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www.flottenmanagement-verlag.de G 59522 6. Jahrgang Dez./Januar 2007/2008EUR 4,–DAS FACHMAGAZIN für innovativesFuhrpark- und ishi-Allradler für User ChooserStabilität erwartet2008: ElektronischeVersicherungsbestätigungAlternative Autogas:3.000 TankstellenlaicepSSUVBandbreite:Nissan-Transporter für jeden BedarfJuristisch komplex:Unfall im Ausland

Alles unter Kontrolle.Die euroShell Card.Alles andere wäre Leichtsinn.Mit den euroShell Fuel Management Services online über alles informiert sein.Das elektronische Informationssystem ersetzt unnötige Komplexität beim Karten- und Kraftstoffmanagement durch punktgenaue Informationen, um so auf unerwünschte Kartenverwendungen sofort reagieren zu können. Ihr Vorteil: Sie haben maximale Zuverlässigkeitund Transparenz zu jeder Zeit.www.euroshell.de

Ralph Wuttke,ChefredakteurFlottenmanagementAnspruchund WirklichkeitDie „grüne IAA“ und die anhaltende CO2-Diskussion wirkt nach in unseren Köpfen. Kraftstoff sparen, Klimaschutz und alternative Antriebe liegen im Trend wie nie zuvor.Laut der aktuellen Fuhrparkmanagement-Studie von Dataforce planen bereits 42,2 Prozentder befragten Fuhrparkleiter, zunehmend in alternative Antriebe zu investieren (Seite 73). InKooperation mit Vereinen wie dem „PRIMAKLIMA e.V.“ ist klimaneutrales Fahren jetzt schonmöglich, und das völlig unabhängig von dereingesetzten Technik: Eine Spende an den Verein kann so bemessen werden, dass ein Teil oderder gesamte CO2-Ausstoß des Fuhrparks durchAufforstungsfläche gebunden und damit neutralisiert wird. Die Fleet Company aus Oberhaching beispielsweise unterstützt diesen Ansatzaktiv in Kombination mit regelmäßigen Fahrsicherheits- und Spritspartrainings (Seite 34). Fürden grundsätzlichen Gedankenwandel in derFlotte spricht auch die rege Teilnahme an derLeasePlan-Tagung „Umweltinitiativen im Fuhrpark“, über die wir ab Seite 16 berichten.Aber es gibt auch noch eine andere Wirklichkeit, nachzulesen in unserem SUV-Special. DerAnteil der weniger umweltfreundlichen SUV indeutschen Fuhrparks nimmt beständig zu: LautDataforce von 3,2 Prozent in 2001 auf bereits7,5 Prozent bis September 2007. Klar: SUV wirken mächtig, bieten durch die erhöhte Sitzposition eine perfekte Übersicht, können ordentlich zuladen und man könnte, wenn man dennwollte, auch mal ins Gelände fahren oder schwere Hänger ziehen. Hohe Restwerte nach dreiJahren zeigen, dass diese Fahrzeugspezies auchim Zweitmarkt nicht minder beliebt ist (Seite74). Erfreulich ist, dass sich dabei der Trendimmer mehr in Richtung Kompakt-SUV ver-schiebt, seit die Premiummarken hier dasFeld aufrollen – sicher auch aus Kostengründen. Der neueste Kompakte, der Volkswagen Tiguan, hat auch unseren beliebtenKostenvergleich spontan, wenn auchknapp, vor Honda CR-V und Nissan X-Trailgewonnen. Dass der Sieg bei den Kostennicht auf Kosten des Nutzwertes ging, zeigtunser Fahrbericht.Letztlich folgen auch die SUV, wenn auchvon einem höheren Verbrauchsniveau kommend, zunehmend dem Trend des Kraftstoffsparens (Seite 50).Nicht sparen hingegen sollte man bei derAbsicherung und Versicherung von Auslandsfahrten, seien sie nun dienstlich oderprivat veranlasst (Seite 78). Eine rundehalbe Million Verkehrsunfälle im europäischen Ausland, an denen deutsche Verkehrsteilnehmer beteiligt sind, sprechenhier eine klare statistische Sprache – fastjeden erwischt es früher oder später einmal.Wohl dem, der gut vorbereitet ist, alle notwendigen Dokumente im Fahrzeug mitführtund gegenbenenfalls eine gute Zusatzversicherung hat – denn eine Harmonisierungdes Unfall-Entschädigungsrechts in Europa ist noch mehr als weit weg. Hier versagtdie sonst sprichwörtliche Regulierungswutdes Europäischen Parlaments ganz eindeutig.Ralph WuttkeChefredakteur

Eine Marke der Daimler AGAuch Unternehmenskulturbraucht Fördermittel.Das neue C-Klasse T-Modell als Firmenwagen.Ein erfolgreiches Unternehmen lebt von begeisterten Mitarbeitern. Begeistern Sie mit der neuen C-Klasse als T-Modell.Einem Auto, das Raumangebot, Fahrdynamik und Designauf außergewöhnliche Weise verbindet. Dazu überzeugt dasFlottenpaket mit vielen Extras zu attraktiven Konditionen.Und kostenlosem ServiceVertrag. Ihr Mercedes-BenzPartner freut sich auf eine Probefahrt mit Ihnen. Kraftstoffverbrauch kombiniert: von 6,0 bis 10,2 l /100 km;

CO2 -Emission kombiniert: von 157 bis 242 g /km.*www.mercedes-benz.de/grosskunden*Die Angaben beziehen sich nicht auf ein einzelnes Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebots,sondern dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen.

