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12. Landesverbandsversammlung in Poing„Doppelt im Einsatz – Beim Arbeitgeber und bei der Feuerwehr“Landesfeuerwehrverband Bayern e.V.Nr. 6207.10.2005

12. Landesverbandsversammlung in PoingIMPRESSUMInhaltsverzeichnis– Impressum, Inhaltsverzeichnis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 2– 12. Landesverbandsversammlung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 2– Dankeswort an Poing . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 2– Ausstellung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 2-3– Workshops . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 4– Gästeliste . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 4– Bayernabend . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 5– Aktuelle Themen aus der Landesverbandsversammlung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 5– Beckstein beim Landesfeuerwehrverband . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 6– Aktuelles aus der Fachbereichsarbeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 7– Neue Homepage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 8– Informationen und Aktuelles aus dem LFV Bayern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 9– Erreichtes durch den LFV Bayern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 9– Besserer Versicherungsschutz für unsere Feuerwehren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 9– Versicherungsschutz bei Rundfahrten (Tag der offenen Tür) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 9– Mögliche Tätigkeiten nach dem Ausscheiden aus dem aktiven Dienst . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 10– Anhebung der Gewichtsklassen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 10– Brandschutzbeauftragter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 11– Steuerliche Behandlung First Responder . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 11– Ausbildung Motorsägen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 11– Pressluftatmer – Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft vor Ort . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 12– Verlängerung der Frist der Erstuntersuchung für Atemschutzgeräteträgervon 12 Wochen auf 12 Monate . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 12– Ausbildung Atemschutzgerätewart neu geregelt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 12– Gefahrerhöhung in der Kfz-Versicherung? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 13– Steckkreuzverleihung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 14– Ehrungen und Ehrungsanträge . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 15– Deutscher Feuerwehrverband . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 15– Dankeswort der KBR/SBR und des LFV zum Hochwassereinsatz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 15-16Offizielles Mitteilungsblatt an die Mitglieder des LFV-Bayern e. V.Redaktion: Alfons WeinzierlGerhard DiebowLFV GeschäftsstellePündterplatz 580803 MünchenTel: 089 388 372 0,Fax: 089 388 372 18Privat: Tel.: 09154 1692,Fax: 09154 [email protected] und Bilder nur an die Anschrift der Redaktion. Mit Namen oderZeichen des Verfassers gezeichneteBeiträge geben nicht unbedingt dieMeinung der Redaktion wieder. Eingesandte Bilder gehen in das Eigentumdes Verbandes über.Redaktionsschlussfür „Florian kommen“ Nr. 63ist der 20.11.2005Veröffentlichung 08.12.2005V.i.S.d.P. Alfons WeinzierlSatz, Repro und Druck:Druckerei Schmerbeck, TiefenbachEin großes „Vergelt s Gott“ nach Poing in OberbayernEinen herzlichen Dank möchteLandesverbandsvorsitzenderKBR Alfons