102,5 Mil lionen Euro, Mitarbeiter: weltweit 650Kuka Roboter GmbH, AugsburgDas Unternehmen gehört zur KukaAktiengesellschaft und gilt als einer derweltweit führenden Anbieter von Industrierobotern. Die Kernkompetenzenliegen in der Entwicklung und Produk tion sowie im Vertrieb von Industrie VDMAPfaff Industriesysteme und MaschinenGmbH Zweigniederlassung KSL (KSL),LorschDas Unternehmen baut individuelleMaschinen zur Verarbeitung von Faserverbundwerkstoffen und für alle Artentechnischer Textilien. Es gehört zusammen mit der Dürkopp Adler AGzur ShangGong Europe Holding Corp.GmbH, die beide in Bielefeld sitzen.Umsatz 2014 KSL und Dürkopp:150 Millionen Euro, Mitarbeiter KSL undDürkopp: 1 500Gewinne steigern durch erfolgreiches Preismanagement„Für Entscheider, die mit dem Marketinginstrument ‚Preis‘ überlegtumgehen wollen, gibt das Buch eine Vielzahl praxisorientierterAnregungen und Handlungsalternativen. Man merkt den Autorenihre langjährige Erfahrung an, wenn sie aufzeigen, dass der Preisnicht eine einmalige Entscheidung bei Produkteinführung ist, son dern durch eine Vielzahl von Faktoren des Marktes und der Unter nehmensorganisation bestimmt ist, deren gemeinsame Steuerungsich positiv auf die Rendite auswirkt.“Wolf D. Meier Scheuven, Geschäftsführender Gesellschafter,BOGE KompressorenVMT Bildverarbeitungssysteme GmbH,MannheimDas Tochterunternehmen derPepperl Fuchs GmbH aus Mannheimliefert schlüsselfertige Bildverarbeitungs- und Lasersensorsysteme sowieRobot-Vision-Systeme für alle Indus triesparten. Umsatz Pepperl Fuchs: 500 Millionen Euro, MitarbeiterPepperl Fuchs: 5 600VDMA VerlagBestell Nr. vf 60501ISBN 978 3 8163 0643 6Yaskawa Europe GmbH,Eschborn und AllershausenDas Unternehmen gehört zur YaskawaElectric Corporation aus Kitakyūshū(Japan), einem weltweit führendenHersteller von Servoantrieben, Fre quenzumrichtern und Industrierobotern. Konzernumsatz: 2,7 MilliardenEuro, Mitarbeiter: rund 14 mwww.yaskawa.eu.com2. Auflage2., vollständig überarbeitete und ergänzte AuflagePower Pricing für Industriegüter„Die Beispiele und praktischen Hinweise zeigen, was alles machbarwäre, wenn man diese nur anwenden würde. Wie bewerte ich meineProdukte, wie die Leistungen meines Unternehmens und wie setzeich die Preise im Markt erfolgreich durch? ‚Power Pricing für Indus triegüter‘ bietet sehr anschaulich handwerkliche und pragmatischeLösungen, damit die Unternehmen auch angemessene Preise fürihre Leistungen erhalten.“Stefan Herr, Thomas Beducker, Matthias FrahmPower Pricing für IndustriegüterGünter Lauber, CEO, Siemens Electronics Assembly SystemsHartmut Rauen, Mitglied der Hauptgeschäftsführung, VDMAErhardt Abt AutomatisierungstechnikGmbH, KuchenDas 1997 gegründete Unternehmen,ein Mitglied der Erlanger Heitec-Unternehmensgruppe, liefert schlüsselfertigeAutomationslösungen für unterschiedliche Industrien aus einer Hand. Es hatweltweit bereits über 350 Roboter systeme installiert. Umsatz: 12 Millionen Euro, Mitarbeiter: 80Empfehlungrobotern, Steuerungen und Software.Umsatz 2014: 834,6 Millionen Euro,Mitarbeiter: 3 640Stefan Herr, Thomas Beducker, Matthias FrahmDenso Robotics Europe (Denso EuropeB. V.), Moerfelden-WalldorfDie Tochter der japanischen DensoCorporation aus Kariya, eines der größten Automobilzulieferer der Welt, besitzt mit mehr als 85 000 weltweitinstallierten Robotern viel Wissen undErfahrung in der Automatisierung.Konzernumsatz: rund 29 MilliardenEuro, Mitarbeiter: knapp 140 000VDMA VerlagPower Pricingfür IndustriegüterGewinne steigern durcherfolgreiches PreismanagementDas Buch stellt Pricing nach denwesentlichen Geschäftstypen inder Investitionsgüter-Industriedar. Schwerpunkte sind Pricingim After Sales und besonderenSituationen wie wirtschaftlichemAbschwung, Großprojekten undbei gestiegenen Kosten.VDMA 20132., vollständig überarbeiteteund ergänzte Auflage200 Seiten, 49,99 ISBN 978-3-8163-0643-6www.vdmashop.de/06436

Fotos: Erhardt Abt, Matthias Enter, Robert Kneschke, phyZick/Fotolia j Bildverarbeitungssysteme sind Mul titalente: Sie prüfen Qualität, führen Maschinen, steuern Abläufe, identifi zieren Bauteile, lesen Codes und liefern wertvolle Daten zur Optimierung der Produktion, die Roboter zuverlässig, si cher