6Inhalt463288Praxis12 Das Ganze ist mehrDie Dahme-Nuthe Abwasserbetriebsgesellschaftsetzt bei Unfallschäden auf das LeistungsSpektrum der Lackiererei hellerLeasing16 Unmittelbar, heute, jetzt reagierenLeasePlan-Tagung „Umweltinitiativen imFuhrpark“Als Marke mit AllradKompetenz, die nichtpolarisiert, willMitsubishi in den Fuhrparks weiter an Bodengewinnen. Wir sprachenmit Gert Schaub, BerndGroße Holtforth undAlessandra Mast (v.re.)Ein Tag bei derLöhrGruppe in Koblenz,einem im Flottengeschäft stark engagierten Volkswagen-Händler:Jürgen Flick (M.) undseine Kollegen gaben einen umfassenden Einblick in Aufstellung, Service und Strategien.Vergleichsweise niedrigeUmrüstkosten und einschon sehr gut ausgebautes Tankstellennetz:Ewald Schmitt und UweGanser gehen im Interview darauf ein, mitwelchen Initiativen dieDeutsche AutoGas AGFirmenkunden überzeugen will.Im Flottengeschäft istdas Coupé noch einGrenzfall, die Audi-Interpretation A5 weistjedoch starke Anlagenzum Motivationsfahrzeug auf.Im Fadenkreuz derKritik wegen der CO2-Werteund dennoch im Flottengeschäft weiter auf demVormarsch:Im Special SUV haben wirdiese Fahrzeug-Kategorieaus sehr unterschiedlichenBlickwinkeln beleuchtet.59 Klarer Trend zum SUVInterview mit Martin Verrelli und ChristianHölzel von der EurotaxGlass‘s International AG46 Intensive BasisarbeitInterview mit Gert Schaub, Alessandra Mastund Bernd Große Holtforth von MitsubishiMotors Deutschland62 Einzelne Personen sind JägerFM-Umfrage zum Thema SUV70 GipfeltreffenMAHAG-Talk am Nockherberg72 ProblemlosVelemir Zivaljic, AUTOonline, über risikolosengrenzüberschreitenden Gebrauchtwagen-Handel22 Keine Dramatik in SichtFM-Umfrage zur Leasingraten-Entwicklung73 Klare TrendsInteressante Tendenzen aus der Fuhrparkmanagement-Studie 2007 von Dataforce28 Lösungen auch über 3,5 TonnenInterview mit Michael Briante, VertriebsleiterGroßkunden Nissan-Nutzfahrzeuge32 Autogas wird salonfähigInterview mit Ewald Schmitt und Uwe Ganser,Deutsche AutoGas AG74 Restwert-Könige IITeil 2 der restwertstabilsten Fahrzeuge76 Kosten im Griff1. Strategieforum von FleetCompany undTÜV SüdSpecial SUV34 Weniger Spritverbrauch für mehr WaldKooperation FleetCompany / PRIMAKLIMA49 Der Zweck heiligt die MittelEinleitung36 Konsequente MaßnahmenEfficientDynamics in vielen flottenrelevantenBMW-Modellen50 Spritsparkonzepte bei denGeländegängigenGeht die Gleichung Offroader gleich Schluckspecht generell auf?38 Ökologisch voran – Mitarbeiter der ArcandorAG testeten verbrauchsarme Flottenmodelle40 Hoher BetreuungsstandardEin Tag im VW Großkundenleistungszentrumder LöhrGruppeFlottenmanagement 6/20074944 Erfolgreiche FortsetzungDie zweiten FLEETdays der Hiepler PartnerAkademie19 Erhöhung der inneren EffizienzÜbernahme der LHS durch AlphabetManagement4066 Über Stock und SteinMazda CX-7 2.3 I MZR DISI67 Reifen ist nicht gleich ReifenSUV-Reifen MarktübersichtRecht78 Dienstwagenunfall im AuslandRechtstipps zur SchadenregulierungVersicherung82 Richtungsweisender LösungsansatzDas PS-Team Lead Logistics hat die elektronische Versicherungsbestätigung mitentwickeltSteuer84 Unternehmenssteuerreform 2008Auswirkungen auf das FuhrparkmanagementMarktübersicht85 Toyota/Lexus ja, aber welche?Flottenrelevante Fahrzeuge von Toyota undLexusTest51 „And the winners are.“FM-Vergleichsserie SUV88 Emotion in ReinformAudi A5 3.0 TDI quattro58 GeländegängigVW Tiguan 1.9 TDI94 Der KombiVolvo V70 2.4 D