Weinzierl namensder bayerischen Feuerwehren andie Ausrichter der 12. Landesverbandsversammlung des LFVBayern, die Freiwillige Feuerwehr Poing und die OCÈ Printing Systems GmbH mit ihrerWerkfeuerwehr, übermitteln.In beispielhafter Weise wurde inZusammenarbeit mit der Kreisbrandinspektion des LandkreisesEbersberg dafür gesorgt, dassalle Veranstaltungen in diesen3 Tagen hervorragend organisiert ablaufen konnten.Stellvertretend für alle Helferdürfen wir hier 3 Personen nennen, die hauptverantwortlichfür dieses Gelingen waren:Andreas Gandorfer, Leiter derWerkfeuerwehr OCÈ, ThomasHalbritter, 1. Kommandant derFreiwilligen Feuerwehr Poingund Bezirksverbandsvorsitzender von Oberbayern, Kreisbrandrat Gerhard Bullinger vom Landkreis Ebersberg.Ein weiteres Dankeschön gehtan den 1. Bürgermeister derGemeinde Poing, Albert Hingerlfür die großartige Unterstützung. Nur so war es möglich,dem hohen Anspruch, den derLFV Bayern an sich stellt, auchgerecht zu werden.Es waren beeindruckende Tagein Poing mit einem abwechslungsreichen und bemerkenswerten Programm. Die Resonanz war durchwegs sehr positiv, so dass man von einer gelungenen Veranstaltung zur12. Landesverbandsversammlung in Poing sprechen kann.Allen Helferinnen und Helfern abschließend nochmalsein herzliches Dankeschön.Wir waren gerne bei Euch!Fachausstellung anlässlich der 12. LandesverbandsversammlungVon „A bis Z“ alles vertretenMit der Fachausstellung anlässlich der 12. Landesverbandsversammlung in Poing konnten sichdie Feuerwehren aktiv bei deneinzelnen Anbietern über Neuerungen zu den einzelnen Produkten informieren.Mit einer Beteiligung von 53Ausstellern konnte man hier voneiner „kleinen Interschutz“2„Florian kommen“ Nr. 62 – Oktober 2005reden. Von „A“, wie Atemschutzüber „T“, wie Teleskopgelenkmast bis hin zu „Z“, wie Zusatzbeladung, war das ganze Spektrum der Feuerwehrtechnik undFeuerwehrarbeit vertreten. DieFirmen präsentierten sich mitInfo-Material, Vorführungen,Life-Acts und Messeneuheitenvon der INTERSCHUTZ 2005 u.v.m.Abschließend betrachtet war diese Ausstellung für alle Beteiligtenein voller Erfolg. Ein besondererDank sei hier den ausstellendenFirmen ausgesprochen, welchemaßgeblich zum Gelingen derVeranstaltung, auch durch Sponsoring, beigetragen haben.

bot die vielbesuchte Ausstellung, die durchwegs einensehr positivenAnklang fand.„Florian kommen“ Nr. 62 – Oktober 2005Fachausstellung anlässlich der 12. LandesverbandsversammlungEine buntePalette allerfeuerwehrspezifischenAufgabenbereiche 3

Workshops / GästelisteWorkshopsIm Vorfeld der diesjährigen Landesverbandsversammlung konnten sich die Mitglieder des Landesfeuerwehrverbandes Bayernin vier verschiedenen Workshopszu aktuellen Themen informieren.Speziell waren dies die Themen:– Absturzsicherung– Atemschutz– Integrierte Leitstellen und– Datenbank zur Erfassung vonBMADie Ergebnisse der rege besuchten Workshops werden derzeitzusammengetragen und denDelegierten zusammen mit derNiederschrift und weiterenUnterlagen auf einer CD kostenlos zur Verfügung gestellt.Die Workshops waren eine Bereicherung der Großveranstaltung – Aufmerksame Zuhörer beim Thema AbsturzsicherungGästelisteBayerische Staatsregierung– Stellvertretender Ministerpräsident MdL Dr. GüntherBeckstein– Staatssekretär im Innenministerium, MdL Georg SchmidtBayerischer Landtag– Landtagsvizepräsident, MdLProf. Dr. Peter-Paul Gantzer– MdL Barbara Barnhammer– MdL Stefan SchusterWeitere Politiker– Regierungspräsident v. Oberbayern Christoph Hillenbrand– Stellv. Bezirkstagspräsident v.Oberbayern, Josef Mederer– Stellv. Landrat, Kreis Ebersberg, Walter Brilmayer– 1. Bürgermeister der Gemeinde Poing, Albert Hingerl– 1. Bürgermeister