7Inhalt2870942008 wird Nissanim Nutzfahrzeugbereich60 KompetenzCenter ausbauen. Über die Angebote für dasFlottengeschäftäußerte sichMichael Brianteim Interview.Das Angebot anInfo-Tagungen undSeminaren fürFuhrparkmanagerwächst: Wir berichten über die Veranstaltungen vonFleetCompany/TÜVSüd, Hiepler Partner, LeasePlan undMAHAG (Bild).Der Volvo V 70 isttraditionell derschwedischeKombi im deutschen Flottengeschäft. Auf welchem Entwicklungsstand diesehr gepflegteBaureihe angekommen ist, stehtim Test.LapID Service GmbH Fon 0271 - 48 972-0Harkortstr. 23aFax 0271 - 48 972-29D-57072 Siegenwww.lapid.deDamit Führerscheinkontrollenicht zum Albtraum wird haben wir für die immer lästige und oft auchkomplizierte Dokumentation der Führerscheinkontrollen ein effektives und vor allem einfachesSystem entwickelt: LapID.Ein Chip, auf den Führerschein aufgebracht, miteiner Seriennummer, die dem Fahrer zugeordnetist. Dazu kommen schon heute mehrere Hundertöffentliche Prüfstationen. Und eine Internetanwendung, die die Ergebnisse auf einem zentralenServer dokumentiert und für den Fuhrparkleiterbereitstellt. So einfach kann die Dokumentationsein. Sie prüfen den Führerschein einmalig undanschließend erledigen Ihre Mitarbeiter diePrüfungen praktisch im Vorbeigehen.Weitere Infos unter www.lapid.de oder rufen Sieuns an – wir beraten Sie gern.91 TrendsetterHonda CR-V 2.2i CTDi DPFTransporter92 Praktisch PraktikSkoda Praktik 1.4 TDI DPFFahrtelegramme97 Audi A4 / Mercedes Benz C 220 CDI TWissen98 Klima-WandelSparpotenzial bei KlimaanlagenKommunikation100 Zeit und Geld sparenRobert van Gestel und Elke Lash von derMinorplanet Systems GmbH über dasFlottentelematiksystem VMIRubriken3Kommentar8Nachrichten93 Salon102 Gastkommentar / ImpressumAktuelle Infos auch im Internet 345Entlastung von regelmäßigenpersönlichen KontrollenRegelmäßige Kontrolle aller Fahrer,auch des AußendienstesUnabhängigkeit von den Arbeitszeitendes FuhrparkleitersErfüllung der Vorgaben zur regelmäßigen Führerscheinkontrolle für Dienstwagenund PoolfahrzeugeGeringe Betriebskosten und Kostensenkung durch weniger Kontroll- undDokumentationsaufwandFlottenmanagement 3/20056

8Nachrichten in Kürze Im Netz Als zentrale Plattform für Großkunden istdas neue Onlineportal www.volkswagengroup-fleet.de konzipiert. Dort findenFlottenmanager News aus der Branche,Produkt- und Fachinformationen sowieWerkzeuge zur Organisation von Fuhrparks. AutomatiX Am 12. Oktober kündigte Jaguar denModelljahrgang 2009 des X-Type an. Neben einem neuen Karosseriedesign undveränderten Details im Innenraum, ist abFrühjahr 2008 auch eine Sechsgangautomatik für den 2,2-Liter Turbodieselerhältlich. Getriebe Für die Modelle Mondeo, S-Max und Galaxyhält man bei Ford ab sofort eine neueSechsgangautomatik bereit. Das Getriebe kann in Kombination mit dem ebenfallsneuen 2,3-Liter-Duratec-Benziner oderdem 2,0 Liter Duratorq TDCi-Diesel bestelltwerden. Umbenennung Nach der Namensänderung in Daimler AGwird auch die Vertriebsorganisation desKonzerns umbenannt. Seit 1. Novemberträgt sie den Namen Mercedes BenzVertriebsorganisation Deutschland(MBVD). Restwert-Star Dem Transporter Fiat Ducato attestiertEurotaxSchwacke den geringsten Wertverzehr seiner Klasse. Der Verkäufer einesdrei Jahre alten Fiat Ducato 2.3 mit einerLaufleistung von 90.000 Kilometern kannnoch bis zu 50,9 Prozent des ehemaligenNeupreises erhalten. Umwelt-Label Nach Polo, Passat und Passat Variant sindder Golf und Golf Plus nun die nächstenModelle des Volkswagen Konzerns, die absofort mit BlueMotion Technologie bestelltwerden können. Sie sollen somit die sparsamsten Wagen ihrer Baureihe sein. Lückenschluss Die Unternehmen Shell und Erdgas Mobilhaben einen Kooperationsvertrag geschlossen. Dadurch soll das Tankstellennetz ausgebaut werden, um vor allem anAutobahnen Lücken zu schließen und dieVerfügbarkeit des Kraftstoffes zu erhöhen. Inklusive Für Geschäftskunden von Mercedes Benzist der ServiceVertrag Flotte ab sofort inklusive. Das bedeutet, dass Kunden mitgültigem Mengenrabattabkommen für dieA-, B-, C- und E-Klasse drei Jahre langeinen kostenlosen Servicevertrag erhalten. Sparsamer Diesel Der VW Caddy steht seit November mit einer neuen Motorisierung bei den Händlern. Ein 2,0-Liter-Diesel mit 103 kW/140PS soll bei einem Verbrauch von 6,4 Litern für mehr Fahrspaß sorgen. Der Motor ist bereits im Caddy Maxi im Einsatz.Flottenmanagement 6/2007LeichtgewichtDas Headset BT2040 von Jabra ermöglicht es dem Telefonierenden erstmals auf Akkus zu verzichten, denn es lässtsich mit einer handelsüblichen Batterie bestücken. Dasumständliche Suchen nach einer Auflademöglichkeit entfüllt somit. Ein automatischer Energiesparmodus gewährleistet bis zu 6 Monate Standby – beziehungsweise achtStunden Sprechzeit. Das Bluetooth-Gerät liegt mit nur 16Gramm fast unmerklich im Ohr. Ebenfalls mit hohem Tragekomfort durch „Behind-the-Ear“-Design will das Bluetooth Headset BT2020 punkten. Es unterstützt Rufannahme, beziehungsweise Rufbeendigung, Wahlwiederholungsowie – abhängig vom Mobiltelefon – Sprachanwahl, Anklopffunktion und Anrufabweisung. Das BT 2040 kostet17 Euro netto, das BT 2020 ist für 32 Euro netto zu haben.ZuwachsDie AuDaCon AG hat an ihrem Hauptstandort Weikersheim drei neue Tochtergesellschaften gegründet. Ziel ist es,eine neue Unternehmensstruktur zu schaffen, haben doch wachsende Anforderungen es notwendig gemacht, verschiedene Tätigkeiten in eigene Gesellschaften zu überführen. Um dem wachsenden Bedarf im Bereich der Serviceleistungen gerecht zu werden, wurde die AuDaCon Consulting GmbH gegründet. Aus der bisherigen EDV-Abteilungist die AuDaCon IT Solutions GmbH entstanden, und mit der AuDaCon Data Development GmbH will man die Datenverarbeitung im automotiven Bereich sicherstellen. Trotz der Trennung werden alle drei Gesellschaften ihren Sitz imAuDaCon Haus in Weikersheim haben.LadungssicherungWer sein Mobiles nicht nur sicher im Auto verstauen möchte, sondern es dabei auch nochgleich mit Ladestrom füttern will, kann auf dieneuen Handyhalter aus demHause Bur y zurückgreifen. Erhältlichsind die Halterungenfür alle gängigen Modelle. Ab Ende desJahres können sogarBesitzer des iPhonesich von Bury ausrüsten lassen. Undwer sich ein neuesTelefon kauft musslediglich den Halteraustauschen, dasBasis-Set kann,nach einmaliger Installation, weiterhingenutzt werden.NetzwerkRaumwunderEin europaweit agierendes Netzwerk aus Reifendienstleistern wurde im Oktober dieses Jahres gegründet. Als deutsches Gründungsgmitglied unterzeichnete die Top Service Team KG den Kooperationsvertrag zwischen Partnern aus Portugal, Spanien, Italien, Belgien, den Niederlanden und Großbritannien. Das neu formierte Netzwerk TEN (TyreEuropean Network) vereint mehr als 2.100 Reifenfachhändler mit insgesamt rund 6.000 Mitarbeiternund bietet grenzüberschreitenden Reifenservice fürFlotten- und Fuhrparkbetreiber.Für den kommenden Fiat Fiorino hält Sortimo schon jetztdie Fahrzeugeinrichtung Globelyst bereit. Das System beinhaltet einen speziellen Rahmen auf dem sich Fachböden, Schubladen und Koffer in unterschiedlichen Breiten und Höhen frei miteinander kombinieren lassen. Miteinem Schnellwechselsystem können Werkzeug, Material und ähnliches schnell herausgenommen und nach Benutzung wieder an Ort und Stelle verstaut werden. DesWeiteren wurde der Fiorino mit neuartigen Bodenverzurrschienen ausgestattet, die ein sicheres Verladen von sperrigem Ladegut ermöglichen sollen.