der Gemeinde Rohrdorf, Fritz TischnerStaatsministerium des Innern– Ministerialdirektor GünterSchuster– Ministerialdirigent Dr. WolfDieter Remmele– Ministerialräte Alois Lachnerund Horst-Eberhard DolleBayerischer Gemeindetag– Verwaltungsdirektor WinfriedSchober4„Florian kommen“ Nr. 62 – Oktober 2005Versicherungskammer Bayern– Vorstandsmitglied WalterLechner– Pressesprecher Dr. Lutz KöhlerBayerischer Gemeindeunfallversicherungsverband– Geschäftsführer Direktor Dr.Hans-Christian TitzePolizeipräsidium MünchenFeuerwehr-Ehrengäste– Ehrenvorsitzender SBR a. D.Karl Binai– die Ehrenmitglieder JosefAschenbrenner, Walter Bestle,Siegfried Geiger, Ludwig Lauterbach, Georg Seufert, HansDieter WurmAusländische Gäste– LBD u. Vizepräsident des CTIFAnton Brandauer, SalzburgKaminkehrerinnung Bayern– Landesinnungsmeister KlausDankGeschäftsführung Fa. OCÈ– Herr Maximilian MeyerWerkfeuerwehrverband Bayern– Stellv. Vorsitzender GerhardFröhling– Stellv. Vorsitzender AndreasGandorferPartner des LFV Bayern– Versicherungskammer Bayern– Dräger Safety– BMW Group– HF-SicherheitskleidungTechnisches Hilfswerk– Landesbeauftragter DietmarLöfflerMalteser Hilfsdienst– Diözesenanstalt München-Freising, Wolfgang WagnerBayerisches Rotes Kreuz– Kreisverband Ebersberg,Markus Schwarzenböcküber 50 Ausstellerfirmen

Im Beisein von Innenstaatssekretär Georg Schmid fand der traditionelle Bayernabend desLandesfeuerwehrverbandesBayern statt.Zwischen dem nichtöffentlichenTeil und dem öffentlichen Teilder Landesverbandsversammlung war und ist es guterBrauch, auch die Kameradschaftzu pflegen, das gemeinsameGespräch zu führen und Erfahrungen auszutauschen. Dabeihatten die Führungskräfte undDelegierten die MöglichkeitGespräche mit Firmenvertreternund der Politik zu führen.Sie nutzen diese „Halbzeit unserer Arbeit“, sich beim Abendessen und bei einem hervorragendorganisierten Rahmenprogrammpersönlich näher kennen zulernen und den Erfahrungsaustausch zu pflegen.Zu Beginn des Bayernabends bedankte man sich traditionell beiverdienten Firmen für ihr Engagement zugunsten der Einsatzbereitschaft und der finanziellenFörderung der bayerischen Feuerwehren. Der Vorsitzendenahm diese Ehrung mit seinenbeiden Stellvertretern BerndPawelke und Werner Baier vor.Partner der Feuerwehren – Die Vertreter der geehrten Firmen ganz im Sinnedes Mottos der FeuerwehraktionswocheEs waren dies im Einzelnenfolgende Firmen:Firma Kölbl GmbH3 M ESPE AGFirma Medi Kabelhandel GmbHHans Brunner GmbH und Co KGSparkasse FreisingPrivatbrauerei SchweigerAbschleppunternehmen KemenySüdbayerisches PortlandZementwerkOCÉ Printing SystemsSparkasse EichstättNach der feierlichen Enthüllungder Großtransparente mit denMotiven der diesjährigenAktionswoche unter dem Motto„Doppelt im Einsatz“ konnten,in Zusammenarbeit mit der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw), den 7 Bezirksfeuerwehrverbänden je 2 Stück dieserGroßtransparente für den Einsatz vor Ort übergeben werden.Für die Umsetzung sowie diefinanzielle und ideelle Unterstützung dieser Aktion gilt unserbesonderer Dank Herrn BertramBrossardt, Hauptgeschäftsführerder vbw.Aktuelle Themen des LandesverbandsvorsitzendenA. WeinzierlNachstehend ein kurzer Abrisszu den wichtigsten Themen dernichtöffentlichen und öffentlichen Landesverbandsversammlung.Neue FörderrichtlinienSie sind zum 01.01.05 in Kraftgetreten. Durch einen enormenEinsatz konnte seitens des LFVBayern eine noch ansprechendeFörderhöhe und vor allem aucheine erweiterte Lösung sowohlbei Gerätehäusern, als auch beiFahrzeugen erreicht werden.Letztlich brauchen und wollenwir nur eins, einen optimalenSchutz für unsere Bevölkerungin Bayern, der auch in Zukunftfinanzierbar