Ich will viel mehr!Unterwegs DVD-Filme mit vollem Sound genießen, digitale Musik hören,per Bluetooth frei telefonieren, iPod-Audio und -Video nutzen, Fernsehen viaoptionalen TV-Tuner empfangen, europaweit präzise ans Ziel kommen.Alles ist möglich, alles ist drin und alles wird auf brillanten LCD-Touchscreenszum maximalen Erlebnis – mit AVIC.www.pioneer.deAVIC-D3: maßgeschneiderteNavigation & Entertainment

10NachrichtenPersonalienRoland Punzengruber ist als Nachfolger Rudi Indermühles am 1. November 2007 neuer Vertriebsdirektor beiCitroën Deutschland geworden. Der gebürtige Österreicher gehört seit 1996dem PSA-Konzern an und war zuvorVertriebsdirektor der Citroën ÖsterreichGmbH.Holger Böhme wechselt von seinemPosten als Direktor Flotten Großkundenin die Position des Vertriebsvorstandsder Renault Deutschland AG. Er folgtdamit auf Achim Schaible, der sich einer neuen beruflichen Herausforderung im Automobilbereich widmenwill.SpezialgebietPlötzlich lag eine sehr spezielle Anforderung auf dem Tisch. Im Zuge einer gewonnenen europaweiten Ausschreibung musste die DeTeFleetServices in Bonn für einen neuen Großkundenmultifunktional einsetzbare Fahrzeuge bereitstellen. Sie sollten ebenso geländegängig wie autobahntauglich, für den Personen- wie auch den Lastentransport geeignet, sparsam im Verbrauch sein und mit niedrigen CO2-Werten aufwarten. In den Augen der DeTeFleetServices-Geschäftsleitung entspricht der neue Mazda BT 50 diesem Anforderungsprofil in vollem Umfang.So konnte Dittmar Michelsen (ganz li.), Leiter Business Vertrieb bei der Mazda Motor Deutschland GmbH, bereits am 23. November an Horst Krastetter (2.v.re.), Sprecher der Geschäftsführung der DeTeFleetServices, in Bonn die ersten vier Exemplare des BT 50 übergeben.Jörg Lubig verstärkt seit September2007 den Vertrieb für Großkunden beider TÜV Rheinland Kraftfahrt GmbH.Bei seinem vorigen Arbeitgeber Fordwar er in dem Bereich Marketing undVertrieb tätig.Alastair MacLeod ist seit OktoberChief Executive Officier bei EurotaxGlass‘s International. Sein Vorgänger Kevin Gaskell zieht sich aus derFirmenleitung zurück, steht dem Unternehmen aber weiterhin zur Verfügung.Bernhard Schmitz, vormals im Bereich Marketing und Kommunikationder Ford Werke tätig, arbeitet seit Oktober 2007 als neuer Leiter Nutzfahrzeuge des Konzerns. Dort ist er zuständig für Marketing und Vertrieb derBaureihen Transit, Transit Connect,Ranger und Fiesta Van.Andreas Gabriel trat zum November2007 die Nachfolge von Dr. RainerLandwehr an und ist somit neuer Geschäftsführer der Nissan Center EuropeGmbH. Sein Vorgänger verlässt zumJahresende des Unternehmen, um sichneuen beruflichen Aufgaben zu stellen.Manfred Kantner ist seit November2007 neuer Vorstandsvorsitzender derFiat Group Automobiles Germany AG.Er gehörte der Gruppe seit April 2004als Vorstandmitglied für die Volumenmarke Fiat an.Werner H. Frey rückte am ersten Dezember in die Position des Geschäftsführers bei Hyundai Motor Deutschlandauf. Zuvor lenkte er die Geschicke derFiat Group Automobiles Germany AGals Vorstandsvorsitzender.Harald Frings ist seit 1. Oktober Geschäftsführer der neuen Hannover Leasing Automotive GmbH mit Sitz inGrünwald. Das neue Unternehmen bietet als Tochter der Hannover LeasingGmbH & Co. KG herstellerunabhängiges Full Service-Leasing undFuhrparkmanagement für gewerblicheFlottenbetreiber. Frings ist in der Branche wohlbekannt als langjähriger Sprecher der Geschäftsführung der seinerzeitigen ASL Auto-Service LeasingGmbH in Oberhaching.Flottenmanagement 6/2007ZusammenschlussDie beiden Firmen GE Capital Services GmbH und ASL Auto Service-Leasing GmbH firmieren seitNovember unter dem Namen GE Auto Service Leasing GmbH. Das Unternehmen mit Sitz in Unterhaching wird am Markt unter dem Namen ASL – Part of GE Capital Solutions auftreten. Der Geschäftsführer Albert de Cillia zu der Verschmelzung: „ASL – Part of GE Capital Solutions wird mit 86.000Leasing-Fahrzeugen unter den Top 3 im deutschen Flottenmarkt zu finden sein. Mit dem Zusammenführen der Stärken beider Firmen ist die Plattform für weiteres Wachstum st jeder Fuhrparkmanager kennt das Problem: Für die unterschiedlichsten Service- undReparaturdienstleistungen fallen Unmengenvon Rechnungen und Belegen an. Diese müssen nicht nur gesichtet, bearbeitet und archiviert, sondern auch noch im Idealfall auf ihrEinsparpotenzial durchleuchtet werden. All dassoll die Software AuDaConINVOICE erleichtern.Damit können verschiedene Serviceprozessebereits im Voraus kalkuliert und dann kostensparend abgewickelt werden.Großkundennutzer können seit Jahren auf die BMWBusiness Card als Betreuungsinstrument zurückgreifen. Neu hingegen ist seit November 2007 das Mobilitätsangebot. Es umfasst die Überlassung eines Ersatzfahrzeuges während der Wartung und einen Holund Bringservice im jeweiligen Stadtgebiet. WeitereFeatures sind eine bevorzugte Serviceterminvergabeund kostenlose Fahrzeugwäsche inklusive Innenraumreinigung. Das nach Kundenwünschen geformte Leistungspaket ist bundesweit einheitlich und giltuneingeschränkt.EinstecklösungEine Plug & Play Freisprechanlage der besonderen Art hat FunkwerkDabendorf mit dem Ego Cup im Programm. Denn dieses für Einsteiger konzipierte Bluetooth-Gerät lässt sich einfach in den Getränkehalter des jeweiligen Fahrzeugs stecken. Lautsprecher und Mikrofon sind bereits in dem kompakten Gehäuse integriert. Der Vorteildes Systems liegt klar auf der Hand: Ohne große Umbaumaßnahmen lässt sich die Anlage in jedes beliebige Auto mit Getränkehalter transferieren. Sie ist ab sofort für 75 Euro netto erhältlich.

A7; :G 1:[email protected] 37 3 4/[email protected] 9/ /::3 [email protected] [email protected]/53 03/ BE @B3 9SW\ HeSWTSZ 2S \ScS ËY]RO 4OPWO Wab eWSRS 5SeW\\S RSa Í5]ZRS\S\ :S\Y ORSa½sPS hScUS\ OcQV AWS aWQV d]\ aSW\S ?cOZWbwb aSW\S[ 2SaWU\ c\R aSW\S\ QZSdS S\ /caabObbc\UaRSbOWZa ;SV 7\T] [ObW ]\S\ S VOZbS\ AWS PSW 7V S[ ËY]RO O b\S c\bS & # " " ¼ ;W\ Oca RS[ 4Sab\Sbh RS 2ScbaQVS\ BSZSY][/5 UUT OPeSWQVS\RS SWaS Oca RS\ ;]PWZTc\Y\SbhS\ ]RS eee TOPWO RS

12PraxisAuch die Dahme-Nuthe Wasser- undAbwasserbetriebsgesellschaft in Königs-Wusterhausen setztbei Unfallschäden und Korrosionsbehandlung auf dasausgefeilte Schadenmanagement-Leistungs-Spektrum derHeller Lackiererei in NiederlehmeDas G„Insbesondere von den kurzen Standzeiten angetan“: LutzHeller, Arne Kling (beide heller), Sven Schulze,Rainer Werber(beide DNWAB, v.l.)Die Unternehmensgeschichte der Heller Lackiererei GmbH in Niederlehme an der südöstlichenPeripherie von Berlin, nahe dem Flughafen Schönefeld gelegen, ähnelt in ihren Wesenszügen einwenig der wohlbekannten Legende „Vom Tellerwäscher zum Millionär“. Sie ist eine echte Selfmademan-Story, beginnend bei Null. „Wir habennach der Wende 1992 mit einer Autolackierereiin einer ehemaligen Turnhalle angefangen“, blicktUnternehmensgründer Lutz Heller nicht ohneStolz zurück, „wir haben das Gelände zum symbolischen Preis von seinerzeit noch einer Markerworben und das Bürogebäude mit eigenen Händen aufgebaut.“Heute steht heller für eine Hausphilosophie, dieda lautet: „Das Ganze ist mehr.“ Das meint Lackierung im weitesten Sinne bis hin zu Bootenund Flugzeugen, bis hin zur Erfüllung eines jeden Wunsches in Firmenfarben, das meint Unfallinstandsetzung und Karosseriebau, Schadenmanagement mit ausgefeilter Logistik und einemKundenservice rund um die Uhr. Letzteres,Flottenmanagement 6/2007insbesondere auch für Fahrzeug-Flottenbetreiber interessante Angebot, beinhaltetjetzt im einzelnen: 24 Std.