sein soll.Nach Abbau des Förderbergesmüssen und werden wir versuchen, dass die Förderung wiederentsprechend angehoben wird.Integrierte Leitstelle undDigitalfunkUnbestritten, richtig und notwendig, so unterstreicht Weinzierl, die Einführung beider Themen. Wichtig jedoch wäre, eineentsprechende Mindestqualifikation des Personals vorzugeben, um Wildwuchs zu vermeiden. Wir dürfen nicht zulassen,dass Anforderungen soweit zurückgefahren werden, dass sienur noch dem Niveau von Callcentern entsprechen.Auch hier muss versucht werden, eine akzeptable Lösung,die den Gegebenheiten angepasst ist, zu finden.Beim Digitalfunk müssen wirversuchen zeitnah ein gemeinsames umsetzbares Ziel zu finden, allerdings muss die Umsetzung finanzierbar sein.Nachdem der Bund zu 50% einsog. Rumpfnetz finanziert, wirdes von Seiten der Länder zuBayernabend – Gute Tradition / Aktuelle ThemenBayernabend – Gute Tradition100% ausgebaut. Die Notwendigkeit steht außer Frage, diegroßflächigen Katastropheneinsätze der letzten Wochen habendeutlich gezeigt, dass unserAnalogfunk total überlastet war.Den bayerischen Feuerwehrengeht es dabei vorrangig um dieFinanzierung der Endgeräte unddie laufenden Kosten für denNetzbetrieb. Allerdings brauchen wir hierzu ein Sonderförderprogramm der Staatsregierung für die Beschaffung derEndgeräte, welches aber nichtaus der Feuerschutzsteuer kommen darf, sondern aus Staatsmitteln zu finanzieren ist.Die Gelder der Feuerschutzsteuer brauchen wir zum Abbau desFörderberges.FeuerschutzsteuerDie Feuerschutzsteuer mussauch zukünftig uneingeschränktzu 100% für die Fahrzeug- undGerätehausförderung zur Ver„Florian kommen“ Nr. 62 – Oktober 20055

Günther Beckstein beim Landesfeuerwehrverband Bayernfügung stehen. Diese Forderungsoll der Staatsminister mit allerKraft unterstützen und sicherstellen, dass dies weiter festgeschrieben bleibt.Insgesamt werden nach jetzigem Stand Gesamtmittel von ca.50-60 Mill e für 2005 und 2006erwartet.Anerkennung des EhrenamtesUnter dem Schlagwort „ Ehrenamt: Eine billige Lösung für jeden und alles?“ kam der Vorsitzende auf das Ehrenamtliche Engagement zu sprechen.Ohne diese Bereitschaft, sichfreiwillig und ehrenamtlich zuengagieren, wäre das hohe Sicherheitsniveau in Bayern nichtdenkbar. Nachdem es landaufund landab auch noch überallin allen Jubiläums- und Grußworten gepriesen wird, musswohl auch etwas dran sein.Mehr denn je ist der demokratische und soziale Staat auf dasfreiwillige Engagement und dassolidarische Verhalten aller Bürgerinnen und Bürger angewiesen und nur so ist unser Staatauf Dauer lebensfähig.Um dies zu erhalten, hat derStaat lediglich die zentrale, politische Aufgabe, die Bereitschaftzur Übernahme ehrenamtlicherVerantwortung zu stärken undzu fördern.Wir alle wissen, dass es für denStaat wichtiger denn je ist undin Zukunft auch sein muss, dasEhrenamt noch besser zu fördern und zu stärken als dies bisher der Fall war.Man ist sich oft dessen nichtmehr bewusst, was im Bereichdes Feuerwehrwesens ehrenamtlich geleistet wird.Staat und Kommunen sind fürden abwehrenden Brandschutzverantwortlich. Sie bedienensich dabei der Bürger und Bürgerinnen die sich gestern, heuteund hoffentlich auch in Zukunftnoch ehrenamtlich für diesenDienst zur Verfügung stellen.Dies bedeutet:Rund um die Uhr da zu sein, sichlaufend aus- und fortzubilden,nicht zu wissen, was auf einenbeim nächsten Einsatz zukommt, sich bei einem Großbrand selbst in große Gefahr zubegeben oder beim schwerenVerkehrsunfall Personen aus denFahrzeugen zu retten oder garTote zu bergen, die psychischeund physische Belastung unddann noch Nachteile im Berufsleben.All diese Punkte gilt es den verantwortlichen