-Notrufnummer(montags bis samstags) Drei-Schicht-Betrieb Kostenvoranschlag binnen 24 Stunden Bundesweiter Kfz-Hol- und Bringdienst Ersatzfahrzeuggestellung in allen Klassen (ohne Firmenwerbung) Einsatz geschlossener Trailer(auch für Transporter) Fahrzeuge bei Transport und auf demWerksgelände versichert Instandhaltung und Reparatur nachHerstellerangaben Übernahme der Herstellergarantie fürbearbeitete Teile Digitale Dokumentation von Schadenund ReparaturDigitale Dokumentation von Schaden und Reparatur„Wenn beispielsweise der Anruf von einer Leasinggesellschaft kommt, in Hamburg oder München steht einverunfalltes Auto, und der Kunde braucht einen Ersatzwagen,“ schildert Lutz Heller den Ernstfall, „laden wirden Ersatzwagen in den Lkw und fahren hin. Und wirsagen dann nicht nur ‚wir kommen jetzt‘, sondern wirsind dann schon unterwegs und nehmen den Unfallwagen huckepack mit zu uns.“„Auch gestohlene Fahrzeuge auf Korsika abgeholt“Die Iveco-Niederlassung in Brandenburg und Sixtbeispielsweise gehörten mit zu den ersten Kunden, seit1995 holt heller für Sixt im gesamten BundesgebietUnfallautos ab und stellt auch das Schadenmanagementdar. „So etwas verbindet auf lange Zeit“, unterstreichtLutz Heller. „Manchmal bin ich auch heute noch selbstim Einsatz, und es macht mir immer noch Spaß, weilich in Regionen komme, die ich bisher nicht kannte. Eskommt gelegentlich vor, dass wir nach Paris, Italien,Polen oder Tschechien müssen. Wir sind auch schon inNorwegen gewesen und haben auch schon gestohleneAutos auf Korsika abgeholt.“

Praxisanze ist mehr1. „Gerade auch in der Farbgenauigkeit scheidet sichdie Spreu vom Weizen“: Der Computer gibt Auskunft,welche Zusammensetzung die Farbe haben muss2. „Wir haben die Erfahrung gewonnen, dasspartnerschaftliches Arbeiten auf Vertrauen baut, dasmit der Qualität der Leistung wächst“: Sven Schulze,Rainer Werber, Lutz Heller (v.l.)3.-4. Die Exaktheit der Vorarbeiten, .Polieren (3.), Spachteln, Füllen, Spachteln (4).12.fördert auch die optimierte Lackierung derFahrzeuge„Das Ganze ist mehr“: das meint auch Unfallinstandsetzung und Schadenmanagement mit ausgefeilter Logistik (5. 6.)7. Die Lackierarbeiten werden in drei HochleistungsSpritzkabinen mit angeschlossenem Trockner zurVerarbeitung umweltfreundlicher Wasserlackeausgeführt.3456Die Unfallinstandsetzung nach den jeweiligenHerstellervorgaben umfasst bei heller an acht Karosseriearbeitsplätzen das komplette professionelle Programm. Das beginnt beim lackierfreien Ausbeulen, geht über Arbeiten an Aluminiumkarosserien und Kunststoffteilen und reicht hin bis zuKarosserie-, Rahmenrichtarbeiten, Achsvermessung, Sandstrahlarbeiten und Glasreparaturen.An den 16 Lackierarbeitsplätzen können sämtliche Werkstoffe – Stahl, Aluminium, Kunststoffund Holz – mittels Niederdruckspritztechnik undunter Verwendung von Wasserlacken gefärbt werden. Desweiteren kommen im Lack- und Innenbereich auch smart-repair-Methoden zur Anwendung.„Jede Lackiererei hat ihre eigene Handschrift“Die Lackierarbeiten werden in drei HochleistungsSpritzkabinen mit angeschlossenem Trockner zurVerarbeitung der umweltverträglichen Wasserlacke ausgeführt. Darüber hinaus sind moderne Absaug- und Filteranlagen in Betrieb. „Das kommtnicht nur der Natur zugute, was allein schon ein7wichtiger Grund wäre so zu verfahren“ erklärtVertriebsleiter Arne Kling, „sondern sorgt auchdafür, dass unsere Arbeiten gleichmäßig perfektausgestaltet sind, was wir zudem noch durch eininternes Qualitätsmanagement regelmäßig kontrollieren.