Politikern immerwieder zu verdeutlichen, damitdie Notwendigkeit, das Ehrenamt zu unterstützen, klar erkannt wird.Der Staat und die Kommunenkönnen es sich andererseitsnicht leisten, den Feuerwehrdienst flächendeckend hauptamtlich zu finanzieren.Deshalb muss es bei den zukünftigen Vorgaben zur Förderungdes Ehrenamtes klare und bessere Rahmenbedingungen geben.Nur so kann dieser freiwilligeund ehrenamtliche Dienst auchin Zukunft noch geleistet werden.Darum die klare und eindeutige Aufforderung an denStaat, die Weichen für einezukunftsorientierte ehrenamtliche Arbeit zu stellen.Wichtig ist für uns, dass die Novellierung des BayFwG so schnellwie möglich umgesetzt wird.Wir müssen gemeinsam heutedie Weichen für morgen stellen,damit wir auch die Aufgabenvon übermorgen noch bewältigen können. An uns den Feuerwehren liegt es nicht, wir sindbereit neue Herausforderungenanzunehmen.Darum muss der Auftrag desStaats lauten:„Wir machen den Weg frei“Beckstein beim Landesfeuerwehrverband Bayern:„Bundeskanzler Schröder hat gegenüber Feuerwehren sein Wort gebrochen“Auszug aus der Pressemitteilungdes StMI zur Landesverbandsversammlung in Poing„Auf dem Deutschen Feuerwehrtag 2000 in Augsburg hatBundeskanzler Schröder vollmundig verkündet, die Problematik der Sozialversicherungspflicht der Aufwandsentschädigungen des ehrenamtlichenFeuerwehrdienstes im Rahmeneiner Gesamtregelung zusammen mit den Sozialverbänden,den Feuerwehren und den Ländern einer Verbesserung zuzuführen. Aber in dieser Frage ist6Mit einem Satz von TheodorHeuss untermauerte A. Weinzierl die Wichtigkeit des Ehrenamts “Demokratie verträgt kein,ohne mich- sie lebt von dem,mit mir!“„Florian kommen“ Nr. 62 – Oktober 2005in den letzten fünf Jahren nichtsgeschehen. Die lebensfremdeund keinesfalls akzeptableGleichstellung des Ehrenamtesmit einer abhängigen Beschäftigung besteht nach wie vor. Dasist und bleibt ein Skandal und isteine Pervertierung des Ehrenamtsgedankens, dass unsereehrenamtlichen Feuerwehrangehörigen heutzutage nach gesetzlichen Bestimmungen über„Mini-Jobs“, Niedriglohnbereich, Pauschalsteuer und Arbeitgeberanteil taxiert werden“,betonte Innenminister Beckstein.Bayern hat dagegen die Feuerwehrangehörigen nicht im Stichgelassen, sondern alles Möglichegetan, um diesen Missstand fürdie Betroffenen zumindest abzumildern.“ Deshalb haben wirbei der steuerlichen Behandlungdes so genannten Übungsleiterfreibetrages eine Pauschalierung eingeführt. Damit könnenje nach Funktion bei der Feuerwehr zwischen 40 und 70 Prozent dieses Freibetrages ohneEinzelnachweis geltend gemachtwerden, “ so der Minister.Weiter kritisierte Beckstein, dassder Bund seiner Verpflichtung,

Fachbereichsarbeit im LFV Bayerndem Freistaat Bayern in denAufgabenbereichen Brandschutz, ABC-Schutz, Sanitätswesen und Betreuung einezwischen Bund und Land abgestimmte Anzahl von Einsatzfahrzeugen zur Verfügung zustellen, bis heute nicht nachgekommen ist. Dieses Defizit istden ehrenamtlichen Helfern, dieauf die Fahrzeuge für die Ausbildung und im Einsatz angewiesen sind, nicht mehr vermittelbar“, so Beckstein.Als eine der bedeutendstenNeuerungen dieses Jahres imFeuerwehrbereich bezeichneteBeckstein die Einführung derneuen Förderrichtlinien zum01. Januar 2005. Der Ministerbetonte, dass es durch den massiven Mitteleinsatz von nahezu50 Millionen e im vergangenenJahr gelungen ist, innerhalbeines Jahres den Förderberg sowohl bei der Fahrzeugförderungals auch bei der Gerätehausförderung deutlich zu reduzieren.Da auch in diesem Jahr bereits30 Millionen e für die Feuerwehrförderung eingesetzt werden konnten, gelang es, dieWartezeiten für die Gemeindenschon nach kurzer Zeit auf einerträgliches Maß zu reduzieren.Positiv entwickelt sich laut Beckstein das Feuerschutzsteueraufkommen, das für die Förderungvon Feuerwehrfahrzeugen unddie Gerätehausförderung eingesetzt wird. Während im Jahr2000 hier ein absolutes Tief mitknapp 50 Millionen e zu verzeichnen war, ist das Feuerschutzsteueraufkommen 2004wieder auf annähernd 60 Millionen e angestiegen. „ Sollte esbei diesem hohen Feuerschutzsteueraufkommen bleiben, binich zuversichtlich, dass wir schonin Kürze bei der Feuerwehrförderung auf dem Laufenden seinwerden“, so Beckstein abschließend.Zwei, die sich schätzen und respektieren. Der stellvertretende Ministerpräsident MdL Dr. G. Beckstein und Vorsitzender A. WeinzierlIhre Fachbereichsarbeit im LFV BayernAuch zur diesjährigen Landesverbandsversammlung konnteder LandesfeuerwehrverbandBayern den Delegierten eine Zusammenfassung über die Fachbereichsarbeit im vergangenenJahr zur Verfügung stellen.Darin sind alle abgeschlossenen,laufenden und in der Zukunftanstehenden Themen aus allenFachbereichen enthalten. Wie-der einmal konnte hier verdeutlicht werden, dass insbesonderedie Fachbereiche, welche oft nurim Hintergrund arbeiten, einenwichtigen Beitrag zur Arbeit desLandesfeuerwehrverbandes zumWohle unserer Feuerwehren leisten.Der Jahresbericht 2005 über dieFachbereichsarbeit im LFV Bayern kann, solange der Vorratreicht, noch in geringen Stückzahlen über die Geschäftsstellebezogen werden.Des Weiteren steht die gesamteAusarbeitung auf der LFV Homepage zum Download chbereichsarbeit Zusammenfassung 2005.doc„Florian kommen“ Nr. 62 – Oktober 20057

Relaunch der LFV Bayern HomepageRelaunch der LFV Bayern Homepage„www.lfv-bayern.de“Während der Eröffnungsveranstaltung der Ausstellung am9. September in Poing, Lkr.Ebersberg wurde auch die neugestaltete Homepage des LFVBayern e.V. vom VorsitzendenA. Weinzierl und WebmasterKarl-Heinz Zang offiziell in Betrieb gestellt. Ihre erste Adresseim Internet, das Informationsportal für die bayerischen Feuerwehren www.lfv-bayern.de istnunmehr in einem neuen Gewand und fit für die Zukunft.Neben einem Providerwechselbei dem bei gleichen Kosten dasfünffache an Datenübertragungsvolumen und zwanzigfachem Speicherplatz möglichist wurde für die Erstellung aufein kostengünstiges ContentManagement-System gesetzt.Weiterhin ist eine bessere Kommunikation per E-Mail möglich.Neben IMAP und SPAM-Filternwurde die Postfachgröße maßgeblich erhöht. Neben einer besseren Datenbankunterstützungwurde Wert auf eine optimaleLadegeschwindigkeit der Webseiten gelegt.8„Florian kommen“ Nr. 62 – Oktober 2005Das Content-ManagementSystem ermöglicht eine konsequente Trennung von Layoutund Inhalt sowie die Darstellungvon dynamischen Inhalten. EineEingabe von redaktionellem Inhalt ist nun von mehreren Personen möglich.Verschiedene Browser wie Firefox, Netscape, Internet Exlorer,Opera, einfachen Textbrowsern,Browser von Handhelds (PDAs)oder Handys werden unterstützt. Die Homepage ist barrierefrei nach BITV 2002 aufgebaut. Barrierefreies Webdesign manchmal auch Zugänglichkeitoder Accessibility genannt - istdie Kunst, Webseiten so zu gestalten, dass jeder sie nutzenund lesen kann.Beim Design von Webseitenwird oft nicht berücksichtigt,dass viele Menschen körperlicheEinschränkungen haben. Dannbilden bestimmte Techniken derProgrammierung "Barrieren"für deren Zugang zum Internet.Artikel werden nach Kategorieneingestellt und können einfacher gefunden werden. Die bisherige geschlossene Benutzergruppe für die Fachbereichewurde integriert und eine einfache Struktur gewählt. Hierfürsteht nun auch eine Sitemap zurVerfügung. News können nachverschiedenen Kriterien aufgelistet und gefiltert werden.