“„Gutachter sagen ‚Ja und Amen‘, obwohl sie nichthinaus gefahren sind“Im Rahmen des Schadenmanagements wickeltheller das gleiche Programm ab wie ein Gutachter. „Dabei sind unsere Kostenvoranschläge kostenlos, es gibt hier ja auch Unternehmen, die das berechnen“,Rainer Werber,schlüsselt der Firmenchef auf.Auch die baulicheGeschäftsführer„Wir bekommen auch schonTrennung von VorDNWAB:bereitung, Spritzeinmal Gutachten zu sehen, indenen aus einem 4.000 Euroanlagen und Lack„Wir haben vor einiSchaden 7.000 geworden sindfinish fördert diegen Jahren das Leisoptimierte Lackieoder aus 10.000 Euro 12.500tungsvermögen derEuro. Gerade bei Aluminium-Karung der FahrzeuHeller Lackiererei mitrossen kann ein Schaden auchge. „Gerade beiProbe- und Unfallden Vorarbeitenbeispielsweise bei 22.000 EuroLackierungen getestet“wie Schleifen,liegen. Andererseits gibt es auchSpachteln, Füllen,viele Gutachter, die zu allem ‚JaSpachteln und inund Amen‘ sagen, obwohl sieder Farbgenauigkeit scheidet sich die Spreu vom nicht einmal zur Begutachtung hinaus gefahrenWeizen,“ gibt Heller Einblick, „Jede Lackiererei sind.“hat ihre eigene Handschrift, das ist eben ein Ein vordringliches Ziel in der Abwicklung desHandwerk und kein Industriezweig.“Schadenmanagements bei heller ist die GewährFlottenmanagementFlottenmanagement 6/20074/200613

14Praxisleistung maximaler Transparenz. Die digitale Dokumentation von Schaden und Reparatur und derelektronische Datentransfer in alle betroffenenRichtungen sollen eine möglichst schnelle Reparaturfreigabe erreichen und vor unliebsamen Reklamationenschützen. „Wir haben ganzeinfach die Erfahrung gewonnen, dass partnerschaftlichesArbeiten auf Vertrauen baut,das durch die Qualität derLeistung wächst“, bekenntLutz Heller. „Das giltgleichermaßen gegenüberunseren Kunden wie auch imKontakt und im Umgang mitden Versicherungsgesellschaften.“„1.000 oder mehr Euro Rückgabeschaden sindschnell beisammen“Weitere Geschäftsfelder bei heller sind das Umlackieren innen und außen in den jeweiligen Firmenfarben des Kunden und in letzter Zeit mit stetig zunehmender Nachfrage auch die Fahrzeugaufbereitung, die unangenehmen Diskussionenbei der Fahrzeugrückgabe an die Leasinggesellschaft oder auch – im Falle eines Kauf-Fuhrparks– an den Fahrzeughändler vorbeugen soll. DasSzenario sei hinlänglich bekannt, es würde umSteinschläge, Kratzer oder die Verunreinigung vonPolstern gefeilscht.„Und ehe sich der Kunde versieht“, weiß ArneKling, „sind schnell 1.000 oder deutlich mehr Euroals Rückgabeschaden beisammen. Dabei lässt sichmanches mit ein paar professionellen Handgriffen für weniger Kosten wieder in einen der Laufleistung angemessenen und dann auch akzeptierten Zustand versetzen.“Lutz Heller und Sven Schulze kennen sich seit ihrer AusbildungszeitSeit einigen Jahren gehört auch die Dahme-Nuthe-Abwassergesellschaft im nahe liegenden Königs-Wusterhausen zu den Kunden der Heller La-ckiererei. Dahme-Nuthe ist ein kommunales Betriebsführungunternehmen für Anlagen der Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung, dasim Mai 1994 gegründet wurde.Zu den insgesamtacht Gesellschafterngehören der Märkische Abwasser- und„Jede Lackiererei hatWasserzweckverbandihre eigene Hand(MAWV), die Wasserschrift, das ist ebenversorgungs- undein Handwerk undA bw asserentsorkein Industriezweig“gungs-ZweckverbandRegion Ludwigsfelde(WARL), der Zweckverband Komplexsanierung mittlerer Süden(KMS), die Stadt Mittenwalde,

VW Tiguan 1.9 TDI Als Marke mit Allrad-Kompetenz, die nicht polarisiert, will Mitsubishi in den Fuhr-parks weiter an Boden gewinnen. Wir sprachen mit Gert Schaub, Bernd Große Holtforth und Alessandra Mast (v.re.) 46 32 Im Fadenkreuz der Kritik wegen der CO 2-Werte und dennoch im Flotten-ge