Über einen Premiumbereich erhalten Besucher nach Registrierung erweiterten Zugang zurHomepage, wie zum Beispiel dieAnmeldung für den Newsletter.Eine Bildergalerie ermöglichtden Download von Bildern fürdie eigene nicht gewerblicheVerwendung.Für den Bereich Aktuelles ausden Bezirks-, Stadt- und Kreisfeuerwehrverbänden bitten wirum Zusendung von überregionalinteressanten Artikeln.Wir haben noch einiges vor! Neben dem zügigen Ausbau mit Informationsseiten, verschiedenenOptimierungen, möchten wirkünftig die neuen Möglichkeiten nutzen. Hier freuen wir unsauf Ihre Ideen!Eine der neuen Möglichkeitenist die Nutzung von RSS-Feeds.Was sind RSS Feeds? RSS (RealSimple Syndication) wird vonWebsites genutzt, um Inhalte

Homepage aufgebaut. DerErfolg trägt seine Handschrift.Ich möchte mich hier an dieserStelle persönlich und im Namendes LFV Bayern bei Karl-HeinzZang für seine Arbeit für denLFV Bayern und somit für unserebayerischen Feuerwehren bedanken.Erreichtes durch den LFV Bayern und die FachbereicheBesserer Versicherungsschutzfür unsere FeuerwehrenDie Überarbeitung des neuenMerkheftes für den Versicherungsschutz unserer Feuerwehrdienstleistenden ist abgeschlossen.Es wurde wesentlich übersichtlicher aufgebaut und in vielenBereichen wurde der Versicherungsschutz ausgeweitet. So z.B.auch im Bereich von freiwilligenHilfeleistungen, Gerätehausbauten, im Bereich von Veranstaltungen, Zusatzleistungen, mögliche Zusatzversicherungenu.v.m.So wurden auf unserem Vorschlag auch Fallbeispiele mitaufgenommen.Der Dank gilt hier an dieser Stelle für die Kooperation und Zusammenarbeit dem BayGUVV,der Versicherungskammer Bayern und der FW-Schule Würzburg.Das Merkblatt kann über dieFeuerwehrschule Würzburg angefordert werden!Ein Verdienst des LFV Bayern.Versicherungsschutz bei Rundfahrten mit Feuerwehrfahrzeugen (Tag der offenen Tür)Die Versicherungskammer Bayern hat uns zum o. g. Themaumfassend informiert und unseine optimale Abdeckung zugesagt. Das Ergebnis aus denSchreiben der Versicherungskammer Bayern möchten wirIhnen nachfolgend mitteilen.1. Gurtpflicht für Kinder inFeuerwehrfahrzeugenDie Verpflichtung, vorgeschriebene Sicherheitsgurte anzulegen, entfällt nach § 35 StVOfür die Feuerwehr nur, soweitdas zur Erfüllung hoheitlicherAufgaben dringend geboten ist.Bei Rundfahrten mit Kindernliegt diese Voraussetzung für dieBefreiung von der Gurtpflichtnach § 21a StVO, bzw. § 21 Abs.1a StVO-Kindersitze - nicht vor.Kinder nach dem vollendeten12. Lebensjahr müssen vorhandene Sicherheitsgurte anlegen.Kinder bis zum vollendeten 12.Lebensjahr, die kleiner als 150cm sind, dürfen nur mitgenommen werden, wenn Rückhalteeinrichtungen für Kinder benutzt werden, die amtlich genehmigt und für das jeweiligeKind geeignet sind.Kommt es zu einem Verkehrsunfall, besteht grundsätzlich Versicherungsschutz im Rahmen derKraftfahrt-Haftpflichtversicherung für den Halter und denFahrer des Fahrzeuges als imVertrag mitversicherte Person.Ein evtl. Mitverschulden des Insassen ist im Einzelfall zu prüfen. Ob und ggf. in welcherHöhe ein Mitverschuldenseinwand möglich ist, hängt von derArt der Verletzung, dem Alterund der Einsichtsfähigkeit desKindes ab.Relaunch der LFV Bayern Homepage / LFV Bayern und die Fachbereicheweiterzugeben oder auszutauschen (z.B. Überschriften). DasFormat ist XML-basiert und lässtsich leicht handhaben. Es gibtPlug-Ins für Mailprogramme,Newsreader oder Browser.So werden zum Beispiel dieNews des DFV oder der JFBayern als RSS Feed in unsereHomepage integriert und unsere aktuellsten zehn News als RSSFeed in der Version 2.0 bereitgestellt. Möchten Sie unserenNews RSS Feed in Ihre Webseiteintegrieren, so verwenden Siefolgenden Link: rss2.xml. Feuerwehraktionswoche 2005565-mal und Florian kommen925-mal abgerufen.Wir freuen uns über die vielensehr positiven Bewertungen, sie Karl-Heinz Zang, Fachbereich 6bestärken uns noch besser zu„Öffentlichkeitsarbeit“werden, um unsere Mitgliederschnell und optimal mit den notwendigen Informationen zu verAnmerkung des LFV-Vorsitzensorgen. Vom 9. bis 22. Septemden, KBR Alfons Weinzierl:ber wurden bereits 95.733 Seiten von durchschnittlich täglichHerzlichen Dank an Karl-Heinz472 Besuchern aufgerufen. DieHomepage wird um die Mittags- Zang!Er hat in monatelanger ehrenzeit am stärksten frequentiert.amtlicher Arbeit die neueBisher wurde das Faltblatt zur2. Veranstaltung der Feuerwehrals kommunale Einrichtung bzw.des FeuerwehrvereinsVersicherungsschutz bei Rundfahrten„Florian kommen“ Nr. 62 – Oktober 20059

LFV Bayern und die FachbereicheFür bei der Versicherungskammer Bayern versicherte Feuerwehrfahrzeuge besteht auchVersicherungsschutz für Rundfahrten im Rahmen von Veranstaltungen, wie z.B. „Tag deroffenen Tür“. Diese Fahrtenmüssen seit dem 01.01.1998nicht mehr bei der Versicherungskammer angemeldet werden.Der Versicherungsschutz ist beiFeuerwehrfahrzeugen besonders umfangreich: Im Rahmender Allgemeinen Bedingungenfür die Kraftfahrtversicherung(ABK) besteht Versicherungsschutz nicht nur für alle im Rahmen allgemeiner Hilfeleistungerbrachten Pflicht- und freiwilligen Leistungen der Feuerwehren als Kommunaleinrichtung,sondern auch für alle Fahrten,die im dienstlichen Auftrag undInteresse aus Vereinstätigkeitdurchgeführt werden – auch fürRundfahrten. Vom jeweiligenVeranstalter sind die behördlichen und gesetzlichen Auflagen einzuhalten.3. Versicherungsschutz beiBootsfahrten und r Fahrten mit Booten der Feuerwehren anlässlich von Veranstaltungen besteht Versicherungsschutz im Rahmen derKommunalen Haftpflichtversicherung der Kommune, wenndiese Veranstalter ist. Wenn diese Veranstaltung vom Feuerwehrverein durchgeführt wird,besteht gegebenenfalls Versicherungsschutz für die so genannte Zusatz-Haftpflichtversicherung für Feuerwehren. Diebayerischen Kommunen habenin der Regel diese Zusatz-Haftpflichtversicherung für ihreFeuerwehren abgeschlossen4. AllgemeinesDie Feuerwehren, bzw. Feuerwehrvereine sollten sich grundsätzlich bei ihrer Kommune erkundigen, welche Versicherungbzw. Zusatzversicherung die Gemeinde für den Feuerwehrbereich, auch für den Verein, abgeschlossen hat. Ebenso solltendiese Veranstaltungen, ob kommunale Feuerwehr oder Feuerwehrverein mit der jeweiligenGemeinde im Vorfeld abgestimmt sein.10„Florian kommen“ Nr. 62 – Oktober 2005Sie können die gesamten Punktedes Versicherungsschutzes auchaus dem neuen Merkheft „Versicherungsschutz für die Freiwilligen Feuerwehren“ entnehmen.Bitte fordern Sie dieses Merkheft über Ihren Kreisbrandratbei der Staatlichen Feuerwehrschule Würzburg an.Mögliche Tätigkeiten nach demAusscheiden aus dem aktivenDienstAufgrund mehrerer Anfragenzum Einsatz von älteren Feuerwehrkameraden zu Tätigkeitenaußerhalb des aktiven Feuerwehrdienstes hat der Landesfeuerwehrverband Bayern beimBayerischen Gemeindeunfallversicherungsverband angefragtund folgende Antwort erhalten:„Der aktive Dienst in der Freiwilligen Feuerwehr endet nach derderzeit geltenden Rechtslage inBayern (Art. 6 Abs. 2 BayFwG) inder Regel mit Vollendung des60. Lebensjahres. Diese Alte

Bayerischer Gemeindetag –Verwaltungsdirektor Winfried Schober Versicherungskammer Bayern –Vorstandsmitglied Walter Lechner –Pressesprecher Dr. Lutz Köhler Bayerischer Gemeindeunfall-versicherungsverband –Geschäftsführer Direktor Dr. Hans-Christian Titze Polizeipräsidium München Kaminkehrerinnung Bayern – Landesinnungsmeister .